17.12.2012 · Bundespräsident Gauck kann in Afghanistan nicht mehr tun, als den Deutschen, die an den Hindukusch entsandt wurden, Hoffnung zu geben, dass ihr Einsatz nicht umsonst war.
Von Günther NonnenmacherRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Was bleibt ihm ürig? Der französische Staatspräsident muß nicht mehr nach Afgahnistan reisen
um seine Soldaten zu besuchen. Die Franzosen sind nach meiner Kenntnis schon abgezogen .
vorlaeufiger Schlusspunkt der Doppelzuengigkeit Deutschlands in Afghanistan.
Der Verfasser scheint dies nicht wahrhaben zu wollen. Denn 'Hoffnung'
ist keine politisch fassbare Kategorie.
In diesem Dilemma der Weltanschauungen kann es noch um mehr gehen, als um Streicheleinheiten für die eigenen Leute. Das alte Griechenland kannte das Prinzip des Disputes. Warum also verweigert sich der aufgeklärte Westen einem Dialog über Menschenrechte und Chancengleichheit im Kräftespiel geopolitischer Interessen, die nichts weiter sind, als denen an fossilen Rohstoffen, insbesondere mit den Gewährsleuten einer autistischen Kultur? Weil er etwas zu verlieren hat, seit ewigen Zeiten.
war es trotz der teilweise halbherzigen Ausstattung unserer Soldaten
keinesfalls.
Bleibt zu hoffen, dass es nicht ganz vergeblich ist.
Die Vertreter der afghanischen Loya Jirga würde Gauck von seinem
Freiheitsbegriff nicht überzeugen können, das gelingt ihm ja
noch nicht einmal mehr in den neuen Bundesländern.
Die deutschen Bundesbürger, die das Parlament nach Afghanistan
geschickt hat, sind erfahrene Realisten vor Ort, deren
"Hoffnung" nicht gestärkt werden muss.
Schön, dass der Bundespräsident am Hindukusch war.