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Spannungen mit Nordkorea : Amerika verlegt Drohnen nach Südkorea

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Amerikanische Kampfdrohne vom Typ MQ-1 Predator (Bild von 2012) Bild: dpa

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nehmen zu: China warnt vor einer Eskalation, die Amerikaner wollen weitere Waffen in Südkorea stationieren.

          Die Vereinigten Staaten wollen inmitten der neuen Spannungen mit Nordkorea Kampfdrohnen nach Südkorea verlegen. Eine Armeeeinheit und „zwei bis drei“ unbemannte Flugzeuge vom Typ MQ-1C Gray Eagle sollen bis Anfang nächsten Jahres auf dem Luftwaffenstützpunkt Kunsan stationiert werden, kündigte das amerikanische Verteidigungsministerium am Montag an. Dadurch würden die Kapazitäten „zur Überwachung und Aufklärung“ der dort stationierten Truppen sowie der südkoreanischen Verbündeten gestärkt.

          Die Pläne zur permanenten Stationierung von Kampfdrohnen seien nicht auf Südkorea begrenzt, betonte ein Pentagonsprecher. Auch in anderen Ländern sei dies vorgesehen.

          Nordkorea hatte vor einer Woche vier Raketen ins Japanische Meer abgefeuert und damit abermals seine Nachbarländer und die Vereinigten Staaten provoziert. Pjöngjang bezeichnete den Raketentest als Übung für einen Angriff auf die amerikanischen Streitkräfte in Japan. Dort sind etwa 50.000 amerikanische Soldaten stationiert, weitere 28.000 befinden sich auf Stützpunkten in Südkorea.

          Angesichts der Bedrohung durch Nordkorea bauen die Vereinigten Staaten derzeit das Raketenabwehrsystem THAAD in Südkorea auf.

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