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Sinai : Ägyptens Armee: 16 Extremisten getötet

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Im nördlichen Sinai hat es in den vergangenen Monaten immer wieder Anschläge gegeben wie hier in Bir al Abd im November 2017. Bild: AP

Eine große Antiterroroperation der ägyptischen Armee ist nach eigenen Angaben erfolgreich verlaufen. Die Angriffe konzentrierten sich auf den nördlichen Sinai.

          Nach dem Beginn einer groß angelegten Antiterroroperation haben Ägyptens Streitkräfte eigenen Angaben zufolge auf der Sinai-Halbinsel 16 Extremisten getötet. Außerdem seien vier Terroristen festgenommen und mehr als 60 Verstecke sowie Waffenlager und Fahrzeuge zerstört worden, teilte ein Armeesprecher am Sonntag mit.

          Ägypten hatte die Antiterroroperation am Freitag nach zahlreichen Anschlägen in den vergangenen Monaten ausgeführt. Auch die Luftwaffe fliegt Angriffe. Die Operation konzentriert sich vor allem auf den Nord-Sinai, einer Hochburg von Extremisten. Dort ist ein Ableger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) aktiv.

          Sisis Wiederwahl gilt als sicher

          Extremisten hatten in den vergangenen Monaten mehrmals Anschläge auf Sicherheitskräfte, aber auch auf die christliche Minderheit verübt. Bei einem verheerenden Angriff auf eine Moschee im Nordsinai wurden im vergangenen Jahr mehr als 300 Menschen getötet.

          Ägyptens autoritäre Führung unter Präsident Abdel Fattah al Sisi hat sich den Kampf gegen den Terror auf die Fahnen geschrieben. Ende März steht die Präsidentenwahl an. Sisis Wiederwahl gilt als sicher, da es keinen ernstzunehmenden Konkurrenten gibt.

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