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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Kommentar Unter der Sonne Berlins

Manchmal reiben sich die Deutschen an Amerika. Trotzdem haben sie Obama nicht aus dem Herzen verstoßen. Er ist noch immer „ihr“ Präsident und Idol. Mehr 18 4

Obama in Berlin Ein Amerikaner im Herzen Europas

Barack Obama hat Berlin zum ersten Mal als Präsident besucht. Im Bundeskanzleramt gab der Gast die Linie vor - und am Brandenburger Tor feierte er die Freiheit. Mehr 17 4

Brasilien Sondereinheiten sollen Stadien schützen

Brasiliens Regierung ruft „Nationale Sicherheitskräfte“ zu Hilfe, um die Spiele des Confed-Cup zu sichern. Präsidentin Rousseff zeigt erstmals Verständnis für die Massendemonstrationen. Mehr 5

Hilfsfonds Bund und Länder über Flutfinanzierung einig

Angeblich einigen sich Bund und Länder über die Finanzierung des Fluthilfe-Fonds von acht Milliarden Euro. Sie verständigen sich auf eine Mischung aus einer Anleihe des Bundes sowie einer Abwicklung über den „Fonds Deutsche Einheit“. Mehr 8 3

Mali Abkommen zwischen Regierung und Tuareg

Gut einen Monat vor der Präsidentenwahl in Mali haben die Regierung und Tuareg-Rebellen eine Friedensvereinbarung unterzeichnet, die die Wahl ermöglichen soll. Mehr 4

Strafverfahren Europaparlament droht Ungarn

Das schärfste Strafverfahren der EU will das Europaparlament eröffnen, sollte Ungarn im Streit über die Verfassungsreform nicht einlenken. Aber Ministerpräsident Orbán hat erst einmal nichts zu befürchten. Mehr 13 6

Gyula Horn gestorben Der Mann, der den Eisernen Vorhang durchschnitt

Der frühere ungarische Regierungschef Gyula Horn ist tot. Horn war zu Berühmtheit gelangt, als er im Juni 1989 als Ungarns Außenminister mit seinem österreichischen Kollegen Alois Mock symbolisch den Eisernen Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa durchschnitten hatte. Mehr 2 3

Afghanistan Karzai will Friedensgespräche boykottieren

Afghanistans Präsident Karzai hat auf das Gesprächsangebot Washingtons an die Taliban reagiert: Er will Verhandlungen mit Amerika aussetzen und nicht zu Friedensgesprächen nach Doha kommen. Mehr 28 5

NSU-Prozess „Im Vordergrund stand, Spaß zu haben“

Der mutmaßliche NSU-Helfer Carsten S. spricht den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Konkrete Antworten bleibt er aber schuldig – will er nicht oder kann er nicht? Mehr 2

Baden-Württemberg Rot-Grün will Türkisch als dritte Fremdsprache

In Baden-Württemberg sollen Gymnasiasten in Zukunft auch Türkisch als Fremdsprache lernen können. Stuttgart und Mannheim gehen in einem Schulversuch voran. Mehr 57 12

Bürgerschaft bestätigt „Globalpauschalfestpreis“ Neuordnung der Elbphilharmonie beschlossen

Die Hamburger Bürgerschaft hat die von Bürgermeister Scholz ausgehandelte Neuordnung bei der Fertigstellung der Elbphilharmonie abgesegnet. Für einen „Globalpauschalfestpreis“ übernimmt der Baukonzern alle weiteren Risiken. Mehr

Türkei Der Polizei geht das Tränengas aus

Im Westen Anatoliens ist die Polizei wieder gegen Demonstranten vorgegangen. Derweil verändern sich die Proteste in der Türkei: Die Menschen stehen stundenlang still. Mehr 30 21

Istanbuls Bürgermeister Der Loyale

Istanbuls Bürgermeister achtete in den vergangenen Tagen stets darauf, nichts über die Proteste in seiner Stadt zu sagen, was seinem Parteichef missfallen könnte. Vielleicht sagt Kadir Topbas deshalb fast gar nichts mehr. Mehr 1 3

Das Gemeinsame Europäische Asylsystem Schluss mit Lotto

Das neue europäische Asylrecht stärkt die Rechte Schutzbedürftiger und enthält erstmals genaue Regeln für die Ingewahrsamnahme von Asylbewerbern. Die Verfahren sollen einheitlicher und fairer werden. Mehr 59 28

EZB-Verfahren Jetzt aber wirklich

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Leutheusser-Schnarrenberger in der F.A.Z „Wir brauchen ein Bundesministerium für Justiz und Integration“

Im Interview mit der F.A.Z. hat Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger eine beschleunigte Einbürgerung gefordert. Zudem schlug sie die Bildung eines „Bundesministeriums für Justiz und Integration“ vor. Mehr 83 10

Vor 60 Jahren Der Dienst und der Volksaufstand

Die sagenumwobene „Organisation Gehlen“, der Vorläufer des BND, war trotz ihres großen Agentennetzes in der DDR am 17. Juni 1953 nicht in der Lage, die Entwicklungen in Ost-Berlin und anderswo zutreffend einzuschätzen. In Pullach hörte man viel Radio - und manche ließen sich sogar das Bier schmecken, zumal die Auswerter hinter den Demonstrationen doch nur ein perfides Manöver des Kremls vermuteten. Mehr

Roger Engelmann: Die DDR im Blick der Stasi 1953 Ein Kind des 17. Juni

Zu den Folgen des Volksaufstandes in der DDR im Juni 1953 gehörte die regelmäßige und umfassende Berichterstattung der Stasi an die SED-Spitze über die Stimmung(en) der „Arbeiter und Bauern“ - ein bis 1989 bestehendes „Frühwarnsystem“ des Regimes. Mehr

Unter der Sonne Berlins

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Manchmal reiben sich die Deutschen an Amerika. Trotzdem haben sie Obama nicht aus dem Herzen verstoßen. Er ist noch immer „ihr“ Präsident und Idol. Mehr 18 4