06.08.2011 · Fast täglich erreichen arabische Flüchtlinge Lampedusa. Tausende von ihnen sind in Frankreich untergetaucht. In Paris haben wir fünf Tunesier begleitet. Ihr Traum von Europa ist zerbrochen, aber zurück wollen sie nicht.
Von Karen Krüger, ParisEs ist eigentlich ein ganz normaler Abend Mitte März in einem Dorf nahe der tunesischen Stadt Kébili, als Issam das Gefühl bekommt, dass die Revolution seine Zukunft retten wird. Er sitzt vor dem Fernseher im Haus seiner Eltern, wo er wieder wohnt, weil Gaddafi in Libyen die Städte bombardiert, und er dort deshalb nicht mehr als Mechaniker arbeiten kann. Auf dem Bildschirm laufen die Nachrichten, tunesische Männer strömen über einen Kai in Lampedusa, gehen durch ein Eisentor, vorbei an ratlos blickenden Carabinieri. Seine Mutter sitzt neben ihm auf dem Sofa. Sie denkt das selbe wie er. Sie sagt: Ruf an, wenn du da bist, Issam. Und das macht er auch.
Als er zwei Wochen später in Italien ihre Stimme am Telefon hört, weint er vor Glück, und sie weint auch. Im Hintergrund hörte er den Jubel von Freunden und Verwandten: Du bist unsere Zukunft Issam, Du wirst uns retten, jetzt wird alles gut. Mit dem Schiff fährt er aufs Festland, mit dem Bus über die französische Grenze und dort in eine Disko. Ein blondes Mädchen lächelt ihn an, als sie hört, dass er Tunesier ist, sagt sie: „Einer von euch hat mir mal die Handtasche geklaut“, dreht sich um und geht. Mit dem TGV erreicht Issam Paris. Er läuft direkt zum Eiffelturm, ein Traum seit der Schulzeit. Dann spaziert er die Champs-Elysée hinauf und herunter, schaut sich die Schaufenster, die prächtigen Häuser an und überlegt, welches wohl Ben Ali gehört. Am Abend legt er sich im Parc des Tuileries zum Schlafen. Ein, zwei Nächte wird das so bleiben, denkt er, vielleicht auch ein paar Wochen. Dann aber werde ich eine Arbeit gefunden haben, mit dem verdienten Geld ein Zimmer mieten, den Rest schicke ich nach Hause. Alles wird gut, dies ist Frankreich, la mère patrie.
Du wirst unsere Armut beenden
Das war vor vier Monaten. Wenn Issam jetzt mit einem Mädchen spricht, dann sagt er, er sei aus Senegal. Und wenn seine Mutter anruft, lügt er sie an. „Ich bin glücklich“, sagt er zu ihr. Er sagt, dass die Menschen in Paris nett zu ihm sind, dass er Arbeit hat, die Freude macht. Er erfindet Geschichten, was er mit den neuen französischen Freunden erlebt, die in Wirklichkeit aber gar nicht existieren. Und wenn er aufgelegt hat, dann weint Issam. Aus Verzweiflung, aus Scham, dass er seine Mutter angelogen hat.
Wüsste sie, wie es ihm wirklich geht, dann würde sie verrückt vor Sorge. Vor allem aber wäre seine Familie bitter enttäuscht: Du musst gehen, Du bist der einzige von uns, der den Weg nach Europa schaffen kann, sagten seine Eltern an jenem Abend, als sie über das Fernsehen erfuhren, dass im Revolutionschaos die tunesische Grenze durchlässig geworden war: Du bist der Sohn mit dem besten Abitur und dem gesundesten Körper. Du wirst unsere Armut beenden. Sie liehen sich zweitausend Euro, um den Schlepper nach Europa zu bezahlen. Und feierten ein Fest, als Issam ging. Sie hatten gehört, dass Europa sich über die Arabellion freut. Sie verwechselten den Jubel mit einem Willkommen: „Que vive la Tunisie libre et démocratique!“ schrieb die französische Presse.
