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WM-Halbfinale gegen Brasilien : Mit Voodoo gegen die Deutschen

  • Aktualisiert am

Bild: afp

Ein brasilianischer Priester will im WM-Halbfinale die Beine der Deutschen lähmen. Doch reicht sein Voodoo-Zauber aus, um der Seleção den Einzug ins Finale zu ermöglichen?

          Kroatien und Kamerun in der Gruppenphase, Chile im (wenn auch knappen) Achtel- und Kolumbien im Viertelfinale. Diese Mannschaften hat die Seleção bei der Fußball-Weltmeisterschaft geschlagen. Sportliches Können? Taktisches Geschick? Einfach nur Glück? Nein! Brasilianischer Voodoo-Zauber macht’s möglich. Wenn man dem Voodoo-Priester Helio Sillmann aus Rio de Janeiro Glauben schenken darf.

          Das deutsche Team sollte also gewappnet sein, wenn es am Dienstag in Belo Horizonte gegen Gastgeber Brasilien um den Einzug ins Finale kämpft. Denn einen Sieg der Deutschen will der Priester unbedingt verhindern. Und er weiß auch schon genau, wie er das anstellen wird. „Ich nehme die Führungsspieler und binde ihre Beine zusammen, damit sie auf dem Rasen nicht laufen können.“

          Gibt es ein Gegenmittel?

          Vor dem Achtelfinale gegen Kolumbien hatte sich Sillmann James Rodríguez, den besten kolumbianischen Torjäger, und seinen Mitspieler Juan Cuadrado vorgenommen. Er machte zwei Voodoo-Puppen, zog ihnen die Trikots von Rodríguez und Cuadrado an, dann band er ihre Beine zusammen. Um den Fluch noch zu verstärken, zündete er während der Nationalhymne zwei Kerzen an. „Das muss für das ganze Spiel ausreichen“, erklärte er.

          Werden die brasilianischen Fans am Dienstag den Halbfinal-Einzug der Seleção bejubeln können?
          Werden die brasilianischen Fans am Dienstag den Halbfinal-Einzug der Seleção bejubeln können? : Bild: AP

          Es reichte, Brasilien gewann 2:1 und die Kolumbianer schieden aus. Von der Wirksamkeit seiner Magie zeugen auch die Puppen von Spielern aus Kroatien, Kamerun und Chile, die er in einer Keramikschüssel aufbewahrt. „Das sind Mannschaften, die Brasilien ausgeschaltet hat“, sagt er, schlägt auf die Puppen ein und drückt ihre Gesichter auf einen Teller, um sie zu ersticken. „So stelle ich die gegnerischen Teams vor den Spielen kalt.“

          Wirklich fürchten müssen Neuer, Hummels und Co. den Voodoo-Zauber aber nicht. Denn Helio Sillmann verfluchte in der Gruppenphase auch die Spieler Mexikos. Gebracht hat das nichts, die Seleção schaffte gegen die Mexikaner nur ein mageres 0:0. Es wird doch mehr auf sportliches Können, taktisches Geschick und Glück ankommen, um ins Finale einzuziehen. Und vielleicht befindet sich in Per Mertesackers Eistonne ja auch ein Gegenmittel zum Voodoo-Zauber.

          Quelle: FAZ.NET/afp

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