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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Affäre des Bundespräsidenten Antworten auf 400 Fragen an Wulff bleiben geheim

 ·  Bundespräsident Wulff will die Antworten seiner Anwälte auf hunderte Anfragen von Journalisten im Zusammenhang mit seiner Kredit-Affäre nun doch nicht veröffentlichen. Sein privater Rechtsvertreter beruft sich auf „anwaltliche Schweigepflicht“.

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Michael Vorwerk

Grober Unverstand als journalistische Kardinaltugend

"...die Antworten seiner Anwälte auf hunderte Anfragen von Journalisten im Zusammenhang mit seiner Kredit-Affäre" – falls Worte einen Sinn haben: Bis zum 05. Januar 2012 (lies: Pressemitteilung RAe Redeker, Dahs pp vom 05.01.2012!) waren es ca. 450 Fragen von Journalisten, die sämtlich beantwortet wurden. Die also - Sachwalter der Öffentlichkeit nennen sie sich - sind dank 450 Fragen und Antworten darauf informiert und könnten berichten. Warum tun sie es dann nicht? Wie kommen sie zu der Feststellung, die Antworten (!), die ihnen erteilt (!) worden waren, seien weiterhin "geheim"!? Tatsächlich – der Schluß drängt sich auf - scheinen die Vertreter der Profession zu dämlich, ihre Fragen auch nur halbwegs intelligent zu formulieren, so daß nach ca. 450 Antworten auf ca. 450 Fragen der Sachverhalt immer noch nicht geklärt ist. Ihre Bemühungen in Sachen Stringenz und Logik jedenfalls streifen den Tatbestand der flagranten Idiotie. Vielleicht ist es auch nur banale Korruption. Oder beides.

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Erwin Stahlberg

Die Kardinalfrage

Die Kardinalfrage im Falle „Wulff“ lautet:

Gibt unsere Bundeskanzlerin ihm Winke:
„Junge, halte durch!“

Oder

„Schmeiß doch endlich das Handtuch!“

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Jens Muche (yahel) - 11.01.2012 15:16 Uhr

@ Marc Müller „ ... sondern als kleinstem Posten auch dem Miteinander der Kulturen in Deutschland.“

Welches Miteinander meinen Sie? Das mit der Zuwanderergruppe, deren Glauben Herr Wulff für D als zugehörig postuliert? Diese Miteinander findet eben nicht statt, denn es würde zur Assimilierung gerade der türkischen Zuwanderer führen, was ein Teil ablehnt. Hier findet Zuwanderung statt, die nebeneinander her lebt und nicht miteinander, es werden Parallelgesellschaften geschaffen, auf diesem Wege eine staatliche und gesellschaftliche Einheit verhindert und somit eine nationale Identität, auf die viele nämliche Zuwanderer, trotz des deutschen Passes, auch pfeift, es zählen nur die Vorteile, nicht die Bürde. Miteinander sieht für mich anders aus.

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Christoph Runge

Die Kanzlerin steht hinter Bundespräsident Wulff

" Sollten sich neue Fragen ergeben, so wird der BP....". Zitat aus dem "Hamburger Abendblatt"
(Springer) von heute 14.35 Uhr. Ich gehe davon aus, daß die BK über den derzeitigen Fragen-
katalog sowie dessen Beantwortung informiert ist. Demnach nichts Neues!

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Karl S. Walter

Der Versprechensbrecher wird Präsident bleiben. Als Beispiel für seine Kaste.

Das Verdienst des CDU-Politikers Wulff besteht darin, als typischer Vertreter der Politischen Klasse in Deutschland die Verkommenheit dieser Kaste auf seine besondere Art decouvriert zu haben. Nicht dass sich diese bemerkenswerte Sorte Mensch nicht schon vorher als Versprechensbrecher dargestellt hätte. So beim Euro. Da hieß es doch: "Niemand hat die Absicht, eine Mau... - pardon - Transferunion zu errichten". Und nu? Weil Wulff durch sein Sosein diese moralische Verkommenheit und mangelnde politische wie private Integrität seiner Klasse dem Volk so verdeutlicht, schätzt man ihn deshalb parteiübergreifend nicht mehr. Man fühlt sich zu sehr entlarvt.

Wulff indes wird Präsident bleiben, so lange er den Hass seiner Kaste und die Verachtung der Bevölkerung aushalten mag. Er könnte das lange tun. Weil er so ist, wie er ist. Er wäre längst abgetreten, wäre er nicht, wie er ist. Indes - wäre er nicht wie er ist, hätte er wohl keine Gründe für Rücktrittsforderungen geliefert.

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Onit Spiegler

Bier und Kraftstoff

Solange für Deutschland die Alkohol- und Kraftstoffpreise halbwegs stabil und finanzierbar bleiben wird die Masse nie auf die Strasse gehen.... wobei mir gerade auffällt das in den Getränkemärkten die Bierpreise wieder fallen.... so billig wie sich das Deutsche Volk abspeisen und veräppeln lässt..... Ist Wulff Vorsitzender der Alkoholproduzenten??? Komisch auch das der Spritpreis im Moment wie angenagelt steht! Die Volksseele muss ja beruhigt werden.

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Erwin Stahlberg

Wie lange noch?

Der Bundespräsident hatte,
als Gegenmaßnahme zu den Anschuldigungen seiner Gegner,
eine völlige Offenlegung der gefragten Fakten nach seinen vielseitigen Hilfsquellen versprochen.

Jetzt fehlt ihm die nachhaltige Kraft, sein gegebenes Wort einzulösen.
Warum erledigt er nicht die Beschwerden?

Würdelos!

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fritz Teich

Geheim sind die Antworten ja nicht

Es waren Antworten an die Presse und die entscheided selbst darueber, was wichtig ist und was nicht, so unser Bundespraesident in der ihm eigenen mit Merkel abgestimmten Abneigung gegen "Radikalitaet" auch fuer diese Frage. "Fuer Radikalismus und Gewalt ist kein Platz in dieser Gesellschaft". Das Interview durfte also nicht woertlich verstanden werden, wie vielleicht ohnehin nichts von dem, was er sagt. Opium fuers Volk! Fraglich ist nur, und das ist viel wichtiger als der Inhalt der Antworten, ob die Affaire irgendetwas mit dem Amt des Bundespraesidenten zu tun hat. Warum findet sich unter "Interviews" zwar wie ein Staatsakt "Bundespraesident gibt Bildzeitung ein Interview", aber nicht das Interview fuer das oeffentlich-rechtliche Fernsehen vom 04.01.2012?

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Michael Uihlein

Wer manipuliert hier wen?

Wenn ich die Meldung richtig verstanden habe, hat der BP ja alle Fragen beantwortet einschließlich der besonders wichtigen, wer das Kleid welches Mädchens für die Hochzeit bezahlt habe. Zumindest hat niemand bisher das Gegenteil behauptet.
Bleibt die Frage, wem?
Das können doch nur die Fragenden gewesen sein, ergo: der Presse.

Seltsamerweise beklagt sich diese zwar darüber, dass dieses seltsame und entwürdigende Fragen- und Antwort-Spiel nicht im Internet steht und damit der BP sich nicht noch weiter zu ihrem Spielball macht, aber veröffentlichen wollen die Zeitungen die Antworten nicht!
Warum wohl?
Käme vielleicht ans Tageslicht, dass die sogenannte "Affaire des Bundespräsidenten" nichts weiter ist als der billige Abklatsch einer bekannten Shakespeare-Kommödie. Viel Lärm um Nichts!

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Christoph Runge

Der beurlaubte EU Beamte und Erste Parlamentarische GF der CDU/CSU, Altmaier

fordert den BP auf 400 Fragen u. Antworten ins Internet zu stellen. Ist ihm klar, daß daraus
800 - 1.000 Fragen u. Antworten bzw. ein öffentliches Verhör werden könnte. Herr Altmaier,
warum fordern Sie nicht endlich Diekmann auf , seine - langweilige - Mailboxaufzeichnung
freizugeben, wenn er schon ständig beschuldigt. Oder sind Ihnen die Springer Schnüffler bereits auf den Fersen. Sind Sie jetzt auch dran?

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Angelus Diomedes Thule

Wem haben wir eigentlich diesen dreisten Lügner...

... an der Spitze unsers Staates zu verdanken? Mal ganz ehrlich wie konnte es mit uns Deutschen soweit kommen? Warum erlauben wir es eigentlich unseren Interessenvertretern im Parlament, die Wahl für das höchste Amt im Staate dem widerlichen Parteienmachtkampf unterzuordnen?

Frau Merkel sollte sich dieser Tage in Grund und Boden schämen diesen Herrn Wulff ins höchst Amt gehievt zu haben. Frau Merkel und vor allem die CDU sollten sich im Klaren darüber sein, was die Wulff Affäre jetzt schon für die nächsten anstehenden Wahlen bedeutet!

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2012 14:14 Uhr
Helga Zießler

Meine Zustimmung für @Angelus Diomedes Thule und @Gerhard Grell

Alles andere ist bemühte Wortklauberei und Verdrehung von Tatsachen.

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Michael Vorwerk

Lesen, Schreiben, Begreifen

Überlegte Anmerkungen, bspw. die von Herrn Schneiderhan, haben es derzeit nicht leicht, jedenfalls nicht bei "uns Deutsche" oder was sich dafür hält und groß findet, "kluge Bücher" verdächtig findet und den gefährlichen Blick übt. Herrn Wulffs überflüssiger, dabei verzeihlicher Lapsus, eine nicht mit seinen Anwälten abgestimmte Maßnahme anzukündigen, die dann unterbleibt, führt nicht zu einem Informationsdefizit. Denn schon die inhaltliche Erfassung und gedankliche Verarbeitung der sehr gehaltvollen und informativen Stellungnahme auf der Website der RAe Redeker pp vom 05.01.2012 überfordert die meisten Zeitgenossen kategorisch. Ich möchte mir die Darbietungen der Gerechten vom Verein "Uns Deutsche" nicht ausmalen, sollten sie es versuchen, knapp, schlüssig und in verständlichen Worten bspw. den vollständigen Ablauf eines Immobilienerwerbs samt Finanzierung zu schildern. Ihr klobiges Gestammel wäre mit dem Begriff "illiterat" eher taktvoll umschrieben.

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Angelus Diomedes Thule

Lieber Herr Schneiderhan ...

... nun packen Sie mal Ihre klugen Bücher beiseite und lassen Sie sich folgendes auf der Zunge zergehen.

1.
Herr Wulff hat im ARD/ZDF Interview gesagt er würde am nächsten Tag alle bis dato vorliegenden 400 Anfragen zur Affäre beantwortet ins Internet stellen ... hat er aber nicht. Ergo hat er uns alle belogen und für dumm verkauft.

2.
Man darf auch davon ausgehen das er sich für dieses Interview viel Zeit zur Vorbereitung genommen hat ... also kann man annehmen das er diese Aussage bewusst gemacht hat.

3.
Wenn wir bei unserer Diskussion schon den Dichterfürsten bemühen wollen, wäre dieser Ausspruch auch sehr passend:

„Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte."
(Faust I, Vers 2181 f. / Mephistopheles)

Für den metaphorischen Teufel können Sie gern Wulff oder Merkel einsetzten, ist mir gleich.

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Closed via SSO

Definition von "Lüge"

Duden Bedeutungswörterbuch
Lüge: "Falsche (!) Aussage, die bewusst gemacht ist und jemanden täuschen soll."

Mag ja sein, dass manche diese Definition für nicht mehr zeitgmäß halten.

"Denn eben wo die Begriffe fehlen, stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein .... ", sagte der Teufel (= Mephistopheles, Goethe Faust I)

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Angelus Diomedes Thule

Danke Herr Grell ...

... das Sie mir beim Terminus "Lüge" beigesprungen Sie.

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Gerhard Grell

Ach so, nicht gelogen? Schon mal gehört: "Hätte wissen müssen"?

Wulff hat also nicht gelogen? Er wusste es wohl nicht besser?!

Mit dieser Definition des Begriffs "Lüge" kann sich jeder in jeder Lebenslage darauf berufen: Ich habe es anders gemeint, nicht besser gewusst, mich geirrt, meinen Anwalt noch nicht gefragt, mir anders überlegt, mich entschuldigt, alles schriftlich erklärt, jede Frage beantwortet usw. usw.

Im rechtlichen Jargon gibt es den Begriff "hätte wissen müssen". Wenn Sie also mit dem Begriff "Lüge" hadern, dann nehmen Sie doch diesen Begriff. Sie werden zu erstaunlich langen Listen kommen, was der BP "hätte wissen müssen" und pflichtwidrig nicht gewusst haben will!

Die definitive Unwahrheit hat er unzweifelhaft wiederholt gesagt. z.B. über das rechtswirksame Zustandekommen des Kreditvertrags. Aber ich gebe es zu, in meiner wie in der öffentlichen Gebräuchlichkeit ist es mit dem Begriff "Ehrlichkeit" in den letzten Wochen bergab gegangen. Hoffentlich denke ich dran wenn ich demnächst meine Steuererklärung mache!

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Closed via SSO

Welche Lügen?

Mit vielen Journalisten stellte Herr Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung fest, dass C. Wulff nicht gelogen hat. Wenn jemand schweigt - oder gar nicht zu Wort kommt, ist er definitionsgemäß kein Lügner.
Wären etwa auch die Journalisten, welche die Antwortschreiben auf ihre "vierhundert" Fragen nicht veröffentlicht haben (etwa weil diese Rückschlüsse auf die Frager zulassen) alle Lügner?

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Ralf Vormbaum

Steht unser Bundespräsident noch auf dem Boden der Verfassung

Hätte Joschka Fischer in seiner Amtszeit als Außenminister den Satz, "Ein Zurück in die nationale Nische wird es nicht geben", losgelassen, Wulff hätte an vorderster Front von staatszersetzenden Aussagen gesprochen und seinen sofortigen Rücktritt gefordert.

Nicht einmal zu Unrecht, denn wer für die Abschaffung der Souveränität der Bundesrepublik Deutschland eintritt, steht nicht auf dem Boden der Verfassung unseres(!) Landes. Aber genau das interessiert offenbar heute selbst exponierte Politiker der Union nicht mehr. Man sollte es nicht glauben, dass heute die CDU/CSU für die Abschaffung unsere nationale Souveränität eintritt und staatliche Souveränität als abzuschaffende Nische bezeichnet.

Das Problem Wulff reicht viel tiefer, als diese Kredit-, Filz und Presseaffäre und wer Leute wie Wulff verteidigt, gibt im Grunde unser Land auf!

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 11.01.2012 09:34 Uhr

die freie Presse war gestern

Längst haben die Medien erkannt, dass sie zwar ihre links-liberalen Ideen nicht hoffähig bekommen werden; sie können aber das Land jederzeit unter ihr Diktat setzen, indem sie an die niederen Instinke appellieren. Neid hat immer schon gezogen.

Man macht "Nachrichten", indem man zu jeder "Meldung" noch die Bewertung liefert. FÄhrt Westerwelle nach Tunesien, "erklärt man den Leuten, dass sich D im Sicherheitsrat skandalöserweise enthalten hat; empfängt Wulff die Sternsinger, kommen der "Skandal um Kredte" gleich mitgeliefert; spricht der Papst über die Armutsbekämpfung der Kirche in Afrika, "meldet man "keine Kondome in Sicht".

Und wenn Ex-Minister Fischer nach Birma führ? Wenn Kretschmann sich zu bürgerlichen Werten äußert? Da meldete man was? Pol-Pot-Verehrung im Dunstkreise Schleichers bis in die 80er? Entlastung des Terroristen Kleins im Jahr 2000?
Wenn D.Cohn Bendit über Europa spircht - kommt dann der Ex-Kindermasseur auch in die Meldung?

Warum eigentlich nicht?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2012 14:04 Uhr
Helga Zießler

Ihre Auffassung von den Aufgaben der Medien ist ziemlicher Blödsinn

Herr Steinhauer. Medien übermitteln Nachrichten. Die meisten Medien vertreten aber auch eine Meinung zu diesen Nachrichten. Normalerweise wird das eine vom anderen getrennt. Die Nachrichten sind im Idealfall nicht mehr als Informationen über Geschehnisse, die Meinung dazu bietet eine Interpretation. Und die wiederum ist meist abhängig von der Linie, die das Medium vertritt - ob konservativ, liberal oder was auch immer. Der Leser, Zuschauer, Hörer kann sich aussuchen: will er die bloße Nachricht, will er auch die Meinung (z.B. seiner Lieblingszeitung). Sie, Herr Steinhauer, haben also die Möglichkeit, sich auszusuchen, was Sie lesen, sehen, hören möchten. Aber sie werfen hier alles durcheinander.

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Guy Schmatzig

Er muss doch merken, dass er sich verrannt hat!!

Das ist eigentlich das schlimmste, wenn ein Politiker im Schnitt sein Wahlvolk für dumm verkauft und auf Vergesslichkeit setzt, und von einem System am Leben gehalten wird, dass ihn auch noch darin unterstützt.
Weil da und dort geäußert wird, es werde auf ihm "herumgehackt": es ist eine Zumutung, was Wulff unserem System abverlangt.
S.

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Gerhard Grell

Latte niedrig legen, womöglich auf den Boden ?

Mit Ihrer Bewertung streichen Sie einige ethische Brgriffe quasi aus dem Wortschatz. Wollen Sie in der Tat selbst für einen Bundespräsidenten allein den (definitiv nachgewiesenen) Rechtsverstoß zur Messlatte nehmen?

Im Übrigen deutet in der Causa Wulff Einiges auf einige Rechstverstöße hin. Nur an Beweisen dazu hapert es (noch?). Strafbehörden ergreifen allerdings selten Anklagen gegen Repräsentanten unseres Systems. Dann ist es ja toll, unserem politischen System, alles rechtens und damit ohne weiteren Diskussionsbedarf!?

Gedankenspiel:
Auch z.B. Gerhard Schröder, Kai Diekmann, Lothar Späth, Josef Ackermann, Carsten Maschmeyer oder Dieter Bohlen haben sich m. W. keine Rechtsverstöße nachweisen lassen. Margot Käsmann schon. Nach Ihrer Logik wäre also klar, wer als Kandidat(in) ausscheiden müsste?

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Michael Scheffler

@Herrn Wölfel

Sie verwechseln in Ihren Beiträgen zum Thema Wulff Ursache und Wuirkung: Wulff ist der, dem das Handwerk gelegt werden muss. Wie hier im Forum schon mehfach betont, wäre jeder Andere im ÖD - vielleicht sogar in der Privatwirtschaft - für so ein Verhalten gegangen worden. Dass andere beklagenswerte Phänomen, dass Nachricht und Meinung gemischt werden, findet insbesondere bei Themen statt, die mit Migration, konservativen aka "rechten" Regierungen (Ungarn) oder anderen Thema in der Richtung zu tun haben. Dazu habe ich Ihre Klage aber leider nicht gehört. Und überhaupt, wo geht es bei Wulff um "weltanschauliche" Fragen?

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Onit Spiegler

Das Beste

Wenn Hr Wulff das Beste an Politiker ist was wir haben und er Vorbild ist.... wie ist dann erst unsere Politkaste? Mir graut.....

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Michael Scheffler

@Herrrn Rohlfs

Hören Sie doch bitte auf, den Namm ohne Rückgrat als Kämpfer für unsere nationale Identität hinzustellen, ich denke hier nur ans seine berüchtigte Islam-Rede. Ihre Beiträge zu Wulff sind von daher nicht nachvollziehbar. Wulff wurde ja gerade wegen seiner fehlenden Eigenschaften von Merkel installiert. Dass an einer Stelle - Rücktrittsforderung - Rückgrat zeigt, hängt vermutlich mit seiner persönlichen wirtschaftlichen Situation zusammen.

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Johannes Kiessler

Das war's also!

Christian "Silvio" Wulff hat Recht behalten: die Affäre um sein stilloses Gebaren kann er einfach aussitzen. Seine Frau verhöhnt seine Kritiker durch ihr Erscheinen beim Empfang des Hamburger Abendblattes. Merkel & Co. sind einverstanden und somit nicht mehr wählbar. Übrig bleibt eine desillusionierte Gesellschaft, deren einzige Hoffnung auf moralische Führung nun in der Presse liegt. Bitte, bitte liebe Medien: nicht locker lassen. Ihr seid die einzige noch verbleibende Instanz, die Fragen zu Ethik und Moral thematisieren kann - der Bundespräsident hat sich dahingehend jedenfalls selbst diskreditiert.

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Michael Arndt

400 Fragen,

0 Antworten und juristisches Kirschkernschnitzen.
Ich habe es gesagt: den Mann werden wir nicht los...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.01.2012 12:05 Uhr
Michael Uihlein

Wieso Null Antworten?

bisher hat niemand - auch die Presse nicht! - behauptet, Herr Wulff habe die Fragen nicht beantwortet!
Fragen Sie sich doch einmal, warum die Empfänger der Antworten- also hauptsächlich die Presse - diese nicht veröffentlichen.
Es könnte ja sein, dass die ganze schöne Kampagne dann vor lauter Banalitäten in sich zusammenfällt und das wäre sicherlich schlecht für die Auflage!

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Jahrgang 1952, Leiter der politischen Redaktion in Berlin.

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