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Zoologie Neue Quallenart im Hamburger Zoo entdeckt

22.02.2002 ·  Der „Nausithoe hagenbecki“ lebte bislang unentdeckt im Troparium des Hamburger Tierparks Hagenbeck.

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Im Troparium des Hamburger Tierparks Hagenbeck hat der Zoologe Gerhard Jarms eine bislang unbekannte Quallenart entdeckt. Unter dem Namen „Nausithoe hagenbecki“ geht das zu den Schirmquallen zählende Tier demnächst in die Biologiebücher ein, bestätigte der 53-jährige Forscher von der Universität Hamburg.

Mit einem kurzen Blick auf das prall gefüllte Korallenbecken im Hamburger Traditionstierpark war es für Jarms nicht getan. Drei Jahre lang hatte der Forscher eine Probe mit dem zwei Zentimeter großen Polypen aus dem Seewasserbecken von Hagenbeck im Zoologischen Institut der Universität kultiviert und beobachtet.

Anhand der unterschiedlichen Entwicklungsabschnitte von „Nausithoe hagenbecki“ hat Jarms die Herkunft des zu den Schirmquallen zählenden Exemplares bestimmt.

Ursprünglich muss die Qualle demnach in einem „gemäßigten Klima mit starken Temperaturschwankungen“ beheimatet sein. Das nördliche Chinesische Meer oder aber auch die Philippinen könnten als Heimat in Frage kommen, sagte Jarms.

Acht unbekannte Polypen entdeckt

Mit einer Stein- und Korallenlieferung könnte die unbekannte Qualle in den Hamburger Traditionstierpark gekommen sein. Der Zoologe hat nach eigenen Angaben bereits acht unbekannte Polypen und Quallen mit Polypen entdeckt.

Im tropischen Becken des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhema in Stuttgart hatten Biologen der Stuttgarter Universität kürzlich einen zuvor unbekannten ein bis vier Zentimeter großen, weißen Schwamm entdeckt (siehe Link „Neue Tierart im Hamburger Zoo entdeckt“).

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