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Afghanistan Nato schränkt Kooperation ein

 ·  Die Nato hat gemeinsame Einsätze mit afghanischen Sicherheitskräften unterhalb der Bataillonsebene vorerst ausgesetzt. Sie reagiert damit auf die sich häufenden Anschläge Uniformierter auf die internationalen Truppen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Dieter Doermann

So,so, "alle Afghanen sind Halsabschneider", Ross,

und alle Deutschen Sauerkraut-fressende Nazi's... platter geht's wohl nicht mehr. ich musste gleich nachschauen, ob ich nicht versehentlich in der Kommentarspalte der BILD-Zeitung gelandet bin, so primitiv ist diese beschränkte Weltsicht, die Sie da aus einem kitschigen Liebesroman gewonnen haben und durch die Gegend posaunen.

Zu ihren anderen ebenso absurden Behauptungen: unter den islamistischen Taliban war die Opium-Produktion auf exakt NULL gesunken. Seit die westlichen Besatzungstruppen das Sagen haben, vermelden die Drogenbarone hingegen jedes Jahr neue Ernterekorde. Gehen Sie mal die entsprechenden UN-Statistiken durch. Motto: mehr Fakten statt Fiktion

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Johannes Ross

Wertraut einem Afghanen?

Ich habe in dem Buch "Palast der Winde" den Satz gelesen.
Alle Afghanen sehen aus wie Halsabschneider, das Problem ist sie sehen nicht nur so aus, sie sind es auch.
Unsere Jungs, egal ob deutsche, US boys oder von wo auch immer, sind in einen völlig sinnlosen Krieg geschickt worden. Der Westen kann auch noch 10 Jahre mit seinen Truppen dort bleiben, es wird sich nie etwas ändern. Am Ende steht ein von den Paschtunen beherrschter streng islamischer Staat, der die ganze Welt viel Geld kosten wird ( ist schon versprochen )und im Gegenzug die ganze Welt mit Heroin versorgt.
Die Angehörigen der Toten haen noch nicht einmal das Gefühl, die opfer hätten eine Spur von Sinn gehabt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.09.2012 16:11 Uhr
Ahmad Walid

Nato's Opiumlizensen

Vielleicht sollte ich als Afghane und Pashtune Ihr Kommentar einfach mal als Kompliment auffassen. Ich möchte Sie aber daran erinnern, dass die Opiumproduktion unter den Taliban auf null sank (Quelle:UN-Statistik), und nun die NATO sogar Opiumanbau-Lizensen (!) an Bauern verteilt(Quelle: Christoph Hörstel, können Sie googeln).
Wir sind die gastfreundlichsten Menschen, wenn unsere Gäste unbewaffnet in unser Land kommen.

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Henriette Kaschulke

Arminius

Das Römische Reich hatte ebenfalls hin und wieder Probleme mit dem "Partnering".

Einer der Störenfriede römischer Weltmacht wurde für die Deutschen einst zum Volkshelden stilisiert.

Letztlich kann es den meisten Deutschen aber egal sein, ob die reichsten Amerikaner, die reichsten Deutschen oder Afghanen die Nutznießer und Profiteure der afghanischen Bodenschätze sind/werden. Das zeigt auch der Armutsbericht der Bundesregierung.

Übrigens, Arminius war auch kein Robin Hood.

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Dieter Doermann

Herr Hebold die Terrorlager deren Bombardierung sie in Afghanistan fordern

werden doch gerade in der Türkei errichtet um aus Syrien ein neues Afghanistan zu machen. Von den gleichen verantwortungslosen geostrategen, die schon die Mudschaheddin, Taliban und Al Quadia aufbauten und dann wider wegbombten.

Man sollte meinen der westen würde irgednwann aus seinen fehlern lernen, aber nein, Fehlanzeige.

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Mehmet Demir
Mehmet Demir (Mehmet-D) - 19.09.2012 05:44 Uhr

Schon wieder.

Erst Bin Laden jetzt Gulbuddin Hekmatyār
"Seine Gruppierung „Hizb-i Islāmi“ (Partei des Islam, Islamische Partei) gehörte in den 1980er Jahren zu den am stärksten von Pakistan, den USA und Saudi-Arabien finanziell, militärisch und logistisch unterstützten Mudschahedingruppen." -Quelle Wikipedia-
Ist der Feind meines Feindes doch nicht mein Freund?
Aber Hauptsache wir wissen wer Böse ist - der Islam.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 23:20 Uhr
Gerhard Katz

"Aber Hauptsache wir wissen wer Böse ist - der Islam. "

Da haben Sie absolut recht.

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Holger Baade

Der us-amerikanische industrielle-militärische Komplex braucht "Absatzmärkte",

die amerikanische Militärmaschinerie wiederum "Erprobungsgebiete" für die Einsatzfähigkeit ihrer Waffen. Beides ergänzt sich doch optimal, indem der selbsternannte Weltpolizist sich in höchst instabilen Regionen dieser Welt als "Friedenbringer" einmischt, dabei auch noch seine NATO-Vasallen an seiner Seite weiß und so seine imperialen Streifzüge bestens kaschieren kann.

US-Außenpolitik war immer auch Innenpolitik. Das unglaubliche Drohpotential der us-amerikanischen Streitkräfte dient ausschließlich dem Zweck, den immensen Bedarf an Ressourcen zu sichern und zu decken. Allerdings stehen die Kosten für den Unterhalt dieser Kriegstruppe in keinem Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der amerikanischen Volkswirtschaft - die Supermacht wird daran letztlich ersticken. Male ich mir die möglichen Begleitumstände in der Agoniephase aus, bin ich um den Schlaf gebracht.

