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SPD-Wahlkampf : Machnig übernimmt keine offizielle Funktion im Schulz-Team

  • Aktualisiert am

Matthias Machnig als Wirtschaftsminister von Thüringen (Bild von 2013) Bild: dpa

SPD-Wahlkampfprofi Matthias Machnig soll das Team von Kanzlerkandidat Martin Schulz beraten, heißt es in einem Bericht. Machning sagt, er übernehme keine offizielle Funktion.

          Der SPD-Wahlkampfprofi Matthias Machnig übernimmt derzeit keine offizielle Funktion im Team von Kanzlerkandidat Martin Schulz. „Ich bin und bleibe Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium“, sagte Machnig am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Etwas Anderes stand nie zur Debatte.“

          „Spiegel Online“ berichtete unter Berufung auf SPD-Kreise, Machnig solle dem Schulz-Vertrauten und technischen Wahlkampfleiter in der Parteizentrale, Markus Engels, beratend zur Seite stehen. Darauf hätten sich zuvor mehrere Spitzengenossen, unter ihnen Schulz und Vizekanzler Sigmar Gabriel, bei einem Treffen verständigt. Machnig sagte weiter: „Ich kenne Martin Schulz seit 20 Jahren, selbstverständlich sprechen wir miteinander und tauschen uns aus.“

          Nach den drei Landtagswahlpleiten und angesichts rapide sinkender Umfragen wächst in der SPD der Druck auf Schulz, auf die Krise entschlossen zu reagieren. Die für den Wahlkampf zuständige Generalsekretärin Katarina Barley wies zuletzt Kritik an ihrer Person zurück.

          Machnig war früher Wirtschaftsminister in Thüringen. Er war als Strippenzieher 1998 und 2002 bei den Siegen von Gerhard Schröder (SPD) in der Wahlkampfzentrale „Kampa“ dabei. Zuletzt leitete er 2014 den Europa-Wahlkampf von Schulz.

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