Jeder siebte Akademiker hat schon für einen Arbeitsplatzwechsel schon einmal den Schritt ins Ausland gewagt. Das Gehalt spielt dabei für die Grenzgänger angeblich keine entscheidende Rolle.
Von Sven AstheimerRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Es sollte fuer eine Exportnation wie Deutschland...
eigentlich selbstverstaendlich sein, dass Fachkraefte ins Ausland gehen. Ziel muss sein, dass dies zeitlich befristet erfolgt und nach Rueckkehr die Erfahrungen eingebracht bzw. werden koennen. Insoweit ist die "Aufregung" ueber deutsche Akademiker und ob es nun hier oder da besser ist eigentlich unnoetig. Leider ist es in Deutschland so, dass sowohl beim Staat als auch in der Wirtschaft diejenigen belohnt werden, die ihren Hintern auf dem selben Platz jahrelang wohlig abgesessen haben und ihr Netzwerk gepflegt haben. Dazu die in den letzten Jahren wiedergekehrte "wilhelminische" Einstellung der deutschen Gesellschaft hinsichtlich vorauseilendem Gehorsams und der sadomasoschistischen Lust von Politik und Gesellschaft die individuellen Lebensentwuerfe jedes Einzelnen zu kanalisieren und vorzuschreiben. Gerade aber unter Fachkraeften findet man eben Leute die selbstbewusst ihre Zunkunft in die eigene Hand nehmen wollen und es gibt eben Laender in denen dies eher moeglich ist.
Es lebe die Freiheit und die Freizügigkeit.
Es glich einem Freudenfeuer, als wir vor unserem Umzug die Aktenordner
mit den Bewerbungen schreddern konnten. Akademiker (Ingenieur) mit
einschlägiger Berufserfahrung bzw. Karriere, flexibel, mehrsprachig
- allerdings jenseits der 45 aber unter 50.
Ich denke immer noch an diesen armen Tropf mit seiner Münzsammlung,
der im letzten Jahr durch die Medien ging. Er (Bauingenieur),
mittlerweile über 50, hatte vor ein paar Jahren seinen Job verloren
und - dummerweise - beim Amt seine Münzsammlung angegeben, die er
nun gefälligst zu verscherbeln hat. Heute hat der Mann wieder
Arbeit - als Lagerarbeiter. Ist das nicht toll? Es herrscht Fachkräftemangel.
Ich erinnere mich an Jobangebote, in denen für einen ausgebildeten
Ingenieur Gehälter von 1700 Euro brutto angeboten wurden.
Dafür durfte der Bewerber dann auch "gern älter" sein.
Wir werden nicht zurückgehen - unsere Kinder auch nicht. Sie werden
sich das Land ihrer Träume aussuchen können.
Deutschland schafft sich ab...
.. (diesen provokanten Titel musste ich hier verwenden).
Deutschland galt mal als Land der Dichter und Denker, dann als Land der
Ingenieure. Das ist Vergangenheit.
Als Diplombiologin habe nach dem Studium auch nicht gleich etwas
gefunden, musste mich auf eigene Kosten noch zusatzausbilden, ich war
vom Amt abhängig. Was ich dort so erlebt habe ist zum
Fremdschämen, man bot mir ein Umschulung zum Callcenter-Agenten
(wie es Neudeutsch heisst) an, gemeinsam mit Schulabbrechern. Meiner
Arbeitsvermittlerin musste ich erklären, was der Untschied von
Lehramt-Biologen und Diplom-Biologen ist. Der Weg zur Arbeit ging nur
über Selbstinitiative, Praktika und sogar Mini-Jobs.
In Deutschland herrscht ein widerlicher Sozial- und Bildungsneid, es
gibt viele Firmen, in den völlig inkompetente Personaler sitzen,
was die wollen sind nützliche Idioten, keine selbständig
Denkenden. Und die gutbezahlten Pöstchen werden sich gegenseitig zugeschanzt.
Da hilft nur noch Auswandern.
Das weiss Herr Fischer vermutlich selber nicht
Der Mann hat ein so schwaches Konzentrationsvermögen,das er meinen
Namen jedes Mal anders falsch schreibt,obwohl er ihn vor der Nase hat.
Dann schreibt er auch noch,das die Guten (wer immer das in seinen Augen
ist) Deutschland verlassen und die weniger ! Guten zurueck bleiben.
Also wir sind schon lange weg und er ist noch da.
Was soll man davon halten.