Kein Weg zurück
Etwa 10000 Tunesier, vor allem Männer, sind seit der Jasminrevolution illegal über Italien nach Frankreich eingereist. „Harragas“ nennt man sie in Nordafrika, das Wort geht auf das arabische „harrga“, „sich verbrennen“ zurück. Es meint: kein Weg zurück.
Arbeit und Wohnung bekommt in Frankreich aber nur, wer Papiere hat, und die verweigert die französische Regierung. Sie will die Tunesier wieder loswerden, möglichst schnell. Abschieben geht jedoch nicht, da Tunesien das entsprechende Abkommen nicht unterzeichnet hat. Also versuchen die Behörden es auf anderem Weg: 2000 Euro erhielt bis Ende Februar jeder, der freiwillig zurück geht – um Wiederholungstäter zu vermeiden, nimmt man Fingerabdrücke. Als der Strom aus Tunesien nicht abriss, wurde die Summe auf 700 Euro gesenkt. Das aber reicht nicht aus, um die Schulden für den Schlepper zu bezahlen – ganz abgesehen davon, dass Geld die Schande des Scheiterns nicht tilgt. Das haben inzwischen auch die Behörden eingesehen. Und setzen seitdem auf Zermürbung – eine Taktik, die in Frankreich schon bei den Sinti und Roma erfolgreich angewendet worden ist.
„Die Menschen in Tunesien haben keine Ahnung, wie das Leben hier wirklich ist“, sagt Issam. Er ist 23 Jahre. Ein großer, schlanker Mann mit langen schmalen Händen und einem noch jungenhaft weichen Gesicht, das Cordjackett fällt um die Schultern ein wenig zu weit. Turnschuhe und Jeans sind Geschenke einer Hilfsorganisation, fast neu. Den karierten Schal hat er im Müll gefunden, er braucht ihn dringend in diesem Sommer. Die Locken sind kurz geschnitten, ebenso die Fingernägel, das Kinn glatt rasiert.
„Ich zeige Ihnen den Platz, von dem meine Mutter niemals erfahren soll.“
Hier sind sie illegal
Er geht los, mit federndem Schritt, ein lässiger junger Mann aus Paris auf dem Weg zu einer Verabredung, könnte man meinen. Er hat seit vier Monaten keine mehr gehabt, seiner Stimme fehlt jede Leichtigkeit. Issam sagt, er habe von einem gehört, der die 700 Euro genommen hat und zurück nach Hause ist. „Er gab das Geld seinen Eltern, dann brachte er sich um.“
Der Weg zu dem Ort, der inzwischen Issams europäische Wirklichkeit ist, führt vorbei an einem schmutzigen Kanal im 19. Arrondissement. An der Seite türmen sich Geröllhaufen, ein Bagger schaufelt Steine auf einen Kahn. Dann kommt eine Brücke, über die Autos rasen, unter ihr bleibt Issam stehen. Uringeruch beißt in der Nase, er deutet zwischen die Betonpfeiler: Plastikeimer, Handtuch, vier Schlafsäcke, eine Wärmedecke, wie man sie aus Erste-Hilfe-Koffern kennt, zwei fleckige Matratzen. Hier leben Issam und seine neuen Freunde: Mustafa, Amor, Mohammed und Marrwan. Issam ist der älteste. Der eine ist seit sechs, die anderen sind seit vier, seit drei Monaten hier. In Tunesien waren sie Schüler, Mechaniker, Maler, Tischler. Hier sind sie illegal.
