28.09.2009 · Die evangelisch-lutherische Staatskirche wird von allen Steuerpflichtigen finanziert, nicht nur von ihren Mitgliedern. Die kleine katholische Kirche und sonstige Glaubensgemeinschaften leben von Spenden und von Transfers aus dem Ausland.
Von F.A.S.Wie finanzieren sich Kirchen?
Die evangelisch-lutherische Staatskirche wird vor allem aus Steuermitteln finanziert. Der Staat zahlt die Löhne und Gehälter. Die Gebäude werden teils mit Staatsgeldern instand gesetzt und teils von der Gemeinde finanziert. Die Kosten der Gemeindearbeit, die zusätzlich anfällt, müssen weitgehend aus Opfergaben bezahlt werden. Die kleine katholische Kirche und sonstige Glaubensgemeinschaften leben von Spenden und von Transfers aus dem Ausland.
Mischt der Staat sich ein?
Rund 83 Prozent der Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Staatskirche an, die stark mit dem Staat vermischt ist. Der König ist das nominelle Oberhaupt, die Organisation wird per Gesetz geregelt.
Welche Nachteile gibt es?
Die Staatskirche wird von allen Steuerpflichtigen finanziert, nicht nur von ihren Mitgliedern. Sie ist in Organisation und Finanzen vom Staat gesteuert.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.377,69 | −0,11% |
| Dow Jones | 12.454,80 | −0,60% |
| EUR/USD | 1,2515 | −0,14% |
| Rohöl Brent Crude | 106,90 $ | +0,14% |
| Gold | 1.569,50 $ | +0,06% |