26.09.2009 · Seit 1939 finanzieren sich österreichische Kirchen mit privaten Mitgliedsbeiträgen. Sie bestimmen selbst ihre Preise und treiben die Beiträge auch selbst ein, notfalls vor Gericht. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen.
Wie finanzieren sich Kirchen?
Seit 1939 finanzieren sich österreichische Kirchen mit privaten Mitgliedsbeiträgen. Sie bestimmen selbst ihre Preise und treiben die Beiträge auch selbst ein, notfalls vor Gericht. Die Höhe richtet sich nach dem Einkommen. Derzeit liegt der Satz für die katholische Kirche bei 1,1 Prozent des Einkommens, für die evangelische Kirche bei 1,4 Prozent, wobei noch Freibeträge um die 45 Euro abgezogen werden. Falls ein Mitglied sein Gehalt oder seinen Lohn nicht verrät, wird es geschätzt.
Mischt der Staat sich ein?
Der Staat gibt den Kirchen nur Meldedaten weiter, legt aber nicht die Einkünfte der Bürger offen.
Welche Nachteile gibt es?
Wer sein Gehalt der Kirche nicht meldet, zahlt womöglich zu viel. Für die Kirchen ist es ungünstig, dass sie Mitgliedern hinterherlaufen und sich Informationen über Heirat oder Tod aus der Zeitung klauben müssen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.377,69 | −0,11% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2515 | −0,14% |
| Rohöl Brent Crude | 106,90 $ | +0,14% |
| Gold | 1.569,50 $ | +0,06% |