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Abrüstung Putin setzt KSE-Vertrag aus

30.11.2007 ·  Der russische Präsident Putin hat den KSE-Abrüstungsvertrag, einen Eckpfeiler der europäischen Sicherheitsvereinbarungen, ausgesetzt. Russland reagiert auf amerikanische Pläne, in Tschechien und Polen Teile ihres geplanten Raketenschilds aufzubauen.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat den KSE-Abrüstungsvertrag ausgesetzt. Er unterzeichnete an diesem Freitag das Gesetz, das das mit der Nato geschlossene Abkommen über die Stationierung konventioneller Streitkräfte zum 12. Dezember außer Kraft setzt. Dies teilte das russische Präsidialamt mit.

Putin hatte die Aussetzung aus Protest gegen die Pläne Amerikas angekündigt, in Tschechien und Polen Teile ihres geplanten Raketenschilds aufzubauen. Der KSE-Vertrag gilt als wichtiger Eckpfeiler der europäischen Sicherheitsvereinbarungen. Er legt Obergrenzen für Panzer, Artillerie und Luftwaffe zwischen Atlantik und Ural fest. Die Vereinigten Staaten und die Nato hatten Russland aufgefordert, an dem Vertrag festzuhalten und die Stabilität in Europa nicht zu gefährden. Putin hat den amerikanischen Raketenschild als direkte Bedrohung Russlands bezeichnet.

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