Herr Fischer möchte sich offenbar nicht informieren,sich nicht
austauschen,nicht helfen und auch nicht klueger werden.
Vermutlich möchte der Mann nur seinen Frust los werden und provuzieren.
so long
Was wollen Sie eigentlich, Herr Fischer?
Die Mitverantwortung ist die, dass ich einen Beruf habe. Oder was meinen
Sie hören zu wollen. Hier mosert keiner rum, hier werden
Erfahrungen geschrieben.
Wenn Ihnen das nicht passt ist das nicht mein Problem. Wir können
gerne über das Thema diskutieren, aber nicht irgendwelche
Ressentiments breittreten, auch wenn Sie welche lesen wo gar keine sind.
Danke für Ihren Bericht! Sie haben (leider) völlig recht Frau Hoffmann!
"In Deutschland herrscht ein widerlicher Sozial- und Bildungsneid, es gibt viele Firmen, in den völlig inkompetente Personaler sitzen, was die wollen sind nützliche Idioten, keine selbständig Denkenden. Und die gutbezahlten Pöstchen werden sich gegenseitig zugeschanzt." Deckt sich komplett mit meinen Erfahrungen!
Jedermanns ureigene Sache ?
Abgesehen davon,das ich mir in meinem Leben meine Arbeit immer ! selbst
gesucht habe,könnte man ja einmal darueber nachdenken warum es
diese teure Behörde namens Arbeitsagentur ueberhaupt gibt.
Frau Nadine Hoffmann ist Steuerzahler/Sozialabgabenzahler und finanziert
somit die gut bezahlten, beamteten Planstellen der Arbeitsagentur.
Meinen sie nicht auch das sie hier dann mit Recht auch etwas erwarten
kann ?
so long
Haben Sie überhaupt richtig gelesen?
Ich weiß nicht, warum Sie hier (sozialneidische) Pfeile
abschiessen, ich jammer nicht rum, ich schildere meine Erfahrungen. Die
müssen Sie nicht teilen, deswegen sind es ja auch meine.
Dass Sie keine Ahnung vom Markt der Biologen haben zeigt mir der Hinweis
mit der Selbständigkeit.
Haben Sie sich mal überlegt, warum jeder einen Deutschkurs
nachgeworfen bekommt, ich meiner Arbeitsvermittlerin aber erst einmal
erklären muss, was ein Diplombiologe ist. Oder warum Akademiker
durch Monate mit Praktika und Mini-Jobs gehen müssen, während
uns hier etwas vom Fachkräftemangel erzählt wird? Das meine
ich, und das hätten Sie auch rauslesen können.
Hier in Schweden und Norwegen,aber auch in der Schweiz,AUS,USA und
Kanada habe ich noch keinen Deutschen getroffen,der nicht wegen des
Geldes das deutsche Multikulti-Niedriglohnparadies verlassen hat.
Natuerlich gibt es auch noch andere Gruende,wie den deutschen
Nationalmasochismus,verordneter ewiger Schuldkomplex,ständiger
Verrat der Interessen der eigenen, deutschen
Bevölkerung,ständig wachsende Gängelei durch deutsche
Behörden,usw.. Wer möchte schon in einem Land leben,was sich
abschafft ?
Allein Kohl´s € nicht in der Tasche haben zu muessen ist
schon Grund genug Deutschland zu verlassen.
Gerne tut man das natuerlich nicht und wir fuehlen uns auch ,genau wie
viele Andere auch, aus D. vertrieben,was ueber die Jahre einen gewissen
Zorn auf die deutsche Finanz-und Buerokratenoligarchie wachsen lässt.
Eines Tages,wer weiss.... .
so long
Wollen sie lediglich provozieren ?
Woraus schliessen sie ihre Aussage,Herr Hans-Peter Fischer, oder wollen
sie nur provozieren ?
Ich kann ihnen versichern,das eine gute Qualifikation plus umfangreicher
Sprachkenntnisse und finazieller Mittel Voraussetzung fuer eine
Auswanderung ist.
Lediglich in Deutschland kann jeder kommen und die Hand aufhalten.
Meine Frau und ich haben unsere Arbeitsverhältnisse in Deutschland
vor knapp 10 Jahren gekuendigt,als wir nach Skandinavien gegangen sind.
Arbeit in Deutschland hat sich fuer uns einfach nicht mehr gelohnt.
so long
Von welcher Geisteshaltung sprechen sie
Herr Hans-Peter Fischer?
