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Afghanistan Gauck am Hindukusch

 ·  Bundespräsident Gauck kann in Afghanistan nicht mehr tun, als den Deutschen, die an den Hindukusch entsandt wurden, Hoffnung zu geben, dass ihr Einsatz nicht umsonst war.

Artikel Lesermeinungen (5)
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klaus keller (klkeller) - 24.12.2012 11:49 Uhr

Was bleibt ihm ürig? Der französische Staatspräsident muß nicht mehr nach Afgahnistan reisen

um seine Soldaten zu besuchen. Die Franzosen sind nach meiner Kenntnis schon abgezogen .

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Rolf Joachim Siegen

Gaucks Besuch ist lediglich

vorlaeufiger Schlusspunkt der Doppelzuengigkeit Deutschlands in Afghanistan.

Der Verfasser scheint dies nicht wahrhaben zu wollen. Denn 'Hoffnung' ist keine politisch fassbare Kategorie.

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Dirk Sternberg

Grenzerfahrung

In diesem Dilemma der Weltanschauungen kann es noch um mehr gehen, als um Streicheleinheiten für die eigenen Leute. Das alte Griechenland kannte das Prinzip des Disputes. Warum also verweigert sich der aufgeklärte Westen einem Dialog über Menschenrechte und Chancengleichheit im Kräftespiel geopolitischer Interessen, die nichts weiter sind, als denen an fossilen Rohstoffen, insbesondere mit den Gewährsleuten einer autistischen Kultur? Weil er etwas zu verlieren hat, seit ewigen Zeiten.

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Günter Niemann
Günter Niemann (Nemo_G) - 18.12.2012 10:50 Uhr

Umsonst ...

war es trotz der teilweise halbherzigen Ausstattung unserer Soldaten keinesfalls.
Bleibt zu hoffen, dass es nicht ganz vergeblich ist.

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Hans-Heinrich Dieter

Realisten

Die Vertreter der afghanischen Loya Jirga würde Gauck von seinem Freiheitsbegriff nicht überzeugen können, das gelingt ihm ja noch nicht einmal mehr in den neuen Bundesländern.
Die deutschen Bundesbürger, die das Parlament nach Afghanistan geschickt hat, sind erfahrene Realisten vor Ort, deren "Hoffnung" nicht gestärkt werden muss.
Schön, dass der Bundespräsident am Hindukusch war.

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17.12.2012, 17:30 Uhr

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