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Im Rhein-Main-Gebiet : Fahnder beschlagnahmen zehn Millionen Zigaretten

  • Aktualisiert am

Zehn Millionen Zigaretten wurden in einem Container ins Rhein-Main Gebiet geschmuggelt. Hier sind Zigaretten der Marke „Pall Mall“ in der Produktion in Bayreuth zu sehen. Bild: dpa

Eine Unmenge an illegaler Zigaretten haben Zollfahnder im Raum Frankfurt eingezogen. Die Ware wurde über den Seeweg in einem Container einmal um die halbe Welt geschmuggelt.

          Zollfahnder haben zehn Millionen illegale Zigaretten in einem Industriegebiet im Rhein-Main-Gebiet beschlagnahmt. Wie das Zollfahhndungsamt am Donnerstag in Essen mittelte, betrage der Steuerschaden mehr als zwei Millionen Euro. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter, einen 40-Jährigen aus dem Raum Frankfurt, wurde ein Haftbefehl erlassen. Fünf andere Verdächtige wurden bei der Aktion am Donnerstag vergangener Woche in einem Industriegebiet in Kelsterbach vorläufig festgenommen.

          Die Zigaretten waren in einem Container hinter Kartons mit Alu-Dekoplatten für Partykeller versteckt. Der Container war von Vietnam über den Seeweg in die Niederlande gelangt und von dort per Lastwagen unterwegs. Das Ziel hätte zunächst Nordrhein-Westfalen sein sollen. Dann hätten sich die Auftraggeber für Kelsterbach entschieden. In einem Lager in dem Industriegebiet überführten die Ermittler die sechs Beschuldigten, als sie die Zigarettenkartons aus dem Container luden.

          Die beschlagnahmten Zigaretten der Marke „Gold Mount“ sind den Ermittlern zufolge in Europa nicht legal zu erwerben. Die Zigaretten seien zwar legal in den Vereinigten Arabischen Emiraten hergestellt, aber maßgeblich für den illegalen Markt produziert worden.

          Erst vor wenigen Wochen hatten Fahnder in einer Kölner Spedition neun Millionen geschmuggelte Zigaretten im Wert von rund 2,5 Millionen Euro in einem Seefrachtcontainer sichergestellt. Diese Schmuggelware war für einen unbekannten Empfänger im Raum Marburg bestimmt gewesen. Es handelt sich den Ermittlungen zufolge aber nicht um die selben Täter.

          Quelle: dpa

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