Können sie hier auch konkret werden,oder ziehen sie es vor nur zu
schwadronieren ?
Langweilen sie die Leser hier aber bitte nicht wieder mit der ueblichen
deutschen Propaganda,nach der Menschen die in Deutschland berechtigte
Kritik an unerfreulichen Entwicklungen ueben
natuerlich niedrig qualifizierte Aussenseiter vom Lande sind,die nur
jammern,neidisch und natuerlich Nazis sind,kleine Kinder beissen,usw..
so long
Gerade erst angefangen zu studieren ?
Dann warten sie einmal ab bis sie anfangen in Deutschland Geld verdienen
zu muessen.
Wenn sie sich irgendwann einmal nach einem letzten Mal bei Mama
Näschenputzen gut bezahlt,ueberversorgt mit fragwuerdigen Nutzen
auf einer der vielen ueberfluessigen Behörden in D. zur Ruhe setzen
können, oder auf Grund von hoher Geburt gleich ein ueberbezahltes
Vorstandmitglied werden,am Besten in der Finanzwirtschaft,bei der
Bahn,oder irgend einem DAX-Unternehmen,dann ! werden sie garantiert
nicht auswandern und bestimmt nicht aus finanziellen Gruenden.
Normalerweise ist dies aber nicht der Fall.
Fragen sie nur einmal einen der 300000 Deutschen,die in die Schweiz
ausgewandert sind,warum sie sich zu diesen Schritt entschlossen haben.
Von meinen Geschwistern lebt nur noch einer in Deutschland.
Sie sind noch nicht einmal ins Berufsleben eingetreten,mussten am Ende
noch nie auch nur einen € verdienen und kommen hier mit Garantien !!!!?????
so long
Garantiert NICHT
Ich bin zwar gerade erst Student geworden, aber Ihre Meinung dazu ist doch wohl mehr als Zweifelhaft. An der Schule, Universität und auch sonst überall, bekommt man eingeredet, dass man doch ins Ausland gehen soll, zumindest für ein paar Monate. Und das hat hier nur in so fern was mit Geld zu tun, dass man bessere Stellen bekommt, wenn man schon ein wenig durch die Welt gereist ist! Das wollen Unternehmen nun einmal heutzutage. Die Statistik ist nämlich reichlich blöd gemacht. Hätten lieber einmal fragen sollen, wer das war und für wie lange, bevor sie wieder zurück kamen! Und vor allem - aus welchen Gründen!
Rund 77 Prozent der Befragten gaben an,...
...den Wohnort noch nie aus beruflichen Gründen gewechselt zu haben.
Das ist nicht aussagekräftig! Ich habe fast 10 Jahre lang als
Servicetechniker - überall - in der westlichen Welt gearbeitet,
ohne meinen Wohnsitz zu wechseln.
Für Wissenschaftler gehört es zum guten Ton
ins Ausland gegangen zu sein. Umgekehrt gilt auch für ihre
Arbeitgeber, dass sie offen für Ausländer sind.
"Diversity" gilt als Wettbewerbsvorteil in Forschungslabors.
In vielen Ländern sind dort die Einheimischen in der Minderheit.
Dass Hochqualifizierte ihr Heimatland verlassen ist wohl einfach eine
Folge der Globalisierung des Arbeitsmarktes für diese Berufsgruppe.
Überraschend ist nur, dass diese Züge an Deutschland
vorbeizugehen scheinen. Hier sind die Labors und Entwicklungsabteilungen
oft ethnisch weitgehend homogen. Mit Geld hat das wohl wenig zu tuen.
Eher mit einer informellen Auswahlpraxis und der Bequemlichkeit, zB der
fehlenden Bereitschaft durchgehend Englisch zu sprechen. Die
skandinavischen Länder und die Schweiz sind hier wohl auch wegen
ihrer Grösse sehr viel weiter.
Wirklich?
Hängt vielleicht von der Branche ab. Zumindest für die Labors eines grossen schwedischen Pharamaunternehmens galt das früher nicht. Internationale Schulen für die ausländischen Mitarbeiter und in der Firma alles auf Englisch.
Sie träumen!
Hier in Schweden hat man ohne brauchbare Schwedischkenntnisse kaum eine
Chance auf dem Arbeitsmarkt,und das obwohl eigentlich jeder Schwede
deutlich besser englisch spricht wie der grösste Teil der
ueberbezahlten Vorstände in Deutschland.
Gerade die kleinen Länder haben so etwas wie einen Komplex,weil
kaum Jemand ihre Sprache spricht.
