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Afghanistan Nato-Soldaten töten hohen Al-Qaida-Führer

 ·  Die Isaf-Truppen in Afghanistan haben bei einem Luftangriff nach eigenen Angaben den zweitwichtigsten Al-Qaida-Führer im Land getötet. Amerika trauert unterdessen am nationalen Gedenktag „Memorial day“ um seine gefallenen Soldaten.

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© dpa Kein Frieden für Afghanistan: Bei einem Selbstmordattentat in der ostafghanischen Provinz Nangarhar starben drei Passanten, neun Personen wurden verletzt. Nach Nato-Angaben starb bei Bombardierungen am Sonntag in der Provinz Kunar auch ein hoher Al-Qaida-Führer

Nato-Soldaten haben in Afghanistan bei einem Luftangriff die Nummer zwei der Al-Qaida in dem Land getötet. Die amerikanisch geführte Koalition teilte am Dienstag mit, bei dem Angriff am Sonntag in der Provinz Kunar seien Sachr al Taifi und ein weiteres Mitglied von Al Qaida getötet worden. Al Taifi sei regelmäßig zwischen Afghanistan und Pakistan hin- und her gereist. Er habe ausländische Aufständische in Afghanistan angeführt und Anschläge auf die internationalen und afghanischen Truppen geplant. Al Taifi habe zudem Waffen und Ausrüstung zu den Aufständischen im Osten geschmuggelt und Kämpfer nach Afghanistan gebracht.

Obama: Nur noch „absolut nötige“ Kampfeinsätze

In Amerika würdigte unterdessen Präsident Barack Obama den Einsatz amerikanischer Soldaten für die Verteidigung Amerikas. Zugleich versicherte Obama anläßlich des nationalen Gedenktags Memorial day am Montag (Ortszeit), er werde Soldaten nur dann in Kriegseinsätze schicken, wenn „es absolut notwendig ist“.

Erstmals seit neun Jahren kämpften und fielen keine Amerikaner mehr im Irak, sagte Obama auf dem Nationalfriedhof von Arlington. Und auch in Afghanistan
führten die Amerikaner ihren Einsatz zurück. „Nach einer Dekade unter der
dunklen Wolke des Krieges können wir nun das Licht des neuen Tages am Horizont erblicken“, sagte Obama.

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Antiterrorkampf 2.0

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Obama möchte das Kapitel, das am 11. September 2001 begann, schließen. Mit dieser Absicht aber steht seine Verantwortung als Präsident und Oberbefehlshaber in einem Spannungsverhältnis, das schwer aufzulösen ist. Mehr 13 2