Das deutsche Engagement in Afghanistan bekomme ein immer zivileres Gesicht, meint Außenminister Guido Westerwelle. Mit den jüngsten Beschlüssen über die Verringerung der Zahl der Soldaten und die Aufsicht über den Aufbau durch das Auswärtige Amt entspricht die Bundesregierung sicher einem Wunsch, der in der Bevölkerung weitverbreitet ist. Das schlägt sich auch in der Ankündigung parlamentarischer Zustimmung nieder, zumindest durch die SPD.
Einige Grüne äußern sich dagegen skeptisch. Und womöglich sind die Einwände gar nicht so falsch. Die Regierung solle endlich sagen, was sie in und mit Afghanistan nach 2014 - dem offiziellen Ende des Kampfeinsatzes der Bundeswehr - vorhabe, verlangt ein Abgeordneter. Die Bundesregierung versichert bei jeder Gelegenheit und in zahlreicher westlicher Gesellschaft, auch nach 2014 werde Afghanistan nicht alleine gelassen. Aber was das heißt, sagt niemand. Vielleicht kann man das auch noch nicht wissen. Wenn das so ist, wäre es keine Schande, das auch öffentlich zuzugeben. Davonlaufen ist keine Strategie, auch keine zivile.
Immerhin werden die Afghanen
Dietmar Blum (derEifeler)
- 16.11.2012, 18:20 Uhr
Was wollen den die Grünen? Den Einsatz bis zum St.Nimmerleinstag verlängern?
klaus keller (klkeller)
- 16.11.2012, 14:43 Uhr
Was geschieht nach 2014?
Roland Müller (Nebelkerze)
- 16.11.2012, 13:59 Uhr
Deutschland hat in Afghanistan nichts zu suchen
Peter Pen (Make_Love_Not_War)
- 16.11.2012, 13:09 Uhr
Strategie
Christoph Präger (Lima42)
- 16.11.2012, 12:00 Uhr