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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Amerika und Israel Es gilt die Agenda des Gastes

 ·  Netanjahus Verhältnis zu Obama ist seit jeher getrübt. Doch der Israeli spricht mit dem Präsidenten nur noch über Iran. Friedensprozess, Siedlungsbau? Heute nicht.

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Eric Boule

Europas Rolle im naechsten Nahostkrieg

Europas Rolle im naechsten Nahostkrieg Und wieder stellt sich heraus von wo die Kriegsgefahr kommt,naemlich von Israel,das Land das besonders von Europa subventioniert wird,finanziell+mit europaeischen Handelsvertraegen,auch werden regelmaessig gratis Waffen dahingeliefert um die Agression aufrechtzuerhalten.Die EU-Aussenminister haben es ganz dick uebertrieben,die sanktionieren das Land das von Israel droht bombardiert zu werden. Die Politiker der EU haben anscheinend nichts von der Geschichte gelernt

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Brigitte Wareham

Kann Israel Iran einschuechtern?

Ich glaube nicht, dass wir Europaer?USAmerikaner alle in der Lage sind, die Angst der Israelis nachzuvollziehen. Es spricht fuer Netanjahu, dass er in dieser Angelegenheit mit aller Energie hinter dem Volk steht. Ich möchte und kann das Verhältnis zwischen Netanjahu und Obama nicht beurteilen. Es ist sicherlich schwierig fuer eine gemäßigte Führungspersönlichkeit wie Obama mit einem "Hardliner' wie Netanjahu eine Ebene zu finden. Ich würde immer fuer Diplomatie plaedieren, und das tue ich auch in diesem Fall. Ohnehin würde Iran sich von Israel - auch nach einem isrealischen Anschlag - nicht abbringen lassen, Atomwaffen zu bauen. Was also will Israel erreichen? Und trotzdem verstehe ich die Angst der Isrealis.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 07.03.2012 05:23 Uhr

Israel hat das Recht und die Pflicht zum...

... Besitz von Atomwaffen! Der Iran momentan nicht.

Einmal aus juristischen Gründen. Was sogar Teheran, im Gegensatz zu einigen europäischen "Israelkritikern", akzeptiert.

Zum anderen aus offensichtlichen militärstrategischen Gründen. Israel ist halb so groß wie die Niederlande und von zum Teil feindseligen, antisemitischen Staaten umringt. Und es gehört schon zu den gröberen antiisraelischen Einseitigkeiten der "Israelkritiker", das nicht zu berücksichtigen.

Und: Israel bedroht den Iran in keinster Weise. Der kritische Punkt ist allein das Rüstungsprogramm des Iran inkl mögliche Atomwaffen. Wie sollte Jerusalem Teheran auch bedrohen. Die beiden Länder liegen weit genug auseinander.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2012 12:42 Uhr
Marcel Körner

Keiner hat das recht...

...Atomwaffen zu besitzen, das sind Massenvernichtungswaffen und gehören verboten. Generell!!! Es gibt Staaten, die sich das Recht herausnehmen welche zu besitzen, aber drüber nachgedacht hat noch keiner. Oder kann ich mir jetzt auch eine in den Keller legen, und warten dass ich sie mal einsetzen kann???

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Hans-Ulrich Bruhn

glauben Sie das wirklich ?

Wie kommen Sie zu der Einschätzung "Israel bedroht den Iran in keinster Weise" ? Ist für Sie der angedrohte Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen keine Drohung ? Was würden Sie wohl sagen, wenn der iranische Präsident einen Angriff auf israelische Nuklearanlagen fordern würde, analog Netanjahus Vorgehen ?

Im Völkerrecht gibt es keine "Pflicht" zu Besitz zu Atomwaffen, von der Sie sprechen. Worauf beziehen Sie sich dabei ? Und da es aus Ihrer Sicht für unterschiedliche Länder unterschiedliche Rechten und Pflichten zu geben scheint - wie kommt diese Ungleichheit zustande, wodurch ist sie legitimiert ?

"Wie sollte Jerusalem Teheran auch bedrohen. Die beiden Länder liegen weit genug auseinander. " Wenn das ihr Ernst ist, dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Die Entfernung zwischen Jerusalem und Teheran ist identische mit der Entfernugn zwischen Teheran und Jerusalem; es wäre auch umgekehrt keine Bedrohung möglich.

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Woube addisu
Woube addisu (addisu) - 07.03.2012 00:14 Uhr

Obama

Obama hat wieder den immensen Druck von Aipac und Netanjahu ausgehalten und sich nicht von sein Kurse abbringen lassen.Keine Amerikanische Präsidenten hat hat das gewagt und das vor den Wahlen.Netanjahu verhalten ist dumme und Arrogant.Das kann hat er mit den weißen gemacht die er an ihren sogenannten "Schuldengefühlen" schamlos ausnutzt.Klar Isalien das Recht sich gegen den Terrorstaat zuwehen aber wen wann was will sollte man Freundliche und nette sein und nicht Herrscher.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 06.03.2012 22:20 Uhr

Israel verrennt sich.

