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Nach Urteil zum Fußballmassaker Tödliche Krawalle in Ägypten

 ·  Ein Jahr nach der schlimmsten Fußballtragödie in Ägypten mit 74 Toten werden gegen die ersten 21 Täter Todesurteile ausgesprochen. In der Stadt Port Said brechen daraufhin Krawalle aus. Mehr als 30 Personen werden getötet. Die Regierung entsendet Truppen.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (23)
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Klaus Dischinger
Klaus Dischinger (SilvaH) - 28.01.2013 11:18 Uhr

Allahu akbar – Allah ist groß/größer/am größten

Egal, welche Eigenschaft nun zutrifft, es handelt sich dabei um Allah und nicht um den jüdisch/christlichen Gott, der hier beschworen wird.
Jeder des Lesens mächtige Mensch dieser Welt weiß, daß Allah der Name des islamischen Gottes ist. Via Mohammed teilte dieser Allah seinen Gläubigen mit:
Sure 8, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.
Sure 47, Vers 4: Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande...

Es ist inzwischen Mode geworden, „Allahu akbar“ mit „Gott ist groß“ wiederzugeben. Ich halte das für eine Verdummungsstrategie unserer Elite, wobei es darum geht, die Unverträglichkeit dieser Schreier mit unserer Kultur durch die Gleichsetzung Allahs mit unserem europäischen Gottesbegriff zu verschleiern. Auch Agnostiker und Atheisten verbinden mit „Gott“ eine andere Vorstellung als mit „Allah“. Niemand auf der Welt schreit „Gottu akbar“.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 27.01.2013 21:39 Uhr

Es war Mordlust

im Fußballstandion in Port Said. Die Partei der Angreifer auf die Gäste, den Namen der Clubs habe ich leider vergessen, ist hemmungsloser vorgegangen als das europ. Hooligans je taten.
Auch hier in D. wäre bei Mord, der immer vorsätzlich ist, die Höchststrafe fällig. Insofern hatten die ägypt. Richter wohl kaum eine Wahl. Die nächsten Toten kamen hauptsächlich aus den Familien der Verurteilten, die die Urteile nicht akzeptierten und danach Polizei und Armee angriffen. Die Sicherheitskräfte haben scharf geschossen, was sicher bedenklich ist. Jedoch, die Vorgeschichte legt keine Deeskalationsabsichten nahe. So hat diese Entwicklung etwas Zwangsläufiges. Eine Verbindung zur Regierung ist wohl nur auf Umwegen möglich. Auch die
Scharia sieht für Mord den Tod vor. Mit Sport hat das Ganze gar nichts zu tun.

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Gerhard Katz

Auch das

gehört zum immerwährenden "Arabischen Frühling"...

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Christopher Kern

FIFA

Allahu Akbar, Gott ist groß.

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Karl Hammer

arabische Hochkultur

Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, daß wir von denen irgendwas lernen könnten. Und warum muß ich dauernd derartige Propagandasendungen im Staatsfernsehen ertragen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 10:01 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 27.01.2013 10:01 Uhr

Herr Hammer, weil wir verdummt werden

sollen. und das gelingt immer mehr, wennman die meisten Foristen liest.

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Closed via SSO

Desolate Lage in Ägypten - vor allem für die Kopten

In Ägypten kehrt keine Ruhe ein. Da ist nicht nur das Problem mit den Fußballfans.
Viel mehr Aufmerksamkeit müssten endlich auch die Kopten bekommen.
Sie haben einen schweren Stand und werden überall benachteiligt und verdrängt.
Bei den regelmäßigen Gewalttaten ihnen gegenüber, schreien die Täter übrigens auch die oben genannte Parole.

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Konrad Wolff
Konrad Wolff (Emigrant) - 26.01.2013 14:06 Uhr

Pro Todesstrafe - Contra Westerwelle

Was wir alles für Probleme _nicht_ hätten, hätten wir noch die Todesstrafe! Ad Westerwelle: gibt es einen archetypischeren Vertreter für dieses dekadent-effeminierte Alte Europa?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 10:25 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 27.01.2013 10:25 Uhr

Herr Pickny, Ihre Ueberschrift gebe ich ihne zuruek!

