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33 Jahre nach der Schlacht : Argentinien gibt Dokumente zum Falklandkrieg frei

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Ein britischer Soldat im Falklandkrieg Bild: AFP

Die argentinische Präsidentin Christina Kirchner will geheime Dokumente zum Falklandkrieg öffentlich machen. Mehr als 30 Jahre nach dem Konflikt sorgen die Inseln im Südatlantik immer noch für Spannungen zwischen Großbritannien und Argentinien.

          Argentinien gibt seine geheimen Dokumente zum Falklandkrieg mit Großbritannien im Jahr 1982 frei. Präsidentin Cristina Kirchner sagte am Donnerstag bei einer Veranstaltung im südlichen Ushuaia, sie habe die Aufhebung der Geheimhaltung der Dokumente angeordnet. Das Verteidigungsministerium habe nun 30 Tage Zeit, um die Dokumente zu dem militärischen Konflikt öffentlich zu machen. Kirchner äußerte sich bei einer Gedenkfeier zum Beginn des kurzen Krieges vor 33 Jahren.

          Die 400 Kilometer östlich von Südargentinien und Feuerland im südlichen Atlantik gelegenen Falklandinseln sind zwischen Großbritannien und Argentinien umstritten. Kirchner sagte nun, Argentinien sei entschlossen, die Souveränität über die Falklandinseln mit friedlichen Mitteln, „mit Hilfe des Völkerrechts und des Dialogs“ zurückzuerlangen.

          Nach einer Invasion der argentinischen Armee lieferten sich beide Länder 1982 einen kurzen Krieg um die Inseln, in dem mehr als 900 Soldaten getötet wurden, die meisten von ihnen auf argentinischer Seite. Argentinien erlitt eine Niederlage, die im folgenden Jahr den Sturz der Militärdiktatur nach sich zog.

          Argentinien erkennt Referendum nicht an

          Die Inseln befinden sich seit 1833 unter britischer Kontrolle. Im Jahr 2013 hatten sich die etwa 3000 Bewohner in einer Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit für einen Verbleib bei Großbritannien ausgesprochen. Argentinien erkennt das Referendum aber nicht an.

          Kirchner sagte nun am Donnerstag, Argentinien sei entschlossen, die Souveränität über die Falklandinseln mit friedlichen Mitteln, „mit Hilfe des Völkerrechts und des Dialogs“ zurückzuerlangen.

          Ende März hatte sich der Konflikt wieder zugespitzt: So kündigte Großbritannien eine Verstärkung seiner Militärpräsenz vor den Falklandinseln an. Damit reagiere London auf eine „sehr konkrete Bedrohung“ durch Argentinien, hieß es. Buenos Aires bestritt das.

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