31.05.2012 · Westfalen kommt in vielen Schulbüchern kaum vor – und wenn, dann nur als Zerrbild. Das beste Beispiel ist Bielefeld: Die Stadt, die es tatsächlich (fast) gar nicht gibt.
Von Reiner Burger, MünsterRichtlinien für Lesermeinungen
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Das Mädchen aus "Bielefeld" : eine wirklich wahre Geschichte
Ich chatte hin und wieder mit einer jungen Frau, die sich gleich zu Beginn als "Bielefelderin" zu erkennen gab. Da ich als aufgeklärter Zeitgenosse und durch seriöse Berichte natürlich genau im Bilde war und bin, daß das der Name einer fiktiven Stadt ist, die gar nicht existiert, machte ich den Spaß mit. Die Bielefeldianer verstehen es trefflich, den Eindruck einer wirklich existierenden Ansiedlung herzustellen; so absolviert besagtes Fräulein nach eigenen Angaben ein Studium in "Bielefeld" und schildert verblüffend glaubwürdig Einzelheiten ihres Studentenlebens an einer angeblich dortigen Universität u.s.w. Es stellte sich dann heraus, daß ihre Heimat die Andromeda-Galaxie ist, und die dortigen Bewohner jede beliebige Gestalt annehmen können, so auch die von B.feldern, und daß "B." eine holographische Projektion zum Zwecke einer künftigen Besiedelung der Erde darstellt - ein virtueller Vorposten also.Man ist auf Andromeda verblüffend gut informiert und liest - natürlich - FAZ.