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Wiener Opernball : Alles Walzer!

  • -Aktualisiert am

An der schönen blauen Donau: In Wien hat der Opernball begonnen. Bild: Reuters

Es glitzern wieder Augen, Lichter und Diamanten: Beim 60. Opernball tummeln sich die Promis in den Logen.

          Glanz und Glamour auf dem Höhepunkt der Wiener Ballsaison: Mit dem Einzug von etwa 140 Debütantenpaaren hat am späten Donnerstagabend der Wiener Opernball feierlich begonnen. Als Teil der Eröffnungszeremonie war der Auftritt von Opernstar Plácido Domingo (75) angekündigt. Mit dem traditionellen Ausruf „Alles Walzer“ sollten dann die rund 5000 Besucher auf die Tanzfläche gebeten werden, darunter auch Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

          Halsaufwärts bewegt sich fast nichts mehr: Pamela Anderson beim Opernball
          Halsaufwärts bewegt sich fast nichts mehr: Pamela Anderson beim Opernball : Bild: dpa

          Die amerikanische Schauspielerin Brooke Shields (50) saß als bezahlter Stargast von Baumeister Richard Lugner (83) in seiner Loge. „Baywatch“-Darstellerin Pamela Anderson (48) sowie TV-Anwältin und Ex-„Dschungelcamperin“ Helena Fürst (41) waren Gäste der deutschen Society-Familie Wess.

          Ebenfalls mit dabei war die Vorjahres-„Dschungelkönigin“ Maren Gilzer. Eine Eintrittskarte bei dem prunkvollen Fest in der Wiener Staatsoper kostet 290 Euro, Logen sind ab 10.000 Euro zu haben.

          Wie jedes Jahr hat der ORF die Eröffnung des Balls live übertragen. Seit vielen Jahren kommentieren Karl Hohenlöhe und Christoph Wagner-Trenkwitz mit spitzem Mundwerk und süffisanten Kommentaren den Ball.

          Die größte Diskussion ist aber nicht zu den Gästen oder deren Kleidung aufgekommen – sondern zur Dekoration. Dieses Jahr: Schleierkraut. Für viele Wiener wohl ein Unding so ein schnödes Gewächs überhaupt in die Nähe ihres Opernballes zu lassen.

          Den Mittelpunkt der Veranstaltung sollen aber eigentlich die Debütanten sein. Voraussetzung zur Teilnahme sind ein jugendliches Alter, Tanzerfahrung und ein voller Geldbeutel, denn das Debütieren beim Opernball kann schnell ganz teuer werden. Neben den Eintrittskarten und dem Frack will ja niemand ohne Glas Champagner nach Hause gehen.

          Quelle: FAZ.NET

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