Offenbar glauben viele Juden tatsächlich, dass Gott sie zum auserwählten Volk bestimmt hat. Wie ist anders zu erklären, dass Israel den Riesen USA am Nasenring durch die Manege ziehen will und zieht, um unbedingt als Sieger in der Region dazustehen. Wie soll das gut gehen, auf Dauer und in einer immer feindseligeren Umgebung von Hunderten Millionen Moslems?
Es ist an der Zeit, bescheidener zu werden und zu sagen: Ja, wir sind ein kleines Volk, wozu sollen wir uns das alles antun?

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Hans-Ulrich Bruhn

Existenzielle Bedrohung !

Nein, nicht eine mögliche Bedrohung Israels durch den Iran, an die selbst die CIA nicht glauben mag, ist existenziell. Existenziell ist der Glaube an diese Bedrohung, und zwar für Netanjahu und seine Regierung. Solange er die Mehrheit der Wähler und den ausschlaggebenden Teil der westlichen Welt glauben machen kann, Israel sehe sich bedroht und zu allem bereit, so lange wird er den arabischen Frühling, die Zerrissenheit der israelischen Gesellschaft, Besatzung und Entrechtung der Palästinenser ausblenden können. Ja, es gilt die Agenda des Gastes, zumindest in der westlichen Welt. Klug beobachtet.
Kishon scherzte einst, dass Israel keine arabische Atombombe zu befürchten habe: das Land sei schlicht zu klein, um mit solch einer Waffen nicht zugleich auch tausende Moslems mit umzubringen.
Die "Gefahr" für Israel durch eine iranische Atombombe liegt nicht in einem möglichen iranischen Erstschlag. Sondern im Verlust seines Monopols auf die Drohung mit dem Einsatz der Atombombe.

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Holger Baade

So wie Israel Atommacht ist, wird es der Westen nicht verhindern können,

dass auch der Iran zur Atommacht aufsteigen wird. Es gibt inzwischen auf diesem Globus genügend "Schurkenstaaten" (wobei ich hier aus gutem Grund weder eine Rangfolge aufstellen noch Staaten nennen will), die über diese "preiswerte" Waffentechnologie als Abwehr-/Droh-/Vergeltungspotential gegen lüsterne "Nachbarn" verfügen.
Auf den Iran bezogen werden weder die USA noch Israel eine auf konventioneller Basis geführte Auseinandersetzung entscheidend gewinnen können. Ein Atomschlag wäre genauso verheerend - die Folgen unabsehbar.
Man mag zum Iran und zur politischen Führung stehen wie man will - mit dem Irak, den die USA mal so eben im Handstreich genommen haben, ist der Nachbar nun wirklich nicht zu vergleichen. Also weiter verhandeln und/oder sich in das Unabwendbare fügen.

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 06.03.2012 19:28 Uhr

"The Big and the small Devil" (B. Netanjahu)

Mag sein, dass bei einem israelischem Alleingang auch die USA als Aggressor gesehen werden und mit Israel von den Feinden in einen Topf geschmissen werden. Fakt ist: ein solcher Angriff kann von der UN nicht toleriert werden und müsste sogar entsprechende Sanktionen mit sich bringen, da Israel nicht attackiert wurde.

Obamas Weg der Diplomatie scheint mir doch, der Klügere zu sein. Netanjahu´s Auftreten war ganz schön nassforsch.

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Tom Oberhauser
Tom Oberhauser (Tom_Ob) - 06.03.2012 19:24 Uhr

Spiel mit dem Feuer

Das zunehmende Kriegsgerede auf israelischer Seite ist meiner Meinung nach ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Ich verstehe den israelischen Drang nach Sicherheit. Das Land ist immerhin von defacto feindlichen Staaten umzingelt. Doch wäre der (wenn auch als Präventivschlag getarnte) Angriff des Irans aus meiner Sicht absolut "selbstmörderisch". Wer glaubt wirklich, dass der Iran eine mögliche Atombombe (noch gibt es keinen Beweis für ihre Existenz) gegen Israel einsetzt. Eine komplette Auslöschung des Mullah-Staates durch die USA wären die unweigerliche Folge. Viel mehr versucht der Iran sich und damit die Schia als Anführerstaat der muslimischen Welt zu positionieren. Ein Angriff Israels würde diesem Vorhaben noch nützlich sein und die islamische Gemeinschaft gegen die zionistischen Feinde zusammenschweißen. Weiters wären die Folgen eines solchen militärischen Abenteuers auf die höchst sensiblen Anrainerstaaten wie Pakistan, Afghanistan oder auch Saudi-Arabien unkalkulierbar.

