Die Außenminister der Europäischen Union haben ihre Zustimmung für den EU-Trainingseinsatz für die malische Armee gegeben. Das teilten Diplomaten am Rande eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel am Montag mit.
Deutschland will sich mit jeweils rund 40 Ausbildern und Sanitätern an dem EU-Einsatz beteiligen. Die insgesamt rund 450 Soldaten starke Mission der Europäischen Union soll nicht an Kämpfen zwischen den Regierungstruppen und islamistischen Gruppen aus dem Norden des Landes teilnehmen.
„Wir wollen, dass die afrikanischen Kräfte in der Lage sind, ihre Aufgabe bei der Stabilisierung im Norden Malis wahrzunehmen“, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) in Brüssel. Deswegen sei die Mission wichtig.
Das Bundeskabinett befasst sich am Dienstag mit der geplanten deutschen Beteiligung an dem internationalen Militäreinsatz in Mali. Deutschen Regierungskreisen zufolge sind zwei eigenständige Mandate vorgesehen: eines für die geplante Beteiligung an der EU-Ausbildungsmission in Mali und eines für deutsche Unterstützung bei der Luftbetankung französischer Kampfjets.
Konsequenzen
Alfred Vomberg (A.Vomberg)
- 18.02.2013, 14:09 Uhr
Was will Deutschland und die EU in Mali und in Afrika erreichen ?
Hans Maier (Wolfgang-NeuFaz)
- 18.02.2013, 14:04 Uhr
warum kann die deutsche regierung eigentlich nie NEIN sagen, wenn es
mehr als berechtigt wäre?
Dirk Lehmann (DkLehmann)
- 18.02.2013, 11:22 Uhr
"Trainingseinsatz" ist doch ein schöneres Wort als
"Krieg". Natürlich am lebenden Objekt...
mathias dumke (alfons01)
- 18.02.2013, 10:53 Uhr
Neokolonialisten
Joseph Urban (Twitter008)
- 18.02.2013, 10:49 Uhr
