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Assad-Truppen beschießen Flüchtlinge Grenzgefecht zwischen Syrien und Jordanien

 ·  An der syrisch-jordanischen Grenze ist es zu einem Gefecht zwischen Assad-Truppen und der jordanischen Armee gekommen. Zuvor hatten syrische Truppen auf Flüchtlinge geschossen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)

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jens kaiser

Die westliche Berichterstattung ist eine einzige Farce

Man moege uns doch bitte mit weiteren Berichten von "Augenzeugen" der "Rebellen" verschonen, bitte auch nicht in Baelde Meldungen von angeblichen Angriffen der syrischen Luftwaffe auf friedliche Demonstranten, Brutkastenraub von Saeuglingen, Viagra-Divisionen oder Massenvernichtungswaffen...Einfach 1 zu 1 die "Meldungen" des amerikanischen "Wahrheitsministeriums" abdrucken - wir glaubens dann schon. Ist ja eine ganz serioese Quelle, nur an Frieden, Freiheit und der reinen Wahrheit (Prawda) interessiert.

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Walter Gerhartz

GEZIELTE DESTABILISIERUNG

Im deutschen und europäischen Mainstream und seitens der herrschenden Eliten wird in Bezug auf Syrien meist positiv Bezug auf diejenigen reaktionären Teile der Opposition (z.B. die „Freie Syrische Armee“ und den „Syrischen Nationalrat“) genommen, die mit allen Mitteln, auch mit Angriffen auf die Zivilbevölkerung und der gezielten Destabilisierung der gesamten Gesellschaft versuchen, einen „Regimechange“ im Sinne einer „Good Governance“ - also einen Regierungswechsel im Sinne der „westlichen Großmächte“- herbeizuführen.

Es wird immer deutlicher, dass die EU, die USA und die Türkei - sprich die NATO - gezielt, scheibchenweise und mit jeweils unterschiedlicher Motivation eine militärische Intervention vorbereiten und umsetzen.
Zuerst durch direktes oder indirektes Aufrüsten und Unterstützen willfähriger aber in Syrien selbst nicht mehrheitsfähiger „Oppositionsgruppen“ im Zusammenhang mit Medienkampagnen, dann durch das Vorantreiben einer Intervention im Rahmen der UN - oder zur Not auch

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Karlheinz Wehner

die zeiten ändern sich - stetig!

hallo Spitkovskaja, natürlich wird Russland seine letzte Militär-Basis in der Region verlieren.
ein strategischer fehler der russischen aussenpolitik ist der grund. nicht nur die amerikaner
machen diese fehler immer wieder. ich plädiere für einen beitritt Russlands zur EU, als ersatz
für Griechenland. dann wäre Asien automatisch nicht mehr generell ausgeschlossen. die
Chinesen passen als fleissige bienen sowieso gut in meine wunsch-EurasienU.

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Steffen Meyer
Steffen Meyer (eloq11) - 11.08.2012 11:43 Uhr

Hochrangige Miltärs desertieren

Von den hochrangigen Militärs (1000-2000 Generälen und Marshalls) in Syrien ist schlicht keiner geflüchtet. Vom übrigen Führungspersonal im Offiziersrang nicht ganz ein Prozent. Gestern war im DF ein Bericht zu hören in dem ganz klar die Stärke der regulären Syrischen Armee beschrieben wurde. Diese läge darin, dass in den Mannschaftsdienstgraden faktisch nicht desessertieren und gewissermassen nicht ohne moralische Stärke sind.
Das von Amerikanern ausgerüstete und gesteuerte Truppen wie es die Jordanischen sind und armen flüchtenden Menschen Feuerschutz gegen marodierende und mordende reguläre syr. Truppen geben, das zu glauben dazu gehört schon eine große Portion Naivität und Unkenntniss darüber wie die USA ihre Kriege seit 50 Jahren zu führen pflegen.
Es wird wie immer so sein, dass wenn Desserteure von Rang und Namen flüchten, diese auch vom Regime mit Waffengewalt daran gehindert werden. Diese gehen zu lassen bildet in jedem Land der Welt ein enormes Sicherheitsrisiko.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 19:29 Uhr
fritz Teich

Die syrische Armee scheint jedenfalls im Wesentlichen nicht demoralisiert zu sein.

Denn sonst wueste man dies. Es ist nun einmal nicht zu aendern, in Syrien gibt es mehr Kriegsherren als im Libanon, aber keinen, der es mit der syrischen Armee ernsthaft aufnehmen koennte. Vor allem fehlt ein ueberzeugendes Kriegsziel. Eine bunte Revolution nach dem Muster des bekannten amerikanischen Maechenbuches, das die Bibel aller bunten Revolutionaere sein soll, sich in der Frage des Kriegsgrundes aber vielsagend ausschweigt, dabei ist dies bei jeder Auseinandersetzung das wichtigste, es geht naemlich um Politik, ist nicht in Sicht.

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Klaus Ermecke

Eigenartig

Manchmal wundere ich mich über die (Schein-)Präzision von Aussagen. Wenn Sie die Zahl der Generäle in der syrischen Armee mit "1000-2000" angeben müssen (eine vermutlich zu hohe Zahl - dann müßten Generale Bataillone führen), weil Sie offenbar eine genauere Übersicht nicht haben, wie wollen Sie dann die Aussage begründen, es sei "schlicht keiner geflüchtet"? Woher wissen Sie das? Müssen die sich vor dem Schlafengehen via Facebook bei Ihnen abmelden? Die Aussagen passen nicht zueinander und sind unplausibel. Mutmaßungen aber sollte man nicht als Tatsachen posten.

