http://www.faz.net/-gpc-8pavl
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren

Veröffentlicht: 11.01.2017, 07:05 Uhr

Islam Marokko verbietet offenbar Burka-Verkauf

Marokko geht angeblich gegen Ganzkörperverschleierung vor. Hintergrund seien Sicherheitsbedenken. Unternehmen hätten 48 Stunden Zeit, um sich von ihren Beständen zu trennen.

© dpa Burkas – hier allerdings in Afghanistan

Marokko verbietet laut einem Bericht des Fernsehsenders BBC offenbar den Verkauf, die Produktion und den Import des muslimischen Ganzkörperschleiers Burka. Unternehmen seien am Montag aufgefordert worden, sich von ihren Beständen innerhalb von 48 Stunden zu trennen, meldete die BBC unter Berufung auf lokale Medien. Eine offizielle Ankündigung der Regierung gab es demnach bisher nicht.

Dem Bericht zufolge sei es unklar, ob die Maßnahmen ein generelles Verbot der Burka bedeuten. Das Kleidungsstück, das sowohl Gesicht als auch Körper bedeckt, wird in dem muslimischen Land in Nordafrika nur von wenigen Frauen getragen.

Mehr zum Thema

Behördenmitarbeiter sollen laut BBC in lokalen Medien Sicherheitsbedenken als einen Grund für die Maßnahmen genannt haben. So sei das Kleidungsstück von Kriminellen während ihrer Taten getragen worden. Nouzha Skalli, eine frühere Ministerin in Marokko, begrüßte laut dem Fernsehsender das Vorhaben als einen "wichtigen Schritt im Kampf gegen religiösen Extremismus".

© Reuters, reuters Hillary Clinton trägt jetzt Nikab statt Badeanzug

So jemand ist nicht wählbar

Von Reinhard Müller

Nach Trumps politischem Erfolg sollten sich die alteingesessenen Parteien in Deutschland Gedanken über ihren Wahlkampf machen. Nachdenklich werden sollten aber vor allem die Wähler. Mehr 0

Abonnieren Sie kostenfrei die Newsletter der F.A.Z.

  • Newsletter auswählen

    Newsletter auswählen

Zur Homepage