Und die BRD, die Bundeswehr, deren Teil ich fast während der gesamten Zeit des "Kalten Krieges war", macht da noch mit.

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Lucas Janssen
Lucas Janssen (Lucas73) - 18.09.2012 21:44 Uhr

Raus da!

Denen ist leider nicht zu helfen, eine vom ursprünglichen Islam jahrhundertelang moralisch schizophrenierten verirrten Stammesgesellschaft in der schon die Mehrheit von GrundschülerInnen verheiratet wurden und werden, und die ihre Befreier großteils als Besatzer hassen und morden, muss fallen gelassen werden. Wie sagte Bismarck über Grenadiersgebeine im Balkan..?

Wir haben es versucht, dieses Land ist leider verloren und wird leider wieder im Chaos, Bürgerkrieg und Elend versinken. Sollen die Massenmörder Mullah Omar und Hekmatyar ihre perverse Machtgier doch mit Unterstützung und auf Kosten der armen Afghanen mit dem korrupten Drogenanbau-Bruder Karzai austragen, kein deutscher oder alliierter Soldat sollte dort unten noch für den ganzen Wahnsinn sterben dürfen!

Trotzdem - Respekt und Ehre für all die anständigen Soldaten die dort unten die Beseitigung Bin Ladens ermöglichten und die Taliban-Mord- und Unterdrückungs-Maschine des Islam für ein Jahrzehnt in die Schranken wiesen

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Dirk  Lehmann

der Westen scheitert wieder einmal grandios....

.... mit seinem missionarischen Eifer, betriebswirtschaftliche Werteordnung als fetisch für andere Völker zwingend vorzuschreiben und soziale und kulturelle Gefüge mit Gewalt zu zerbrechen.

der Afghanistankrieg ist verloren - und zwar total.

Das Aussetzen der Zusammenarbeit hat reine innenpolitische Gründe: MAn will das Scheitern erst NACH den US-Wahlen offenbar werden lassen. Sonst nichts, Soldaten sind den USA egal

Die Islamisten haben auch deswegen so viel Zulauf, weil sie über Jahrzehnte geduldig HILFSNETZWERKE aufbauten, während der Westen über die Jahrzehnte hunderte von Milliarden ausgab, um alles in Grund und Boden zu bomben und von den dortigen Menschen zu Recht verhasste Diktatoren zu hofieren.

Wer alt genug ist, der erinnert sich, daß es die USA waren, die die Taliban und Al Quaida mit Mrd an US-Dollar und Hightech-Militärausrüstung und SAtellitenaufklärungsdaten erst zu einer ernstzunehmenden, nicht mehr wegzudenkenden Gefahr machten.

So etwas geht eben nicht gut.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.09.2012 21:21 Uhr
Dirk  Lehmann

Die Formulierung >>Freiden gewinnen<< sagt schon alles...

... über Ihre verqueren Ansichten.

Wie Absurd Ihre Formulierungen sind, können Sie im Gedicht von Hanns-Dieter Hüsch >> Frieden hinnieden<< schön nachlesen.

Frieden kann man nicht gegen jemand gewinnen, er stellt sich eben ein oder nicht.

Frieden ist in erster Linie von Gerechtigkeit abhängig, ansonsten kann man höchstens von Waffenstillstand oder Anbahnung des nächsten Krieges reden.

Das Märchen mit den Mädchenschulen könne Sie ja gerne am Stammtisch erzählen, in Afghanistan riskieren auch nach über einem Jahrzehnt an Investitionnen von Abermilliarden in Tötungsmachinerie jede afghanische Frau ihr Leben, wenn sie nicht mit einer Burkha bekleidet ist.

MAn kann eben keinen Frieden herbeibomben, auch wenn Sie das tausendmal behaupten....

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Lucas Janssen
Lucas Janssen (Lucas73) - 18.09.2012 21:57 Uhr

"der Afghanistankrieg ist verloren - und zwar total." QUATSCH!

Bin Laden ist (Allah sei Dank..?) endlich tot. Es wurden Infrastruktur, Brunnen und Mädchenschulen geschaffen, die die Afghanen nun wieder zerstören dürfen. Es wurde versucht, den islamisierten Stammes-Barbaren dort unten zu helfen, aber sie wollten nicht, der Versuch den Afghanen zu helfen war und ist durchaus ehrenvoll. Mittlerweile hat der Westen genug Aufklärungs-Technik und unbemannte Drohnen, um das leider wahrscheinliche Wiederaufflammen des Taliban-Terrors nicht mehr besonders fürchten zu müssen. Sollen die sich doch selbst massakrieren.

Afghanistan ging keinesfalls so in die Hose wie z.b. Vietnam. Der Afghanistan-Krieg war schon 2002 gewonnen, nur leider der Afghanistan-Frieden nicht, und dafür dürfen die Afghanen sich bei Allah bedanken.

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Stephan Müller

Herr zu Guttenberg hatte damals mit einen US - General diese Konzept vorgestellt. Die Medien haben

es gefeiert und den Minister gelobt. Ich erinnere mich noch genau daran.

Vielen ist gar nicht klar, dass der durch deutsche Truppen kontrollierte Norden Afghanistans an China grenzt. Landesverteidigung an der chinesischen Grenze - grotesk.

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Jahrgang 1975, Redakteur in der Politik.

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