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Afghanistan : Polizistin erschießt zivilen Berater der Nato

  • Aktualisiert am

In Kabul: afghanische Polizistinnen Bild: dapd

Eine afghanische Polizistin hat einen ausländischen zivilen Berater der Nato erschossen. Rund 60 solcher „Angriffe von innen“ verliefen in diesem Jahr tödlich.

          Eine afghanische Polizistin hat am Montag einen ausländischen zivilen Berater der Nato-Truppen erschossen. Die Angreiferin habe einen zivilen Berater der Nato im Hauptquartier der afghanischen Polizei in der Hauptstadt Kabul tödlich getroffen. Sie trug dabei ihre Polizeiuniform, sagten Mitarbeiter der afghanischen Sicherheitskräfte. Über die Staatsangehörigkeit des Getöteten wurde zunächst nichts bekannt. Die Nato-Truppe Isaf betätigte den Vorfall.

          Die Afghanistan-Truppe Isaf hat seit langer Zeit Probleme mit den sogenannten „Angriffen von innen“, bei denen Mitarbeiter der afghanischen Sicherheitskräfte Isaf-Mitarbeiter attackieren. Bei derartigen Vorfällen wurden im Verlaufe dieses Jahres bereits fast 60 Nato-Soldaten getötet. Der Angriff vom Montag war der erste derartige Vorfall, bei dem eine Frau die Täterin war. Die Täterin wurde laut Isaf festgenommen. Die „Angriffe von innen“ gehen zum Teil darauf zurück, dass die fundamentalistischen Taliban die afghanischen Sicherheitskräfte unterwandern.

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