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Ann Romney Quelle der Freude

 ·  Ann Romney ist glückliche Mutter von fünf Söhnen, Großmutter von zehn Enkeln und einzige Ehefrau eines erfolgreichen Geschäftsmannes und Politikers, der der 44. Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte.

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Ann Romney, 58, ist glückliche Mutter von fünf Söhnen, Großmutter von zehn Enkeln und einzige Ehefrau eines erfolgreichen Geschäftsmannes und Politikers, der der 44. Präsident der Vereinigten Staaten werden möchte. Ann und Mitt Romney kennen sich seit Grundschulzeiten, und in der Highschool versprachen sie sich einander. Sie hielten das Versprechen auch in Harvard und als Mitt während seiner für Mormonen obligatorischen zweijährigen Missionszeit im Ausland lebte.

Als er zurückkehrte, hatte Ann ihr Studium mit Schwerpunkt Französisch abgeschlossen. 1968 heirateten die beiden, und Ann Romney wurde Hausfrau und Mutter: „Mutterschaft war meine Karriere, und ich bin vollkommen zufrieden damit und mit dem Geschenk, das Mutterschaft bedeutet. Ich empfinde es als Privileg, dass ich als Mutter zu Hause bleiben konnte. Ich weiß, es gibt so viele Frauen, die das auch gerne tun würden, aber eben nicht die Möglichkeit dazu haben. Ich bewundere Frauen, die diesen Kampf durchstehen, und ich bewundere Frauen, die stattdessen eine berufliche Laufbahn wählen.“

Bei Wahlkampfreisen mit ihrem Mann fällt sie öfter aus

Es wirkt authentisch, wenn Romney, der als Manager 250 Millionen Dollar verdiente, ehe er die Planung für die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City 2002 wieder aufs Gleis brachte und als Gouverneur von Massachusetts ohne Steuererhöhungen ein Haushaltsloch von drei Milliarden Dollar stopfte, über seine Frau spricht: „Ihre Liebe zu mir ist für mich die größte Quelle der Freude, die ich mir nur denken kann.“

Im Jahr 1998 wurde bei Ann Romney Multiple Sklerose diagnostiziert, die sie jedoch fast vollständig überwand. Nur bei lärmenden Menschenansammlungen empfindet sie noch immer Schwindelgefühle - weswegen sie bei den Wahlkampfreisen mit ihrem Mann öfter ausfällt, als diesem lieb ist.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.09.2007
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