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Afghanistan Petraeus' Mission

 ·  Petraeus' Ernennung zum Oberkommandierenden in Afghanistan weist die Richtung: Um diesen Krieg für Amerika und die Nato zu gewinnen, muss der militärische Einsatz von mehr politischer Klugheit angeleitet werden.

Artikel Lesermeinungen (9)

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Hans-Ulrich Grefe

michael roloff (mikerol)

Sehr gut, es gibt noch leutz, die Zusammenhänge erkennen.
Und die Deutschen sind jetzt da um Brunnen zu bauen?
Lange nicht mehr, sie sind im Krieg und der Krieg wird bis heute nicht als Krieg anerkannt!!!
Frau Merkel ist in Süd-Afrika...um den Sieg zu feiern. Welchen Sieg denn überhaupt?

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michael roloff
michael roloff (mikerol) - 05.07.2010 19:48 Uhr

A'STAN

Die Amerikaner [Brzezinski/ Carter] haben dieses Land 1979 destabiliesiert... ein Land von 25 Millionen Menschen, gibt es eigentlich groessere Verbrechen als ob so etwas zu tun? Nachdem es ihnen gelungen war den bloeden Russischen Baer hineinzulocken haben sie die weltweite Muhajedeem organisiert [Casey/Reagan] und bewaffnet... und jetzt kaempft man immer weiter da die bloeden Schafe sich auf ihre Schaftartige Art wehren und nicht gleich Kolonie werden wollen! Bravo dem aufgeklaerten Westen!

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pauline mohr

Herr Siegen - Koran lesen. Das erhellt.

Dass sie dem Islam zugetan sind, weiss man auch. Dass ich ihn kritisiere, hat auch schon jeder bemerkt. Aber anhand ihrer Einzeiler erfährt man halt wenig. Ich würde ihnen doch einmal raten, sich den Koran im Internet "downzuladen". Vielleichtmacht es ihnen nichts aus "ärger als das Vieh" bezeichnet zu werden "da man nicht an Allah glaubt." Nur eine der vielen "netten Hasssuren gegen Christen und Juden. Und nicht möchte ich die beiden schönsten Dinge verschweigen, die es im Koran für Muslime gibt: Laut Sure 9/52 "Sieg oder Märtyrertod". Nun wissen sie, was uns bevorsteht. Aber wenn ihnen der Islam so sympathisch ist - seis drum. Aber mir meine Gesinnung zu verbieten, das gelingt ihnen vielleicht bei unseren seltsamen Politikern, die alle Politik GEGEN das Volk machen - bei mir nützt das leider nichr. Dazu kenne ich den Islam, den Koran, die Hadithen, die Sunna - wirklich besser - als sie, und weiss was uns erwartet.

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Günter Blümel

Klugheit und Beziehungen

Jedenfals wird man nicht sagen können, es habe nicht von Anfang an genug Stimmen gegeben, die eine realistischere Zielsetzung für Afghanistan und den Verzicht auf das Irak-Abenteuer gefordert hatten. Etwas mehr Klugheit würde den Parteien wohl nicht schaden. Aber um politisch nicht zu viele Feinde zu haben, sollte man besser nicht klug sein oder es wenigstens lange genug verheimlichen können. Mehr Intelligenz und weniger "Seilschaften" wären nicht schlecht, übrigens auch bei den Taliban. Aber jeder setzt halt seine persönlichen Stärken ein zum "Nutzen" der Allgemeinheit.

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Rolf Joachim Siegen

Die verfehlte Mission der (selbsternannten) Islamkenner(Innen)

Leserin Mohr, Ihr verbaler anti-Islam- Feldzug ist schwer ertraeglich. Woher Sie Ihre intimen Kenntnisse ueber diese Religion beziehen moegen, mag dahingestellt bleiben.

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pauline mohr

Die Namen wechseln - der Misserfolg wird gleich bleiben!