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Michael Posthoff

Wie immer gibt es viele Lesarten der Meldung, Herr Slater..

..ich würde sagen, hochrangige syrische Militärs desertieren und benutzen Zivilisten als menschliche Schutzschilde, wobei die von Amerika ausgerüstete und kontrollierte jordanische Armee Feuerschutz gibt.
In diesen Zeiten möchte man wirklich kein Redakteur sein, und das nicht nur wegem dem Gehalt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 13:35 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 11.08.2012 13:35 Uhr

Man kann als Redakteur beschreiben was ist und die Quellen nennen.

Die UN dürfte auch berichten. Österreichische Blauhelme sind zB auf den Golanhöhen, deren Aussagen sind m.E. vertrauenswürdig

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Michael Posthoff

Wie immer gibt es viele Lesarten der Meldung, Herr Slater..

..ich würde sagen, hochrangige syrische Militärs desertieren und benutzen Zivilisten als menschliche Schutzschilde, wobei die von Amerika ausgerüstete und kontrollierte jordanische Armee Feuerschutz gibt.
In diesen Zeiten möchte man wirklich kein Redakteur sein, und das nicht nur wegem dem Gehalt.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 11.08.2012 10:11 Uhr

Kann es sein, dass viele Meldungen über Syrien einfach nicht stimmen und warum ist das so?

Am 9.Juni 2011 meldete die Türkei 1000 Flüchtlinge innerhalb von 24 Std., man rechne mit etwa einer bis eineinhalb Millionen. Nach mehr als einem Jahr sind es in allen angrenzenden Ländern ca. 150.000.
Aus dem Artikel geht hervor, dass ca. 2000 bis 3000 Armee-Angehörige zur militanten Opposition übergelaufen seien. Mein Eindruck aus vielen Berichten der letzten Monate war ein völlig anderer.
Von den ca. 1200 Generälen der syrischen Armee sind mehr als 99% nach wie vor nicht desertiert. Mein Eindruck war wiederum ein völlig anderer.
Es wird meist so getan, als dürften ausländische Reporter nicht aus Syrien berichten, man zitiert daher häufig die Londoner Propagandazentrale, als sei die näher am Geschehen. Ich könnte zahlreiche Journalisten benennen, die dort waren oder es noch sind.
Von gefälschten Fotos (z.B. durch BBC) hat sicher jeder gehört.
Zum Glück sind viele der Fakten den Berichten der FAZ zu entnehmen, arm dran ist, wer nur Staatsrundfunk und -Fernsehen sieht und hört.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 13:47 Uhr
Daniel Grün

Sehr wage!

"so konnte man noch...." oder das kann noch passieren...".
Ich würde gerne wissen wieviele westliche Söldner schon auf Seiten der Rebellen kämpfen oder wieviel Geld und Waffen der "freie" Westen schon den Rebellen die in meinen Augen eher Terroristen sind hat zukommen lassen.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 11.08.2012 13:32 Uhr

Die Nachrichtlage ist unübersichtlich, (wird auch zT von Olympia verdrängt m.E.)

Ich habe ein Interview im DLF gehört mit einem schweizer(?) Journalisten der sich in Aleppo aufhielt.
Was die Prognosen der Flüchtlingszahlen angeht so konnte man noch vor 1/2 Jahr mit einer Mio rechnen, das kann auch immer noch passieren. Sei es aus eigenem Interesse oder auf grund von noch sattfindender Verteibung. Da die syrische Armee die Großstadt Allepo beschießt können es auch schnell mehr werden.

Ich würde gerne Wissen wie die Lage in den Hafenstädten ist, besonders jenem in dem sich der russ Marinestützpunkt befindet. Ich habe dazu noch nichts gehört. Auch über die Grenze zum Irak hört man wenig.

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Peter Slater

Russland würde heute sagen ...

... das Oppositionskämpfer versucht hätten, Waffen aus Jordanien zu schmuggeln und seien darauf hin dann beschossen worden ... never mind, dass das Assad-Regime von Russland ermuntert wird, auf wehrlose Frauen und Kinder, alte und behinderte Menschen zu schiessen ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.08.2012 11:24 Uhr
Steffen Meyer
Steffen Meyer (eloq11) - 11.08.2012 11:24 Uhr

wehrlose Frauen und Männer

ich bitte darüber nachzudenken, dass die Berichterstattung in anderen Teilen Europas oder Welt gänzlich anders aussieht und wenn nicht geneteilig so doch zumindest nicht unkritisch an der sogenannten "Freien Syrischen Armee" berichtet. Glauben Sie ernsthaft, dass die Eroberung von ganzen Städten oder Stadtteilen ohne Beschuss von Stadtteilen Wohnanlagen, Privatautos, Moscheen wehrlosen Frauen und Männern durch die Rebellen von sich geht? Wie stellt man sich einen Krieg vor in dem solches auf beiden Seiten nicht vorkommen sollte?
Bitte : was die Kriegsträumereien einiger Kommentatoren und Leserbriefschreiber mit der Forderung nach dem Eingreifen der Staaten-"Gemeinschaft" angeht. Wenn die USA eingreifen wird in ganz anderem Maßstab auf Wehrlose geschossen werden. Wie sich gezeigt hat.

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