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Allensbach-Umfrage Union verliert weiter in der Wählergunst

16.02.2005 ·  „Wenn schon am nächsten Sonntag Wahl wäre“, würden nach der Umfrage des Allensbach-Instituts 37,2 Prozent der Stimmen auf CDU/CSU entfallen. Eine Koalition mit der FDP hätte keine Mehrheit im Bundestag.

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„Wenn schon am nächsten Sonntag Wahl wäre“, würden nach einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung 37,2 Prozent der Stimmen auf die CDU/CSU entfallen.

Damit wäre die Union zwar die stärkste Kraft im Bundestag, doch den Negativtrend können die Parteivorsitzenden Merkel (CDU) und Stoiber (CSU) offenbar nicht stoppen. Noch im Dezember lagen die Konservativen in der repräsentativen Umfrage bei 39,7 Prozent und damit über dem Ergebnis bei der Bundestagswahl im September 2002 (38,5). Ihr Rekodhoch lag vor 14 Monaten bei mehr als 47 Prozent.

Die SPD kann sich dagegen trotz der Einführung der Arbeitsmarktreform Hartz IV zum Jahresanfang und mehr als fünf Millionen Arbeitslosen in der Gunst der Wähler leicht verbessern und erreicht 32,9 Prozent. Im Sommer, zum Höhepunkt der Hartz IV-Demonstrationen, waren die Sozialdemokraten in der Gunst auf knapp über 24 Prozent gesunken.

Grüne, PDS und FDP bleiben stabil

Der Koalitionspartner Bündnis 90/ Die Grünen kann von der gewachsenen Zustimmung zur Regierungspolitik nicht weiter profitieren. Die Partei käme auf zurzeit auf 11,1 Prozent. Welchen Effekt die Visa-Affäre und die Erklärungsnot des Protagonisten der Grünen, Außenminister Joscka Fischer, hat, kann die Umfrage noch nicht dokumentieren.

Ein bürgerliche Koalition von CDU/CSU und der FDP (8,4 ) käme Anfang Februar 2005 gemeinsam auf 46 Prozent, Rot-Grün erreicht 44 Prozent.

Auch die PDS wäre wieder mit mehr Abgeordneten als den beiden direkt gewählten Abgeordneten im Bundestag vertreten. Die Sozialistische Partei liegt bei 5,7 Prozent in Gesamtdeutschland und ist dritte Kraft auf gleicher Augenhöhe im Osten, wo sie 21 Prozent erreicht.

Für die Umfrage wurden zwischen dem 27.Januar und dem 8. Februar 2005 etwa 2.000 Wahlberechtigte in ganz Deutschland befragt.

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