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Rolf Eckmiller

Eine Politisch Total Inkorrekte, Nüchterne Sicht von Iran, Israel und USA

Der Iran ist die Heimat eines sehr traditionsreichen Kulturvolkes, welches sich von Atom-Mächten (insbesondere: China, Indien, Pakistan) umzingelt sieht und nach einem ebenbürtigen Macht- und Drohpotential strebt.

Israel als Atomstaat hat sich in der Region eines einstmals, vor vielen Jahrhunderten bewohnten Siedlungsgebietes des danach über viele Jahrhunderte hinweg über die Welt verstreuten sehr traditionsreichen Kulturvolkes als neuer Staat gebildet; zum kleinen Teil durch friedlichen Kauf von Land und zum großen und immer noch wachsenden Teil durch mehr oder weniger gewaltsame Landbesetzung.

Die USA als Atomstaat haben sich in den vergangenen Jahrhunderten als relativ neuer Staat gebildet; zum Teil durch Separation englischer, spanischer und französischer Kolonien und zum Teil durch gewaltsame Landnahme und Vernichtung der dortigen Bevölkerung diverser Indianerstämme.

Der Iran wird auch Atommacht werden! Israel muß zum Frieden mit den Nachbarn gedrängt werden, durch die USA!

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Thomas Lehmann

Gut, dass es AIPAC gibt

Während des Ausscheidungswahlkampfes für die US-Präsidentschaft zwischen Barack Obama und Hillary Clinton hielt Clinton eine sehr überzeugende Rede bei AIPAC, in der sie keinen Zweifel daran liess, dass sie fest an der Seite Israels steht und jede atomare Bedrohung mit allen Mitteln verhindern würde. Wir sind jetzt vier Jahre weiter, Obama ist leider Präsident geworden, das Zeitfenster ist sehr viel kleiner geworden ... und die Unterstützung Israelis dafür geringer. Man sieht Obama förmlich an, dass er lieber auf Abschreckung setzen würde, anstatt als ultima ratio einen Krieg gegen den Iran zu führen. Trotzdem, er wird es müssen, weil Mrs. Clinton nicht irgendjemand ist, sondern Verteidigungsministerin. Als alte Polithäsin wird sie vor ihrem Amtsantritt einige unverzichtbare Bedingungen ausgehandelt haben, darunter auch eine Sicherheitsgarantie für Israel. Nicht zu vergessen die unsichtbaren Mächte im Hintergrund, die auf die richtige Entscheidung drängen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.03.2012 21:19 Uhr
Hans-Ulrich Bruhn

nicht nett

bitte konfrontieren Sie Herrn Lehmann nicht mit Fakten- Frau Clinton ist 1. "Polithäsin", 2. Verteidigungsministerin und 3. nicht irgendjemand. Das habe ich so klar formuliert bisher nirgends lesen können, und da sollte man die Größe haben, dies nicht kleinlich zu bekritteln.
Danke.

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George Rauscher

Ja ja, die richtige Entscheidung...

nur welche ist das?

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Holger Baade

In Ihrem ordnungspolitischen Weltbild (oder Nahostbild)

scheint Ihnen einiges außer Kontrolle geraten zu sein. Der Fauxpas, Hillary Clinton als Verteidigungsministerin zu titulieren, ist dabei noch das geringste Übel.

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Willi Lange

Gut das es AIPAC gibt.

Lieber Herr Lehmann,
Ja, das ist gut, dass es die AIPAC gibt.
Aber ist Mrs. Clinton nicht Außenministerin der USA ?????

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Eduardo Preuß
Eduard Preuß (windei) - 06.03.2012 18:17 Uhr

Siedlungsbau?

Wirklich? Das ist das drängende Problem und ein Hinderungsgrund am "Friedensprozess"?
Oder nicht eher, dass die Hamas in ihrer Charta die Vernichtung Israels stehen hat?

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Sabine Mersmann

Es ist ja ganz erstaunlich, ...

wie heftig der Schwanz mit dem Hund wedeln kann. Ich will als Deutsche nicht allzu sarkastisch erscheinen, schließlich hat die Merkel auch so eine Art Nibelungentreue zu Israel gescbworen. Und wenn wir noch so sehr die eigenen Interessen verleugnen: Der "Eurorettung" und der "Rettung des Weltklimas" sowie des "Sparzwanges" bei der Bundeswehr sei Dank - es wird bei uns zukünftig nur bei symbolischen Gesten bleiben können.

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Jahrgang 1962, politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

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