Auf der anderen Seite wird man gefeiert wenn man mit guten
Sprachkenntnissen ins Land kommt.
Die fuehlen sich dann gewertschätzt.
so long
Austausch
In Frankreich wird ausschliesslich franzoesisch gesprochen! und es geht.
...am Beispiel des Jesco von Puttkammer..........
Die sog. "Forscher" + Naturwissenschaftler, sollen sie doch in
U.S.A., Russland, Israel, Iran, Indien
und inzwischen sicher auch schon Tuerkei bleiben, wir wollen sie nicht!!!!!
Die von den grossen deutschen Geisteswissenschaftlern+Humanisten
Trittin, Roth, Kuenast, Altmeier, Gabriel und
Westerwelle auf den Weg gebrachte Energiewende hat den Beweis erbracht,
dass Deutschland keine Forschung braucht. Die sogenannte Forschung ist
ein Irrweg, sozial ungerecht und direkt am Menschen vorbei.
Wenn Puttkammer meinte, "dass durch ein solch „friedliches
Rüstungsprogramm“,(Anm. space-
shuttle), Mittel gebunden wären, die„andernfalls in den
militärischen Bereich gesteckt würden“,
dann frage ich:
Wieviel gute Taten haette man mit den von Puttkammer so
bezeichneten"Mitteln" stemmen koennen: Wieviel migrantisches
Leid haetten wir lindern koennen?
Welch' grossartige Willkommenskultur haetten wir mit diesen
"Mitteln" aufbauen koennen?
Auch ich kann nur jedem (jungen, maennlichen) Akademiker raten ...
... ins Ausland zu gehen. Als ich 2008 nach 8 Jahren in den USA wieder
nach Chemnitz kam, musste ich HIV beantragen und fand nach 4 Monaten
eine Sprachschule, die bereit war, mich statistisch 10 h/Woche als
Freiberufler für Englischunterricht zu beschäftigen.
Zusätzlich arbeitete ich ich als Übersetzer und
Korrekturleser. 2009 verdiente ich 963,- Eu/ Monat. 04 und 05/2010
waren's dann nur noch 820,-. Man ziehe davon 211,- Eu KV/PV und 345,-
Warmmiete ab. Im Mai 2010 'fand' ich - durch Zufall - eine befristete
Stelle an der TU Chemnitz (Schwangerschaftvertretung). Natürlich
habe ich mich während dieser Zeit weltweit auf alle möglichen
Stellen beworben.
Ich habe an der FU Berlin Linguistik studiert (Abschluss 1,1; MA-arbeit,
veröffentlicht 2000). In den USA habe ich in 'Philosophie of
Education' promoviert und während dieser Zeit weltweit auf alle
möglichen Stellen beworben. Seit Januar 2011 arbeitet ich am
College of Micronesia in der Suedsee in der Lehrerausblidung.
Quark
Hallo, Herr Bloch,
bitte kommen Sie von Ihrem hohen Ross wieder runter. Erstens koennen
selbst Sie nicht in die Zukunft sehen, und, zweitens, mit meinem
Magister in Linguistik und dem PhD in "Philosophy of
Education" mache ich seit ueber zehn Jahren Lehrerausbildung. Sie
wollen mir doch nicht erzaehlen, dass das nutzlos ist (was sollte man
denn dafuer sonst studieren?). Ausserdem halte ich es fuer Unsinn zu
behaupten, man haette mit einem Studium in den MINT-Faechern (und
meinetwegen noch Medizin und Jura) eine Jobgarantie.
Sie muessen mich uebrigens auch nicht bemitleiden; es ist ja noch mal
gutgegangen. Ich lebe auf einer tropischen Insel im Pazifik. Wieviel
Grad sind's gerade in Deutschland? Kucken sie sich mal Pohnpei bei
"Google-Earth" an; wenn Sie moechten, schick' ich Ihnen noch
Fotos von den schoenen Frauen hier ...
Schlaumeierei
Nichts fuer ungut, aber die Schlaumeierei, dass sich es generell--und nicht nur fuer Akademiker--aus vielen Gruenden lohnen kann, ins Ausland zu gehen, ist ueberfluessig. Das ist mir schon klar. Es ging im Artikel um Akademiker; deshalb bezog ich mich auch nur auf diese ...
Danke,
Frau West. Die Schlaumeierei, dass man alles haette vorher wissen koennen, geht auch mir maechtig auf den Sender ;-). Ausserdem: Es gibt ja wohl genuegend arbeitslose Ingenieure (oder auch ander, die MINT-Faecher studiert haben), oder?
