Nato-Soldaten haben in Afghanistan bei einem Luftangriff die Nummer zwei der Al-Qaida in dem Land getötet. Die amerikanisch geführte Koalition teilte am Dienstag mit, bei dem Angriff am Sonntag in der Provinz Kunar seien Sachr al Taifi und ein weiteres Mitglied von Al Qaida getötet worden. Al Taifi sei regelmäßig zwischen Afghanistan und Pakistan hin- und her gereist. Er habe ausländische Aufständische in Afghanistan angeführt und Anschläge auf die internationalen und afghanischen Truppen geplant. Al Taifi habe zudem Waffen und Ausrüstung zu den Aufständischen im Osten geschmuggelt und Kämpfer nach Afghanistan gebracht.
Obama: Nur noch „absolut nötige“ Kampfeinsätze
In Amerika würdigte unterdessen Präsident Barack Obama den Einsatz amerikanischer Soldaten für die Verteidigung Amerikas. Zugleich versicherte Obama anläßlich des nationalen Gedenktags Memorial day am Montag (Ortszeit), er werde Soldaten nur dann in Kriegseinsätze schicken, wenn „es absolut notwendig ist“.
Erstmals seit neun Jahren kämpften und fielen keine Amerikaner mehr im Irak, sagte Obama auf dem Nationalfriedhof von Arlington. Und auch in Afghanistan
führten die Amerikaner ihren Einsatz zurück. „Nach einer Dekade unter der
dunklen Wolke des Krieges können wir nun das Licht des neuen Tages am Horizont erblicken“, sagte Obama.
Leider nur ein Etappensieg
Wolfgang Richter (langweiler2)
- 29.05.2012, 18:16 Uhr
Na hoffentlich gelingt der Abzug aus Afghanistan
Christoph Kuhlmann (Christoph_Kuhlmann)
- 29.05.2012, 12:58 Uhr
