15.02.2013 · Angesichts der Zeichen und Wunder über dem Ural ist es an der Zeit, im Nördlinger Ries noch schnell ein Apfelbäumchen zu pflanzen.
Von Jasper von AltenbockumRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Anlass zum Nachdenken über unsere täglichen "Probleme"
Der Artikel bringt es auf einen wesentlichen Punkt - Danke: sollte uns
ein solches "Fast"-Ereignis nicht mal Anlass geben über
unsere täglichen ach so hoch gehängten Probleme (Plagiate,
Euro-Krise, Pferdefleich - you name it) nachzudenken.
Wenn ein wirkliches "Ereignis" passiert war es das - keine
Ahnung, ob wir uns davor schützen können und die technischen
Möglichkeiten heute schon ausreichen - aber wir sollten unsere
Ressourcen auf das Überleben der Menschheit (an erster Stelle der
Klimawandel, Konflikte etc.) und nicht auf "Skandälchen"
richten - und wir sollten über ganz neue Formen der internationalen
Koordination nachdenken. Denn Herausforderungen wie ein bevorstehender
Asteroideneinschlag - oder auch der Klimawandel - lassen sich nicht mit
den bestehenden politischen Mechanismen lösen - eine Frage, die
mich schon seit langer Zeit umtreibt und die ich in meinem Buch
Sustainable Impact adressiere...
So ein Apfelbaeumchen schaffts kaum !
Dieser drohende himmlische Szenario der uns eventuell bevorsteht, ist
schon beachtlich.
Was aber, wenn die Experten mal mit ihren Vorhersagen fehl gehen?
Da gibt sicherlich kein Apfelbaeumchen genug Schutz und Deckeung for
so einen Ding dass da durch die Atmosphaere rauscht.
Deshalb, werter Jasper von Altenbockum. empfehle ich dringenst dass
man so bald wie moeglich, schnell-wachsende Deutsche Eichen pflanzt. Die
scheinen bedeutend staerker zu sein als so en Appelbaeumle. Soldide
Deutsche Eiche. Yeah !
Mein besorgter Nachber, fragt ob man die Eiche vor oder hinter dem
Bunkereingang pflanzen soll? Gibt es da eine optimale Lage?
Er will aber eine Kiste Aeppelwoi parat halten, im Falle das der
Asteroid, oder sonstiger himlische Brocken, uns verpasst. Dann koenen
wir feiern, was?.
Good Luck ... und pax vobiscum
"einen „Schubs“ geben zu können - wohin?"
Bei allem Respekt - solche Aussagen kennzeichnen Geisteswissenschaftler,
die, wenn man Sie nach den "Formeln der Himmelsmechanik"
fragen würde, möglicherweise an Thomas von Aquin denken würden...
Einem Fachmann der NASA oder ESA käme eine solche hilflos
formulierte Frage nie in den Sinn, denn sie wüssten wohin!
"Wohin denn? In den Luftschutzbunker?"
Ist es wirklich möglich, dass....?
Manche Fragen sind einfach nur phantastisch -
oder sind sie resp. Sie nur gedankenlos?
Das ist interessant...
..., dass die Fachmänner der NASA wüssten wohin. Frage: Wohin
denn? In den Luftschutzbunker?
Oder es ist es möglich, dass die "Formeln der
Himmelsmechanik" schon auf konkrete physikalische Vorgänge auf
der Erde angewandt werden können?
Könnten Sie das "Wohin" etwas definieren, ohne Zitate aus
der Sci-Fi-Scene zu verwenden, also realistisch und auch umsetzbar?
Was, wenn aus 2012DA14 2013BT22 wird, und Peer, der Kugelblitz aus dem Diesseits, das emsige Pommernmädel aus der Bahn wirft, in ökogalanter Waffenbruderschaft, auch wenn 's nicht die absolute Mehrheit wird? Dann dämmert uns im September, dass es keiner Botschaft aus dem Jenseits bedarf, um sich die Zeichen der Zeit zu erklären. Wohlan denn, Unheil kommt nicht nur von oben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 23:33 UhrAngesichts dieses Kommentars
vermisst man schmerzlich den guten alten thumbdown-button.
Aber die NASA meint, dass 2007VK184 die Erde mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,94300000% verpasst - hört sich das nicht viel schöner an oder ist es es dann etwa weniger lustig? Das Schreibhandwerk ist ein zähes Brot.
Eine bekannte Gefahr ist besser als eine unbekannte Gefahr
Und Forschung deshalb immer besser als Gutgläubigkeit und Ignoranz. Hoffentlich ist der "Warnschuss" von heute Morgen ein Anlass für Regierungen, ein wenig mehr in Wissenschaft und Bildung zu investieren.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 23:31 UhrNicht nur "ein wenig mehr",
sondern VIEL mehr muss investiert werden. Der dicke Asteroid wurde vor einem Jahr entdeckt, aber zurzeit benötigen die Experten 5 Jahre für die Vorbereitung von Gegenmaßnahmen. (Diie Überschrift Ihres Kommentars stimmt in ihrer philosophischen Allgemeinheit nicht. Es kann durchaus Gefahren geben, die man besser nicht kennt. Das nur nebenbei.)