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Mode selbstgenäht Das können Sie auch!

Eintönig, teuer oder schlecht verarbeitet kann Mode sein. Warum da nicht selbst zur Nadel greifen? Unsere Autorin, die Mode-Bloggerin Claire Beerbaum, tut das regelmäßig.

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Das Top.
© Andreas Pein Vergrößern

Das Top.

Bereits seit einigen Saisons werden auf diversen Laufstegen der Modemetropolen lässig geschnittene, kragenlose Tops präsentiert, vornehmlich mit voluminösen Keulenärmeln versehen. Daraus entsteht, zum Beispiel bei Jil Sander oder Céline, eine puristische, elegante Linie, die man generell vielleicht als „modern-feminin“ bezeichnen könnte. Im vergangenen Winter sorgte ein ähnliches geometrisch gemustertes Oberteil von Giambattista Valli bei der Mailänder Modewoche für Aufsehen, das ich mir mit meinem überschaubaren Studentenbudget jedoch niemals hätte leisten können. Also wurde es kurzerhand nachgenäht. Der Stoff stammt von dem finnischen Label Marimekko und verleiht dem Oberteil durch seine feste Textur Stand und, daraus resultierend, eine fast panzerartige Silhouette. Da ergibt sich die selbstbewusste Haltung von ganz allein, wobei im Grunde schon der farbenfrohe Aufdruck für ein munteres Befinden sorgt.

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