Sie und ich und alle Menschen aendern ihr Handeln, wenn es uns klar wird, dass diese Handeln und mehr Verluste einbringt als Gewinne. Statistiken - bei uns nur im aller letzten teil oder garnicht veroeffentlicht - zeigten, dass die Morde zurueck gingen wenn die die Todesurteile stiegen und umgekehrt.

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Leonhard Pickny
Leonhard Pickny (Nespit) - 26.01.2013 16:37 Uhr

So ein bodenloser Schwachsinn

Dass die Todesstrafe keinerlei positive Auswirkungen auf das harmonische Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft hat, beweist allein die Tatsache, dass Länder, in denen es diese Praxis noch gibt, all diese Probleme, die dadurch in ihren Augen verhindert würden, weiterhin haben. Andernfalls würde die Todesstrafe nicht ständig zum Einsatz kommen. Man kann Affektverbrechen nicht durch Androhung von solchen Konsequenzen verhindern, weil im Affekt keine rationalen Entscheidungen getroffen werden. Und wer einen Mord plant, wird sich auch nicht anders entscheiden, nur weil er dafür möglicherweise mit seinem eigenen Leben bezahlen muss, statt lebenslang hinter Gitter zu gehen.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 26.01.2013 12:29 Uhr

@ Redaktion „Beim Richterspruch riefen sie spontan „Allahu Akbar, Gott ist groß“.“

Das heißt Gott ist größer, gemeint ist, daß Allah größer ist als jeder andere Gott. Daraus wird ein Anspruch hergeleitet.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 17:39 Uhr
Leonhard Pickny
Leonhard Pickny (Nespit) - 26.01.2013 17:39 Uhr

Hier geht es nicht um das Theodizee-Problem

Mein Beitrag bezog sich lediglich auf die offensichtlichen grammatischen Defizite des vorhergehenden Kommentars und damit verbunden die widersprüchliche innere Logik der Aussage.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 26.01.2013 16:42 Uhr

@Leonhard Pickny: Fragwürdige Größe

Eigentlich kommt es nicht so sehr darauf an, ob der behauptete Allah groß, größer oder am größten ist.
Falls er die Urteile beeinflußt hat oder sie billigt, was die Allahu Akbar-Rufer ja suggerieren, dann hat er jedenfalls ethische Defizite und ist dadurch schon etwas weniger groß.

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Leonhard Pickny
Leonhard Pickny (Nespit) - 26.01.2013 16:22 Uhr

Falsch

"Allah ist das arabische Wort für Gott. Akbar ist die Elativ-Form des Adjektivs ‏كبير‎ kabīr, ‚groß, großartig; wichtig‘, mit der Bedeutung „größer“, „am größten“ oder „sehr groß“. Der Elativ umfasst in seiner grammatischen Funktion sowohl die Bedeutung des Komparativs (größer als) als auch die des Superlativs (am größten). Der artikellose Elativ erfüllt vor allem die Funktion als Prädikat oder als Apposition zum indeterminierten Regens: Allāhu akbaru, d.h. Gott ist (unvergleichlich) groß.[1] Der Elativ erfüllt jedoch nur in der Kombination mit der Präposition min die Funktion eines Vergleichs. Zum Beispiel: Allāhu akbar min malāʾikatihi („Allah ist größer als seine Engel“). Ansonsten entspricht die Bedeutung dem Superlativ („am größten“)."

