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Wetter Regen und Orkanböen zum Jahreswechsel

30.12.2006 ·  Silvesternacht und der Neujahrstag werden stürmisch und im Nordwesten gebietsweise gefährlich. Mit Orkanböen muß in Norddeutschland gerechnet werden. Ein Winter mit Schnee und Eis ist nach wie vor nicht in Sicht.

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Zum Jahreswechsel erwarten die Meteorologen für Deutschland viel Wind und Regen. Ein richtiger Winter mit niedrigen Temperaturen und Schnee auch in flacheren Gegenden ist hingegen nicht in Sicht. Der Silvestertag beginnt nach der Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia vor allem im Norden mit heftigen Sturmböen, die an der Küste verbreitet Orkanstärke erreichen können. Verantwortlich dafür ist ein kleinräumiges und intensives Tief namens „Karla“.

Auch die Silvesternacht und der Neujahrstag verlaufen mit dem nächsten Tief „Lotte“ stürmisch und gebietsweise regnerisch. Ähnliche Tiefdruckgebiete werden sich nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den folgenden Tagen südlich von Grönland und Island ausbilden und damit die kräftige Westwinddrift über dem Nordatlantik aufrechterhalten.

Bis zu 13 Grad warm

Der Sonntag beginnt laut Meteomedia mit Sturm, vor allem an der See und auf den nördlichen Mittelgebirgsgipfeln mit Orkanböen und verbreitet mit Regenschauern. Vom Vormittag an scheint vor allem im Süden und Westen sowie in Sachsen zeitweise die Sonne, im Nordosten gehen bis Mittag noch einige kräftige Regenschauer nieder. Der Wind dreht von Süd auf West. Er läßt nur langsam nach und weht nachmittags immer noch kräftig bis stürmisch. Die Temperaturen erreichen tagsüber 7 bis 12, am Oberrhein auch bis 14 Grad.

In der Silvesternacht beginnt es von Nordwesten her wieder häufiger zu regnen, südöstlich einer Linie Rügen-Thüringer-Wald- Schwarzwald bleibt es um Mitternacht aber noch meist trocken. Es weht kräftiger bis stürmischer und bei zehn bis fünf Grad milder Südwestwind. Am Neujahrstag regnet es zunächst oft kräftig, ab Mittag kommt vor allem im Süden öfter die Sonne zum Vorschein. Im Norden stellt sich Schauerwetter ein, an der Küste gehen nachmittags und abends örtlich Gewitter nieder. Es weht weiterhin kräftiger bis stürmischer Südwestwind. Die Temperaturen steigen auf 8 bis 13 Grad.

Auch am Dienstag herrscht windiges Schauerwetter vor, zunehmend mischt sich Graupel dazu und bis 400 Meter allmählich Schnee. Oberhalb etwa 700 Meter ist mit Neuschnee zu rechnen. Die Höchstwerte liegen zwischen zwei und sieben Grad.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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