Wer sowas studiert....
und wenn nun alle MINT-Fächer studieren würden, hätten
wir keine Probleme?
Das wäre ebenso absurd, wie die Idee, ganz Deutschland müsse
sich nur aufmachen, um in Bayern, BW oder Hessen zu arbeiten. Mal
abgesehen davon, dass die sich das schon in der Stellenanzeige vom Hals
halten, indem sie explizit sagen, dass nur Bewerber aus dem Umkreis von
20 oder 50 km angenommen werden. Umzugswillige von der anderen Seite der
Republik können also gleich da bleiben, wo sie sind.
Sind Sie mal auf einer deutschen Ingenieursmesse gewesen und haben die
"Aussteller" besucht? Der größte Teil sind
Personaldienstleister, die sich auf Ingenieurwesen verlagert haben.
Echte Firmen finden Sie dort kaum.
Wenn es einen Fachkräftemangel gäbe, dann hätte
Deutschland exorbitante Gehaltssteigerungen zu verzeichnen,
unabhängig von jeder Lohnrunde. Firmen würden sich um gute
Mitarbeiter überbieten. Davon kann nicht einmal ansatzweise die
Rede sein.
Der Fachkräftemangel ist und bleibt ein Hoax!
Selbst Schuld
Es tut mir ja herzlicih Leid, dass Sie da solche Probleme hatten - aber wer heutzutage sowas studiert, muss auch damit rechnen. Es wird schon vor Studienantritt klar gemacht, dass man nicht gerade tolle Aussichten auf einen Job hat. Wer es trotzdem macht, darf sich nicht beschweren.
Ja, auch für "normale" Leute empfehlenswert
bin keine Akademikerin, und nicht nur für die berufliche andere
Erfahrung im Ausland ist es empfehlenswert, bereichert nicht nur
beruflich - auch und besonders im privaten Bereich !
keineswegs nur..
.. für Akademiker sind berufliche Erfahrungen im Ausland empfehlenswert, sondern auch für "normale" Leute
Es gibt kein schoeneres Land ...
... als Deutschland. Basta.
Was Politik und Grosskonzerne anstellen mag auf einem anderen Blatt
stehen. Die unten angesprochenen "Praktika" und Heere der
Leiharbeit sind mehr oder minder legale Sklaverei um die Lohnkosten zu
druecken. Ohne waeren die deutschen Karossen noch teurer als sie es
ohnehin schon sind.
Bin seit 15 Jahren in den USA und muss ehrlich eingestehen das ich die
BRD oft vermisse.
Na dann
kommen Sie mal flugs zurück und sehen sich den Saustall an, den "unsere" Politiker hier angerichtet haben. Ich wette das Heimweh vergeht Ihnen ganz schnell.
Vielleicht bleibt mal kein andere Wahl
Ich selbst war bis jetzt nur aus Neugierde und "Abenteuerlust"
für längere aber begrenzte Aufenthalte im Ausland tätig
gewesen. In den letzten Jahren zweifle ich allerdings immer stärker
an der positiven Zukunft dieses Landes und befürchte, dass ich
irgendwann gezwungen werden könnte, hier endgültig wegzugehen.
Die hiesige Entwicklung verläuft gar nicht nach meinen
Wünschen. Die Ausrichtung stimmt einfach nicht mehr. Dem
wirtschaftlichen Erfolg traue ich auch nicht weit. Vor allem habe ich
kein Vertrauen in die Politik, wenn es darum geht, die Interessen von
Menschen in meiner Situation zu vertreten, weder als Akademiker noch als
Mensch jenseits der 50.
Eines ist klar. Ich setze in meiner Zukunftsplanung nicht mehr komplett
auf dieses Land.
Jeder Akademiker mit ein paar Jahren Berufserfahrung ist
hochspezialisiert und teuer - und muss einfach in regional erweitertem
Umfeld suchen. Ist der Akademiker nicht hochspezialisiert, ist er auch
nicht teuer. Ist er Feld-Wald-Wiese und kann - so die anderen
Statistiken zur Arbeitslosigkeit unter Akademikern - am Wohnort in der
guten Stube hocken bleiben.