Wenn Allahu Akbar Gott ist größer als andere Götter bedeuten würde, wäre der monotheistische Anspruch aufgehoben.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 26.01.2013 10:46 Uhr

Misslungener Veredelungsprozeß

"Beim Richterspruch riefen sie spontan „Allahu Akbar, Gott ist groß“."(FAZnet)

Eigentlich sollte Religion den Menschen doch wohl ethisch veredeln. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das bei einer ganzen Reihe von Menschen nicht so ganz klappt.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 00:58 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 29.01.2013 00:58 Uhr

Herr Hollas, wenn Sie das Komma hinter das "nicht" setzen, liegen sie richtig mit iherer Behauptung

Natuerlich sind die bibleischen Auszuege absichtliche Verwirrung. Denken Sie nur an die Zeit der "Aufklaerung" und heute. Besonderes die letzten hundert Jahre, sollten die nicht Humanismus verbreiten? Aber in den letzten 200 Jahren sind mehr Menschen auf die abscheulichste Weise ermordet worden als in der Ganzen Wenschheitsgeschichte zu vor. Auf was gruenden Sie und Ihre Helver, wo die auch immer sitzen, Ihre aussage?
Die Bibel verheist uns keine bessere Welt hier und heute! Jesus ist gemommen, uns in seine, perfeckte Welt zu holen, wenn wir wollen.
Jesus hat nichts GEGEN die Todesstraf gesgt! Wenn Sie etwas dagegen haben, koennen Sie das sagen. Aber Sie koennen sich nicht auf die Bibel berufen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 28.01.2013 06:53 Uhr

Es ist die Bibel!

Herr Hollas denken sie nur an die letzten 100 Jahre Und die Zeit seit der "Aufklaerung" Wir
Christen wurden - und weden immer noch - ausgeschaltet. Da gibt es Leute, wie Sie, die die Bibel zur Znkentlichkei veraendern. Und Ihr Beitrag wurde Veroeffentlicht, meiner nicht. Das zeigt daoch, dass "Humanismus" NICHT veredelt, es ist die Bibel!!!

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 28.01.2013 01:41 Uhr

Herr Hollas, sie und einige andere Foristen versuchen mal wieder die Lehre Jesu zu veraendern

Solche Auszuege aus der Bibel, wie sie das machen fuehren nur zu noch groesserer Verwirrung. Die bibel wurde aber ncht zur verwirrung geschrieben. Wer die Bibel zitieren will soll das nur im Zusammenhang tun. Z. B. den Anlss zu diese Aussage. Nicht einmal Marx sollte man so ohne irgend eine Angabe zitieren.
Der Grund fuer die Existens der Bibel ist NICHT Naechstenliebe, der einzige Grund ist JESUS. Und um Jesus zu vertehen muessen wir die GANZE Bibel lesen.

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Gerhard Katz

Herr Wilbert,

der Religionsunterricht ist doch weitgehend schon abgeschafft.
Und durch als "Ethik" oder sonstwie getarntes Multikulti-Geschwurbel ersetzt.

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Gerhard Katz

Frau Geng,

was ist "da core"?

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Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 26.01.2013 17:41 Uhr

Der Mensch ist schwach und kämpft mit dem Bösen in sich

Das wissen alle Religionen. Keine einzige bekannte behauptet, daß alle ihre Anhänger ethische Vorbilder sind.

Sicher ist nur, daß der Atheismus bzw. Materialismus keinerlei Ethik begründen können und daher, wo sie herrschen, regelmäßig zu Unterdrückung und Mord führen.

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 26.01.2013 16:54 Uhr

@Boris Hollas: Bin völlig da core mit Ihnen

Natürlich haben Sie mit ihrem Einwand völlig recht.

Ich habe als Beurteilung des Verhaltens von religiösen oder gar sich fromm nennenden Menschen deren Selbstbild als "Gute" oder gar "Heilige" genommen und habe meinen Zweifel bezüglich des real existierenden ethischen Endproduktes geäußert.

Von außen betrachtet, sind viele religiöse Wertvorstellungen selbstverständlich ethisch höchst fragwürdig oder gar verwerflich.

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Boris Hollas

Humanismus veredelt, nicht Religion

Sie meinen, Vorschriften wie die Todestrafe für Propheten oder Traumseher (Dtn 13, 2-6), störrische und widerspenstige Söhne (Dtn 21, 18-21), Paare, die während der Regel der Frau verkehren (Lev. 20, 18), Homosexualität (Lev. 20, 13) veredeln den Menschen? Hat gar nichts mit Nächstenliebe zu tun, steht aber alles in der hl. Bibel. Der Koran ist nicht besser.

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26.01.2013, 10:03 Uhr

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