Was Flüchtlinge erleben müssen, ist meist aufgezwungene Entbehrung. Nicht alles aber, was Asylbewerbern dann am Ziel ihrer Flucht abverlangt wird, ist gleich eine „Schikane“.
Das gilt vor allem für Deutschland, das nicht nur ein sicherer Hafen gegen Verfolgung ist, sondern auch das ausgesuchte Ziel ganz anderer Sehnsüchte als nur Sicherheit. Die Auflagen für Asylbewerber - von der Residenzpflicht über Sachleistungen bis zur Sammelunterkunft - sollen nicht sagen: Wir wollen hier keine Asylanten haben, sondern: Solange wir nicht wissen, wer Asylant ist und wer nur des Geldes wegen kommt, ist das Nötigste das Mögliche.
Je nach Bundesland und Kommune gibt es Unterschiede, was dafür spricht, dass die Gesetze ein Ermessen zulassen, das sich nicht nur nach öffentlichkeitswirksamen Protesten richtet, wie dem Hungerstreik am Brandenburger Tor, sondern auch nach regionalen Besonderheiten.
Die mancherorts miserablen Zustände in den Unterkünften, wie sie jetzt von Flüchtlingen in Berlin beklagt wurden, zur Regel zu erklären, verdreht diese Wirklichkeit. Sie ist nicht so herzlos, wie sie eine mediendemokratisch geschulte Herzlichkeit machen will.
Asylpolitik als Sozialpolitik und Freizügigkeit
Gottfried Scherer (Friedscher)
- 03.11.2012, 11:03 Uhr
Ein Hartz-IV-Empfänger...
Christoph Rohde (prediger1)
- 03.11.2012, 10:58 Uhr
Jeder - auch Asylbewerber - hat das Recht, seine Meinung - auch mit
Demonstration kund zu tun, aber
Lothar W. Pawliczak (Venedigkenner)
- 03.11.2012, 09:27 Uhr
Wer Verfolgung erleiden musste, weiß die Freiheit zu schätzen
Volker Mueller (MrVo)
- 02.11.2012, 20:36 Uhr
Ein Beispiel aus Österreich
Ewald Hejl (Stejnberg)
- 02.11.2012, 17:32 Uhr