Was erwartet denn der Spezialist für Load Management von
Elektrizität? Dass die Jobs in Deutschland vor seiner Nase
wachsen?! Bei dieser (sicherlich sinnvollen) Spezialisierung ist doch
der Markt so eng, dass man das Netz viel weiter werfen muss. Also ab in
die (überwiegend deutschsprachige) Schweiz! Oder: Spezialisierung
über den Haufen werfen, Einkommenseinbussen hinnehmen aber
dafür an seinem angestammten Sitz bleiben.
Offen gesprochen nervt mich die populistische Anbiederung in den
bisherigen Kommentaren. Leistung zählt, die Partizipation an dem
Gesellschaftssystem, das man sicht wählt. Nichts ist umsonst.
Stimmt, das Gehalt ist nicht entscheidend!
Ich möchte gerne den Bericht und die anderen Kommentare aus erster
Hand bekräftigen. Es ist nicht das Geld, noch nicht mal ein fester
Job, der uns nach Norwegen gelockt hat. Es sind die Rahmenbedingungen!
Wir haben zwei Kinder und müssen nicht um Kindergartenplätze
bangen, oder Angst davor haben, auf der "falschen" Schule zu
landen, selbstverständlich gehen die Arbeitgeber davon aus, dass
man Kinder bekommen möchte und entsprechend mindestens einer
rechtzeitig zum Kindergarten muss...abgesehen von phantastischer Natur
vor der Haustür.
Es erscheint manchmal unbegreiflich, wie ein Hochtechnologieland wie
Deutschland so dumm sein kann, seine eigenen schlauen und motivierten
Leute zu vergraulen, indem es z. B. nicht mal ein einheitliches
Bildungssystem zu Stande bringt. Die Leute hier halten uns für
verrückt, wenn wir von der Bildungshoheit der Länder erzählen.
es gibt unzählige anektdotische Beweise für die Dysfunktionalität des deutschen Arbeitsmarktes!
Das von Frau Müller-Schmidt ist ein Beispiel. Meine Söhne begaben sich monatelang auf Jobsuche in Deutschland. Beide haben gute Uniabschlüsse und sind zweissprachig aufgewachsen. Festanstellung? Fehlanzeige! Was angeboten wurde war z.T. unverschämt ("Praktikantenposten" und MacJobs zum Hungerlohn). Trainee- oder Einarbeitung? Fehlanzeige! Einer arbeitet jetzt in Dubai im Controling eines Multis, der andere promoviert in Oxford. Ich kenne Beispiele Freunden mit s.g. "Teilzeitverträgen" in denen eine 20 Stundenwoche vorgegaukelt wird, aber 45 erwartet werden. Eine Umverschämtheit und - nebenbei bemerkt - Sozialversicherungsbetrug. Auch kenne ich jede Menge hochqualifizierte über 50-jährige, die händeringend eine Festanstellung suchen. Sie sind chancenlos in Deutschland, egal wie qualifiziert. Einer von Ihnen hat die Konsequenz gezogen und ist mit seiner Frau nach Singapur gezogen als leitetnder Angestellter eines australischen Logistikkonzerns. Ich könnte die Beispiele fortführen...
Tausche promovierten Ingenieur gegen analphabetischen Religionsfanatiker
Wer würde den Tausch eingehen? Bevor alle "Nein, auf keinen
Fall" schreien: Liebe Deutsche, ihr seid eine der wenigen Nationen,
die das im grossen Stil abwickeln. Gerade so, als würden
Analphabeten das BIP massiv steigern und Ingenieure nur Erstgenannten
die wertvolle Luft wegatmen.
Allein im Kanton Zürich (Zahlen der dt. Botschaft in der Schweiz)
leben inzwischen über 80.000 Deutsche. Davon haben mehr als die
Hälfte ein abgeschl. Studium, 40% sind aus der Altersgruppe 20-35
(Hallo Rentenversicherung!) und weniger als 10% haben KEIN Abitur.
Bestes Beispiel ist ein Bekannter von mir: 31 Jahre "alt",
promovierter Informatiker, zweisprachig aufgewachsen (Engl.+Deutsch),
Super-Spezialist für Load Management in Stromnnetzen. Beim
Pflichtterim beim Arbeitsamt hat man ihm mitgeteilt, dass man für
ihn wohl "nichts tun kann". Der kriegt locker 200k CHF im Jahr
und sagt ganz klar: "In Deutschland arbeit ich nicht, das
Steuersystem ist faktisch Enteignung."