Es wäre tunlich, würden die Politiker und Kriegsführer einmal den Koran studieren, un die Expansions- und Agressionsgeschichte des Islams studieren. Was immer man gegen den Islam einsezt, nichts wird sich in den Köpfen und Handlungen der Muslime ändern. Das ist so seit 1400 Jahren und wird immer so bleiben.
Da gibt es keine Erfolge und keine erfolgreichen "Missionen"!
Und zu Frau Metes: Der islamische Glaube ist keine Sache des "Herzens", sondern der täglichen intensiven Gehirnwäsche, wo auch schon in der Koranschule der Stoff im wahrsten Sinne des Wortes "eingebläut" wird, also mit Gewalt und Stockhieben.
Und wer sich diesem "Herzensglauben" verschliesst, lebt nicht lange in islamischen Ländern. Die "Gutmenschenmeinungen" über den Islam ist schon teilweise grotesk!

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Markus Schwartz

ein letzter Versuch

Nochmal für alle:
Der Krieg in Afghanistan ist mit militärischen Mitteln nicht zu gewinnen. Von den Briten nicht, von den Russen nicht und schon gar nicht von der NATO unter amerikanischem Oberbefehl.
Es handelt sich dort um Bürgerkriegsähnliche Zustände, ohne klar erkennbaren Feind. Nur die Naivsten unter uns, sowie die Amerikaner glauben noch den Unterschied zwischen einem Taliban, einem Mitglied einer Warlord-Bande und einem bewaffneten Einheimischen zu erkennen.
Und solange nur die US-Soldaten diesen "Durchblick" haben und nun unter dem neuen Oberbefehlshaber wieder auf alles schiessen dürfen, was sich bewegt, wird es auch wieder zu vermehrten Kollateralschäden kommen. Diese werden den Hass auf die NATO-Truppen erhöhen, den Versuch zivile Hilfe zu leisten unterminieren und den Taliban neuen Zulauf bringen.
Und unsere Soldaten sind mitten drin und verteidigen dort unsere Landesgrenzen!

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Regine Metes

Ein ganz anderer Ansatz

Um dort die Gesellschaft zu verstehen, muß man Folgendes wissen:
die Menschen dort sind dem Glauben verbunden, Glauben ist eine Sache des Herzens, so denken sie,so handeln sie. Deswegen funktioniert ihre Gesellschaft auch anders.
Wäre man ihnen nahe, könnte man sie verstehen. Deswegen sind zivile Einsätze fördernd, militärische nicht - denn letztere lassen die Problematik garnicht an sich heran (wie Bob Dylan sagt: it's a political world, love hasn't got any chance).
Nur mit dem Herzen versteht man gut. Das war auch der Ansatz von Frau Käßmann.

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Mark Hauer
Mark Hauer (marki71) - 05.07.2010 01:30 Uhr

Potemkinsche Dörfer

Operation "Muschtarak" in Afghanistan "Wir gehen ins Herz der Finsternis"
15.000 alliierte Soldaten haben den Kampf um die Rebellenhochburg Mardscha aufgenommen. In Mardscha mit seinen rund 80.000 Einwohnern und einer Ausdehnung, die als Fakt genommen der US-Hauptstadt Washington gleichkommt, werden bis zu tausend Taliban-Kämpfer vermutet.
Das waren die Berichte von NYT bis Spiegel, FoxTV bis ntv Anfang des Jahres.
Aber wo ist Mardscha?
Jedenfalls ist die Stadt auf keiner Karte (vor der Offensive) verzeichnet. Ein afghanischer Blogger berichtete, er kenne Mardscha- als Dorf mit ein paar Dutzend Lehmhütten, aber keine Bezirkshauptstadt mit 80.000 Einwohnern.
Diese Offensive galt als Generalprobe für die geplante Großoffensive gegen Kandahar (Hauptstadt von Helmand mit 500.000 Einwohnern). Letztere wurde von dem abgesetzten General McChrystal lange geplant und wurde nun ausgesetzt, nach dem Karsai mit einem Veto dagegen gedroht hatte.
Während dessen haben die Taliban das Gebiet von Mardscha wieder unter Kontrolle.

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Jahrgang 1948, Herausgeber.

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