Sie überlebten den Weg über das Meer, irgendwie. In den ersten Stunden sangen sie, als ginge es gemeinsam in eine Schlacht: 155 Menschen auf einem Fischerboot, stehend, weil kein Platz zum Sitzen war, mit nichts außer ein paar Liter Cola, Zuckerwürfeln, Zigaretten. Die Angst kam nachts. Schlich sich wie eine Seuche unter die Männer. Das Meer kannten die meisten nur aus dem Fernsehen. Sie hielten sich aneinander fest, nicht nur, um das Gleichgewicht des maroden Kahns zu wahren. Wiederholten ihr Mantra: Europa ist die Freiheit, wir schaffen das, haben Kraft. Sie sagten es laut und schrien es in die Dunkelheit. Nach der zweiten Nacht flüsterten sie nur noch. Als es keine Cola mehr gab, schöpften manche salziges Meerwasser. Ihre Glieder schwollen an, sie trockneten von innen aus. Auch Issams bester Freund war mit an Bord: Asiz. Drei Tage und drei Nächte standen die beiden nebeneinander. Als Wasser die Planken des Boots überschwemmte, der Motor ausfiel, rief der Kapitän: Betet! An Gott aber glaubte Issams Freund Asiz da nicht mehr. Er ließ sich fallen und ertrank. Mit ihm starben andere.
Irgendwann waren Kraft und Geduld am Ende
Ein Frontex-Flugzeug entdeckte den Kahn, schickte ein Rettungsschiff. Von den 155 Männern, die in Tunesien aufgebrochen waren, erreichten 135 Lampedusa. „Sie träumten von Frankreich und bezahlten mit dem Leben dafür“, sagt Issam, „das Meer ist der Tod.“
Er und die andern fanden sich, als die Pariser Polizei im Juni anfing, die Schlafplätze der Tunesier zu terrorisieren. Zweitausend sollen sich illegal in Paris aufhalten. Die Stadtverwaltung richtete nur ein paar Unterkünfte ein. Die an der Champs-Elysée nennen die Jungen „chez Sarkozy“.
Hunderte Tunesier bauten sich in den Parks de la Villette und Butte Chaumont Lager. Dann, eines Nachts, kam die Polizei, riss Plastikplanen von Bäumen und Sträuchern und schlug mit Knüppeln auf Zelte ein. Am nächsten Tag kam sie wieder, am übernächsten und überübernächsten auch.
Erst hätten die Menschen einfach ihre Habseligkeiten zusammengeklaubt und sich für den Rest der Nacht außerhalb des Parks auf die Trottoirs gelegt, sagt Issam. Irgendwann waren Kraft und Geduld am Ende. Enttäuschung trat an ihre Stelle, dann Wut und Gewalt. Es kam zu Schlägereien, bei denen die Tunesier den Kürzeren zogen – auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Von „Unruhestiftern“ und „Störung der Ordnung“ war nun die Rede.
Sie möchten zu diesem Land gehören
Selbst die Leute, die bisher mit Kleidern oder belegten Brötchen geholfen hatten, schreckten auf einmal vor den tunesischen Migranten zurück. Unter den Bootsflüchtlingen seien aus tunesischen Gefängnissen entflohene Schwerverbrecher, hieß es. „Wir können nicht zurück, wir wollen doch nur Papiere und Arbeit“, sagt Issam. Zusammen mit Mustafa, Mohammed, Amor und Marrwan machte er sich aus dem Park davon. Sie fanden das Versteck unter der Brücke. Und üben sich seitdem darin, nicht aufzufallen, gehen jedem Ärger aus dem Weg, wissend, dass sie sich ihn nicht leisten können, weil das andere ihre gesamte Aufmerksamkeit braucht: Sie möchten zu diesem Land gehören, unbedingt.
