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Afghanistan : Mehr als ein Dutzend Tote bei Selbstmordattentat

  • Aktualisiert am

Ein Polizist, versucht Männer zu beruhigen, nachdem Bewaffnete am 25. August 2017 eine schiitische Moschee in Kabul gestürmt haben. Bild: dpa

Die Taliban deklarieren den Anschlag auf eine Armeepatrouille in der Provinz Helmand für sich: Es war der erste größere Anschlag der radikalen Islamisten, seit Trump im Amt ist.

          Wieder hat ein Selbstmordattentäter in Afghanistan zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Mindestens 13 Menschen seien getötet worden, als der Täter sein mit Sprengstoff gefülltes Auto beim Passieren eines Militärkonvois in der Provinz Helmand zur Explosion gebracht habe, teilte die Provinzregierung am Sonntag mit. Unter den Toten seien
          Soldaten und Zivilisten, zudem habe es mehr als ein Dutzend Verletzte gegeben. In einem nahe gelegenen Krankenhaus war sogar von 15 Toten die Rede: Ihre Leichname seien dort eingeliefert worden, sagte ein Mitarbeiter. Zudem würden 19 Verletzte behandelt. Bei den meisten Toten handle es sich um Soldaten.

          Die radikalislamischen Taliban reklamierten die Tat in einer WhatsApp-Nachricht an die Medien für sich. Es war der erste größere Anschlag, seit der amerikanische Präsident Donald Trump eine Verstärkung der amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan angekündigt hatte.

          Die Sicherheitslage in Kabul und in großen Teilen Afghanistans hat sich in den vergangenen Monaten drastisch verschlechtert. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Selbstmordanschläge mit Dutzenden Toten.

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