Frau Müller-Schmidt
Ich sage nicht, dass das System gut ist, aber wenn ich als
MINT-Absolvent zum AA ginge würden weder ich noch einer meiner
früheren Kommilitonen tatsächliche Unterstützung erwarten
die über den Rat "schauen Sie sich die Stellenanzeigen
an" hinausgeht. Als Akademiker gehe ich leider davon aus, dass ich
mir selbst helfen muss.
Das Amt ist überhaupt nicht in der Lage jedem Hochqualifizierten
einen geeigneten Job zu vermitteln, denn dazu bräuchte es für
jede Situation Spezialisten die am besten selbst in der Branche
gearbeitet haben. Wenn ich zu der Dame beim Amt gehe und sage, dass ich
Super-Spezialist für Load-Management in Stromnetzen bin, wird mich
diese mit großen Augen ansehen und fragen wie man das schreibt.
Wenn 5min später ein Pharmazeut kommt der Spezialist für xy
ist wird sie die gleichen großen Augen machen. Sehen Sie meine Punkt?
Wohingegen der Analphabet zwingend auf die Unterstützung des Amtes
angewiesen ist, da er nicht einmal in der Lage ist Stellenanzeigen zu lesen.
Herr Schneider, ist es richtig, wenn...
dass Arbeitsamt zwar für jeden Analphabeten einen
Vermittlungsversucht macht, aber für promovierte Informatiker
nicht? Ist das ihr Meinung? Das wäre gut angelegtes Geld, denn die
Leute sind sonst ruck-zuck weg, für immer.
Nur bevor das Missverständnisse auftreten: Der Herr hatte
während der Promotion einen befristeten Vertrag an der Uni. Immer
wenn der Vertrag auslief musste er von Gesetz wegen sich arbeitslos
melden, auch wenn sein Vertrag dann weiter verlängert wurde. Und
jedes Mal wenn eine solche Meldung gemacht wurde, dann musste er dort antraben.
200k CHF ist für einen 31 Jahre alten Menschen sehr viel. Ich lebe
selber in Zürich und komme auch mit weniger noch sehr gut zu Recht.
Und die 80.000 (!!) Leute sind eben nicht ihre 0815 Verdiener, sondern
das wären in Deutschland alles super Verdiener für die
EInkommenssteuer. Deutschland schafft sich ab...
Werte Frau Müller-Schmidt,
a) Wenn ein Informatiker in D Arbeitslosengeld bezieht hat die Person
grundsätzlich etwas falsch gemacht. Und dass eine Sachbearbeiterin
beim Amt mit einem Promovierten überfordert ist, dürfte auch
niemanden ernsthaft in Erstaunen versetzen.
b) Wenn Deutsche sich entschließen in die Schweiz zu gehen, dann
in den meisten Fällen nach Zürich. Ergo sind ~50.000
Akademiker aus Dt. keine große Zahl bei 1.40 Mio Einwohnern im
Kanton. Allein München und Köln zusammen haben über
120.000 Studenten. Von Abwicklung kann also keine Rede sein.
c) 200k CHF ist nicht viel wenn man die Lebenshaltungskosten und das
Durchschnittseinkommen von Zürich kennt.
Mein Neffe
hat bereits seine Facharztausbildung in der Schweiz absolviert und ist danach dort geblieben. Grund: Mehr netto vom brutto - dabei ist das höhere Preisniveau der Schweiz bereits einkalkuliert - und vor allem bessere Arbeits- & Forschungsbedingungen, wobei sich Letzteres nicht nur auf die finanziellen Aspekte bezieht, sondern auch auf die Wertschätzung seiner Arbeit durch seine Vorgesetzten. Viele deutsche Arbeitgeber haben immer noch nicht begriffen, dass auch sie sich dem Wettbewerb um die besten Köpfe stellen und entsprechend verhalten müssen, denn Deutschland ist bei hochqualifizierten Menschen aus aller Welt beileibe nicht mehr ein attraktives Immigrationsland der ersten Wahl.
Ich kann jedem jungen Akademiker nur empfehlen ...
ins Ausland zu gehen. Ich kenne einen Kollegen, Jngenieur,
Junggeselle, Lohnsteuerklasse 1. Von dem stolzen
Bruttogehalt 5000 € bleiben nach Abzug der Steuern und
Sozialabgaben nur noch schlappe 2500 netto.
Mit der Forschung ist das auch nicht mehr so doll in D.
Gestern hat sich in unserem TV der Spitzenkandidat der Grünen
Stefan Wenzel präsentiert. Im Kuhstall mit einer Mistgabel.
Das ist die Richtung in welche D gehen wird.
