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Antirassismuskonferenz Die UN düpiert

20.04.2009 ·  Es ist vollkommen richtig, dass Deutschland sich nicht als Kulisse für Tiraden gegen Israel und den Westen missbrauchen lässt und der sogenannten Antirassismuskonferenz fernbleibt. Das hat auch Ahmadineschads Rede in Genf bewiesen.

Von Klaus-Dieter Frankenberger
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Es ist vollkommen richtig, dass Deutschland sich nicht als Kulisse für Tiraden gegen Israel und den Westen missbrauchen lässt und der sogenannten Antirassismuskonferenz fernbleibt. Wie richtig das ist, hat sich schon am Eröffnungstag gezeigt, als der iranische Präsident wie erwartet über Amerika und den „rassistischen Zionismus“ herzog und daraufhin die teilnehmenden europäischen Delegationen den Saal verließen - verlassen mussten.

Diese Peinlichkeit, dieses Fiasko hätten sich die EU-Länder sparen können. Düpiert stehen auch die UN da. Deren Generalsekretär gibt sich enttäuscht über das Fernbleiben westlicher Länder, die Hochkommissarin für Menschenrechte will darüber sogar „schockiert“ sein. Schockiert muss man allenfalls sein über die Selbstbezogenheit dieser Leute, die nichts entgegenzusetzen haben, wenn Veranstaltungen dieser Art von Kräften gekapert werden, welche die Menschenrechte selber mit Füßen treten und schlimme Regime führen. Da muss man sich nicht wundern, wenn die wahren Opfer von Rassismus nicht oder nur zu Propagandazwecken vorkommen.

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Jahrgang 1955, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.

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