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Aufstand in Syrien Opposition droht Assad mit Guerillakrieg

 ·  Die syrische Opposition hat mit Offensivaktionen gegen die Armee gedroht, sollte das Blutvergießen nicht enden. Es könne zu einem „Guerillakrieg“ kommen, sagte ein Oppositionsvertreter in Berlin.

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Die „Freie Syrische Armee“ hat gedroht, sie werde die Angriffe auf Kräfte und Einrichtungen des Regimes intensivieren, sollte der erste Bericht der Arabischen Liga zu den Beobachtern in Syrien keine grundsätzliche Wende bewirken. Oberst Riad al Asaad, der Kommandeur der Oppositionskämpfer, dessen Truppe sich vor allem aus Deserteuren zusammensetzt, sagte im türkischen Exil, er sei frustriert, dass es den Beobachtern nicht gelinge, der Niederschlagung der Proteste Einhalt zu gebieten. Sollten er und die anderen Offiziere der „Freien Syrischen Armee“ nicht den Eindruck gewinnen, dass die Beobachter ernsthaft ihrem Auftrag nachgingen, würden sie eine Entscheidung treffen, die das Regime und die Welt überraschen werde. Ferhad Ahma, Mitglied des oppositionellen Syrischen Nationalrats, sagte am Mittwoch während eines Besuches in Berlin, falls die Beobachtermission keinen friedlichen Machtwechsel erwirken könne, sei der nächste Schritt eine gemeinsame Resolution des UN-Sicherheitsrats. Da mit beidem kaum zu rechnen sei, könne es passieren, dass die Freie Syrische Armee schon bald „einen Guerrillakrieg gegen die offizielle syrische Armee führt“. Die syrische Opposition fordert von Bundesregierung und EU ein härteres Auftreten gegenüber Damaskus.

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Jahrgang 1956, Redakteur in der Politik.

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