Mein Rat an junge Ings. Macht hier die Biege.
Reichen 2500 EUR?
Sehr geehrter Herr Lyck,
wenn wir eine Diskussion darüber führen wollen, was jedem
reichen soll, dann müssten wir den Betrag noch viel geringer
ansetzen. Die Gesellschaft definiert hier ca. 1000 EUR. Ich will diese
Diskussion aber gar nicht führen. Die Frage geht vielmehr in die
Richtung, was wir verlangen können sollten. Und ich finde eben,
dass 2500 EUR Netto für eine einzelne Person (oder meinetwegen auch
mit Kind) wirklich sehr viel Geld sind und es wenig Gründe gibt
noch erheblich mehr zu verlangen. Das durchschnittliche
Haushaltsnettoeinkommen beträgt in Deutschland ca. 2900 EUR. Haushalt!
Realitätsverlust nenne ich solche Forderungen, weil man noch mehr
verlangt, obwohl es einem schon besser geht als 2/3 aller Deutschen. Und
all das viele Geld, das Akademiker an Steuern zahlen bekommen
übrigens die armen Würstchen, die sich 40h pro Woche für
8,50 EUR/h und weniger den Rücken krumm arbeiten und ab 45 Jahren
nur noch dem Gesundheitssystem auf der Tasche liegen können.
Blick in die Tabellen
Ihre Tabellen sind veraltet. Steuern liegen bei 1.194,34 EUR, RV+AV bei 536,55 EUR und KV+PV bei 373,08 EUR. Da bleiben am Ende 2.896,03 EUR bei 5000 EUR Brutto, Lohnsteuerklasse 1, keine Kinder, keine Kirchensteuer, Jahr 2013. Es gibt ganz viele ganz aktuelle Brutto-Netto-Rechner im Internet, u.a. auch vom Bundesministerium für Finanzen. Die haben bis jetzt immer auf den Cent genau gestimmt.
Gier-Mentalität???
Darf ich Ihrem Text entnehmen, dass 2500 reichen sollten,
unabhängig davon, was man für eine Ausbildung hat und was man leistet?
Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?
Es hat doch nicht mit Gier zu tun, wenn man nach Jahren der
Uni-Ausbildung, in denen man nicht verdient hat, ggf. Schulden
aufgenommen hat, nun mehr verdienen will als jemand, der seit der Schule
Geld verdient hat?
Definieren Sie dann, was genug ist?
Welche und wessen Realität ist hier verloren gegangen?
Herr Dossmann
Ein Blick in die Tabellen:
5000 brutto - 1300 Steuer - 600 RV+AV - 450 KV = 2650 !
ABzüglich Beitrag Berufsverband (Zwangsmitgliedschaft)
Und mein Kol hat wohl noch ein Darlehen laufen.
Die Abgaben sind zu hoch! Wie sagt hier ein anderer Forist: Enteignung
durch den Staat.
Finde ich auch.
Die Hälfte vom Brutto weg. Und jenseits von 5000 wird das noch
schlimmer.
bleiben nur noch schlappe 2500 netto
Was ist denn daran schlapp? Von 2500 EUR kann eine vierköpfige
Familie in Deutschland problemlos leben. Nun ist es ja in
Akademikerhaushalten meist so, dass es zwei Gutverdiener gibt. Ein
Nettohaushaltseinkommen von 4000 EUR und mehr ist da nicht
ungewöhnlich. Ich verstehe diese Gier-Mentalität irgendwie
nicht. Uns geht es so gut und vielen fällt nichts besseres ein als
noch mehr Geld zu wollen. Vielleicht ist das Problem nicht das Geld
sondern der hohe persönliche Anspruch. So etwas nenne ich Realitätsverlust.
Übrigens bleiben bei 5000 EUR Brutto nach Abzug aller Abgaben ca.
2900 EUR übrig, aber was sind schon 400 EUR!?
Ausland
Ich kann Ihnen zu fast allem beipflichten, besonders was unsere Grünen u.a. Politiker angeht. Ihre Empfehlung an Jungakademiker ins Ausland zu gehen, ich war selbst mehr als 40 Jahre im Ausland, habe aber kein Studium hinter mir und meine Steuern immer hier bezahlt, wuerde meiner Meinung nach Studiengebuehren hier in Deutshland rechtfertigen. Andererseits, woanders ist es anders aber nicht immer besser - eigene Erfahrung!
Sven Astheimer Jahrgang 1972, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.
Jüngste Beiträge
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |