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Abwrackprämie Autopolitiker

24.03.2009 ·  Die Abwrackprämie ist der politische Knüller der Saison. Jetzt sieht es so aus, als würde der Topf schon zu Ostern leer sein - deutlich zu früh für die Wahl im September. Und für den Nachfrageeinbruch danach will wahrscheinlich niemand zuständig sein.

Von Stefan Dietrich
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Die Abwrackprämie ist der politische Knüller der Saison. Autohändler reiben sich verwundert die Augen: Wie oft haben sie schon mit Rabatten von mehr als 2500 Euro gewinkt, ohne dass ihnen der Laden eingerannt wurde. Die Politiker selbst können den „Erfolg“ ihrer Schnäppchenaktion ebenfalls kaum fassen: Mindestens bis Mai würde es dauern, hatte man geschätzt, bis die 1,5 Milliarden Euro aus dem Abwracktopf abgerufen seien. Jetzt sieht es so aus, als würde er schon zu Ostern leer sein - deutlich zu früh, um im September noch wahlkampfwirksam zu sein.

Da könnte es kriegsentscheidend sein, als Erster den Ruf nach Verlängerung zu erhören und im Erfolgsfall darauf verweisen zu können. In der Autostadt Wolfsburg hat nun der (Auto-)Kanzlerkandidat Steinmeier die Initiative ergriffen. Der Auto-Wirtschaftsminister Guttenberg, nicht faul, hielte es für „vernünftig“, wenn der Finanzminister eine Extramilliarde lockermachte.

Für den Nachfrageeinbruch bei Kleinwagen, den die Verlängerung nach der Bundestagswahl zur Folge hätte, möchte dann wahrscheinlich niemand mehr zuständig sein.

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