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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Ägypten Führer der Muslimbruderschaft nennt Holocaust einen Mythos

 ·  Mohammed Mahdi Akef, Führer der islamistischen Muslimbruderschaft in Ägypten, hat in Manier des iranischen Staatspräsidenten Ahmadineschad den Holocaust als einen Mythos bezeichnet.

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Der Führer der islamistischen Muslimbruderschaft in Ägypten hat den Holocaust als einen Mythos bezeichnet. Mohammed Mahdi Akef verurteilte auch gleichzeitig in einem Artikel auf der Web-Site dieser wichtigsten Oppositionsgruppe in Ägypten die westlichen Regierungen, die die Leugner des Holocausts kritisierten.

So hatte der Westen ähnliche Äußerungen des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadineschad scharf verurteilt. In Israel zeigte sich das Simon-Wiesenthal-Zentrum besorgt über diese Äußerungen. Eine Welle der Holocaust-Leugnung scheine durch die arabische Welt zu gehen, erklärte Efraim Zuroff. „Das Problem ist, daß nur sehr wenige Führer der arabischen Welt bereit sind, ihren Menschen zu sagen, daß der Holocaust stattgefunden hat.“

Die Muslimbruderschaft hat bei der Parlamentswahl in Ägypten 88 Sitze errungen, das sind 20 Prozent der Mandate. Auf Anfrage wollte die Organisation nicht zu den Äußerungen von Akef Stellung nehmen. Ein Sprecher sagte aber, man sei enttäuscht von der Nahostpolitik der Vereinigten Staaten.

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