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Riesen-Gemüse : Diese Bauern haben den dicksten Kürbis

  • Aktualisiert am

Riesen-Kürbis: Norbert Mitschke und Robert Jaser aus Schönebach bei AUgsburg gewinnen die diesjährige Meisterschaft im Kürbiswiegen. Bild: dpa

Jeden Herbst werden in Ludwigsburg Deutschlands Monster-Kürbisse präsentiert. Doch die schwersten Kürbisse der Republik werden ihre Preisverleihung nicht lange überleben.

          Neuer Deutscher Meister im Kürbiswiegen ist ein Team aus Schönebach in Bayern mit einem 792,5 Kilogramm schweren Gewächs. Platz zwei ging am Sonntag im Blühenden Barock Ludwigsburg an einen Teilnehmer aus dem südhessischen Einhausen, dessen Kürbis 644 Kilogramm auf die Waage brachte. Im vergangenen Jahr wog Deutschlands schwerster Kürbis 900,5 Kilogramm.

          Neben einem Gabelstapler waren drei Helfer gefordert, um die Mammutgewächse auf der Waage zu platzieren. Für die Zuschauer vor Deutschlands größtem Barockschloss ist das Rekordwiegen ein jährlich wiederkehrendes Spektakel. Für die Züchter bedeutet die Meisterschaft das Ende einer Zitterpartie, die sie viel Zeit und Geld gekostet hat.

          Peter Bohnert aus dem badischen Emmendingen ist seit Jahren dabei. Sein Kürbisjahr schilderte er so: „Es beginnt Anfang des Jahres, wenn im Internet die Auktionen um die besten Kürbiskerne stattfinden.“ Für einen einzigen Kern eines Gewichtschampions würden mehrere hundert Euro bezahlt. Im Mai kommen die Pflanzen nach draußen, wo sie ständig bewässert und intensiv gepflegt werden. Bis zu sechs Stunden täglich beschäftige er sich mit seinem Hobby, sagte Bohnert.

          Die Siegerkürbisse sind für die Europameisterschaft im Kürbiswiegen am Sonntag, 8. Oktober, in Ludwigsburg qualifiziert. Am 5. November werden die Gemüsegiganten zum Schlachten freigegeben und in kleinen Stücken an Besucher verschenkt.

          Nach dem Ende der Meisterschaften werden die Kürbisse dann Stück für Stück verspeist. Bilderstrecke
          Nach dem Ende der Meisterschaften werden die Kürbisse dann Stück für Stück verspeist. :

          Quelle: dpa

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