Das erfordert Kraft. Wer auf der Straße lebt, ist draußen. Jeden Tag ein bisschen mehr. Der Morgen der fünf beginnt mit dem Verstecken der Matratzen, damit die Polizei den Schlafplatz nicht entdeckt. Sie stellen sie an die Straße oberhalb des Kanals, es sieht aus, als habe ein Anwohner sie für die Müllabfuhr dorthin gebracht. Dann Kümmern um die Kleider. Sie klopfen Staub ab, entfernen Flecken so gut es geht, rasieren sich am Kanal. Eine Dusche gibt es nur jeden zweiten Tag, bei der Hilfsorganisation „Fédération des Tunisiens pour une Citoyenneté des deux Rives“ in der Rue de Nantes. Nur wer den Anschein erweckt, dass alles im Leben in Ordnung sei, hat in Europa Aussicht auf Erfolg. Das haben die fünf schnell verstanden.
Issams Anpassungsbemühungen gehen noch weiter. Hört er einen umgangssprachlichen Ausdruck, wiederholt er ihn, bis er ihn fehlerfrei aussprechen kann und vermengt dann sein Schulbuch-Französisch damit. So gerüstet klappert er Restaurants, Cafés, Baustellen ab – und bekommt immer dieselbe Antwort: Komm wieder, wenn du Papiere hast, dann stellen wir dich ein, im Moment gibt es zu viele Kontrollen.
Ohne Tourismus gehe in Tunesien gar nichts
Arbeitet in dem Restaurant ein Franzose arabischer Abstammung, steckt man ihm manchmal Essen zu. Den Rest des Tages ist er auf die Armenküche angewiesen. Ob er und seine Freunde heute schon etwas gegessen haben? Issam schüttelt den Kopf. Der Einladung ins Restaurant stimmen sie nur zögernd zu. Wir gehen hoch auf den Boulevard, in ein Kebab-Lokal. Die vier bestellen sich das billigste Gericht.
Sie essen langsam und gründlich, so wie Menschen essen, die nicht wissen, wann es das nächste Mal wieder etwas gibt. Ein Fernseher läuft, Sarkozy spricht über Schulden und den Euro. Dann kommt Werbung, zeigt in Endlosschleife, wie Issam und seine Freunde sich Frankreich vorgestellt haben: proppere Babies, schnelle Autos, riesige Apartments, schöne Frauen.
Aus dem Süden Tunesiens stammen Issam und seine Freunde, aus winzigen Orten am stillen Wüstenrand, wo man noch mit Dreißig und als junges Ehepaar bei seinen Eltern wohnt, weil es für die Jugend keine Arbeit gibt und damit kein Geld für ein Auto oder sonstiges, das für ein unabhängiges Leben steht. Laut, sagt Issam, sei es bei ihm zu Hause nur, wenn die Touristen mit ihren Motorcrossrädern über die Dünen hetzen und französische Pärchen samt Familie und Freunden einfallen, um den schönsten Tag im Leben mit Bauchtanz, Couscous und Kaviar im Nomadenzelt zu begehen – marriage à l’arabique, nennt sich das im Reisekatalog.
Freigiebig und freundlich seien die Gäste gewesen, ohne Tourismus gehe in Tunesien gar nichts. „Wir brauchen Europa“, und ja, natürlich hätten die Urlauber Träume bei den Leuten geweckt. Sie sagten Sachen, die man eben so sagt, wenn man im Urlaub beim Shoppen oder im Restaurant auf einen Einheimischen trifft, mit dem man problemlos in der eigenen Sprache plaudern kann, weil er diese liebt. ,Komm doch nach Europa, Du hast Talent‘ – den Satz hörte Issam oft. Als die Revolution das Land erschütterte, lieferten sich die Bewohner des Südens blutige Schlachten mit der Polizei, steckten Paläste von Ben Ali und dessen Familie in Brand. „Er hat uns jahrzehntelang gequält. Trotzdem hat Frankreich ihn mit allen Ehren empfangen. Uns aber behandelt man wie Tiere.“
Balsam für sein gedemütigtes Ich
Am Nebentisch hat eine französische Familie Platz genommen. Vater, Mutter, zwei Töchter. Die Kleine steht auf ihrem Stuhl und matscht im Essen rum. Der Vater fotografiert. Marrwan, mit 19 Jahren der jüngste in der Gruppe, starrt sie an. Dass er ganz anders ist als sie, dass er das Leben in Europa nicht kennt, er sich fremd fühlt und das auch ist, bemerkt man in diesem Moment an seinem Blick. Der Kellner kommt an den Tisch, grüßt freundlich auf arabisch und drückt noch ein wenig Ketchup auf die Teller. Er kennt die Jungs, sie waren schon mehrmals da und haben nach Arbeit gefragt. Das machen sie auch jetzt wieder, in einem Tonfall, als lancierten sie einen schon oft erzählten guten Witz. Der Kellner grinst. Er hat alles, wovon sie träumen: Wohnung, Arbeit, Aufenthaltsgenehmigung. Als er nach Frankreich kam, hatte er schon einen Arbeitsvertrag.
