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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Amerika Entschädigung für 41 Indianerstämme

 ·  Gut eine Milliarde Dollar will die amerikanische Regierung an Indianerstämme als Entschädigung zahlen. Damit soll ein jahrzehntelanger Rechtsstreit beigelegt werden.

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Die amerikanische Regierung zahlt 41 Indianerstämmen eine Entschädigung in Höhe von einer Milliarde Dollar für Fehler und Betrug bei der Nutzung und Verwaltung von Stammesland. Mit der Einigung werden Sammelklagen geregelt, die zum Teil seit mehr als 100 Jahren anhängig waren. Die Rechtsstreitigkeiten seien „viel zu lange“ eine Quelle für Konflikte gewesen, sagte Justizminister Eric Holder. Innenminister Ken Salazar sagte, die Einigung werde die Beziehungen zu den Ureinwohnern des Landes verbessern und wieder für eine „positive Arbeitsbeziehung“ zwischen deren gewählten Vertretern und der Regierung in Washington sorgen.

Die Stämme hatten der Regierung Misswirtschaft bei der Verwaltung von Stammesgeldern und von Einnahmen aus der Ausbeutung von Bodenschätzen in Reservaten vorgeworfen. 2009 hatte Washington rund 300000 Indianern Entschädigungen von rund 3,4 Milliarden Dollar zugesprochen. Dabei ging es um eine 1996 eingereichte Sammelklage, die der Regierung vorwarf, sie habe die Indianer um Milliardenzahlungen aus Treuhänderfonds geprellt. Die Fonds, in die Erlöse aus der wirtschaftlichen Ausbeutung von Indianergebieten flossen, waren 1897 eingerichtet worden. In Dutzenden weiterer Verfahren stehen Vergleiche mit den Stämmen noch aus. Das Innenministerium verwaltet mehr als 100000 Verträge zur Nutzung von Stammesland sowie zur Ausbeutung von Bodenschätzen auf den Reservatsgebieten von 250 Indianerstämmen, die von der Regierung als eigenständige Rechtskörperschaften anerkannt werden.

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