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Afghanistan Früherer Ministerpräsident erschossen

03.05.2007 ·  Der frühere afghanische Ministerpräsident Farid ist vor seinem Haus in Kabul von Unbekannten erschossen worden. Das teilte das Innenministerium mit. Unterdessen kam bei einem Bombenanschlag auf einen afghanischen Militärbus der Fahrer ums Leben.

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Der afghanische Parlamentsabgeordnete und frühere Ministerpräsident des Landes, Abdul Sabur Farid, ist in der Hauptstadt Kabul erschossen worden. Der Sprecher des Innenministeriums, Semarai Baschari, sagte am Donnerstag, Unbekannte hätten am Vorabend aus einem Auto heraus das Feuer auf Farid eröffnet, als dieser gerade in sein Haus gehen wollte.

Farid war 1992 kurzzeitig Premierminister und gehörte bis zu seinem Tod dem Oberhaus des Parlaments an. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Bombenanschlag auf Soldaten

Unterdessen ist bei einem Bombenanschlag auf einen afghanischen Armeebus in Kabul der Fahrer ums Leben gekommen, mindestens 25 weitere Menschen wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums verletzt. Laut einem Polizeisprecher war die Bombe in einem Holzkarren im Norden der afghanischen
Hauptstadt versteckt. Sie wurde in dem Moment ferngezündet, als der Bus mit afghanischen Soldaten auf dem Weg zur Arbeit das Versteck passierte. Die Wucht der Detonation zerfetzte eine Seite des Busses, alle Fensterscheiben gingen zu Bruch. Mehrere Autos in der Nähe wurden beschädigt. Ein Sprecher der Taliban-Miliz übernahm die Verantwortung für den Anschlag.

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