Wie so oft, diskutieren sie auch jetzt Lösungsmöglichkeiten: Asyl beantragen. Keiner der vier wurde verfolgt, Issam rechnet sich aber Chancen aus. Die Begründung: Rassismus. „Als Schwarzer kommt man in der tunesischen Gesellschaft nicht hoch. Reicht das?“ Eine französische Frau heiraten: Darauf, das haben sich die vier ganz genau überlegt, wollen sie sich jetzt konzentrieren. „Bei einer Frau, die mir Papiere beschafft würde ich mein Leben lang bleiben, wäre immer gut zu ihr. Wir zögen hinaus aufs Land: Kinder, Haus mit Garten, Tiere.“ Doch wie lernt man am Besten eine kennen?, fragt Issam. Er wisse leider gar nicht so genau, wie das in Europa geht. Die Stadt sei ja so groß, da habe man praktisch keine Chance, einem Mädchen auf der Straße wiederzubegegnen, das einem aufgefallen ist. Die tunesischstämmigen Französinnen blickten auf sie herab und wollten alle nur Franzosen heiraten – sich unter ihnen umzusehen, habe keinen Sinn.
In die Pariser Diskotheken lassen die Türsteher Issam und seine Freunde nicht rein. Mehrmals kehrte er deshalb zum Eiffelturm zurück und sprach dort junge Frauen in der Warteschlange an. Irgendwann verstand er, dass an diesem Ort nur Kurzzeitgäste sind. Eine verabschiedete sich mit zwei Wangenküsschen von ihm. Für die junge Frau bedeuteten sie sicherlich nichts – eine einfache Geste, wie sie in Frankreich üblich ist. Issams Augen jedoch leuchten, als er davon erzählt, der Abschiedsgruß war Balsam für sein gedemütigtes Ich. Kein Mensch zweiter Klasse sei er in ihren Augen gewesen, sondern einfach er. „Die Eltern dieser Jungs wissen genau, was hier vor sich geht, das Fernsehn berichten schließlich auch darüber. Das Dilemma ist, dass keiner wagt, dem anderen den Irrtum einzugestehen. Es ist eine Tragödie, deren Ausgang nicht absehbar ist“, flüstert der Kellner bei der Verabschiedung.
Draußen werfen die Jungen einen Blick auf ihr Spiegelbild im Fenster. Issam fährt sich durch die Locken. Er rückt seinen Schal zurecht. Sie gehen davon.
...alles wird gut in frankreich
nikolaus hesse (firenzass)
- 07.08.2011, 11:50 Uhr
sie haben keine Chance und ...
Sabine Mersmann (Sabine2772)
- 06.08.2011, 20:25 Uhr
und wird der Druck zu hoch
Sebastian Frunkenstein (Sebl2000)
- 06.08.2011, 18:59 Uhr
Verheißungen
Justus Möser (Advocatuspatriae)
- 06.08.2011, 16:06 Uhr
Rührend...
Toni Tonsen (Imhotep89)
- 06.08.2011, 16:02 Uhr