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Afghanistan Sieben Kinder bei Luftangriff auf Moschee getötet

18.06.2007 ·  Bei einem Luftangriff auf ein mutmaßliches Al-Qaida-Versteck nahe einer Moschee im Osten Afghanistans sind sieben Kinder getötet worden. Das bestätigte das amerikanische Militär.

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Bei einem Luftangriff auf ein mutmaßliches Al-Qaida-Versteck nahe einer Moschee im Osten Afghanistans sind sieben Kinder getötet worden. Das bestätigte das amerikanische Militär in Afghanistan am Montag.

Der Vorfall am Vorabend in der Provinz Paktika sei „sehr bedauerlich“. Es sei aber ein weiteres Beispiel dafür, dass Terroristen Zivilisten und Moscheen nutzten, um sich in ihrem Schutz zu verbergen, sagte ein Militärsprecher. Er betonte, überlebende Kinder hätten ausgesagt, dass sie von den Kämpfern dazu gezwungen worden seien, in dem Gebäudekomplex zu bleiben.

Es habe zuverlässige Informationen gegeben, dass Kämpfer der Terrororganisation in dem Gebäudekomplex, in dem neben einer Moschee auch eine Religionsschule lag, Unterschlupf gefunden hätten. Daraufhin sei der Luftangriff angeordnet worden. Bewohner hätten bestätigt, dass dabei auch mehrere Al-Qaida-Kämpfer getötet wurden. Zwei weitere seien festgenommen worden. „Wir bedauern, dass Unschuldige ihr Leben auf Grund der Feigheit der Kämpfer verloren haben“, sagte der Sprecher. Er betonte, an der Moschee sei nur geringer Schaden entstanden.

Am Wochenende hatte es eine Serie von Anschlägen in Afghanistan gegeben, bei denen auch mehrfach Zivilisten getötet wurden. Bei dem schwersten Anschlag am Sonntag in Kabul kamen 35 Menschen um, die meisten waren Polizisten. (Siehe auch: Anschlag auf Polizeibus - 35 Tote in Kabul)

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