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Weltall Ein Asteroid grüßt aus der Ferne

 ·  Auch wenn durch den fliegenden Gesteinsbrocken keine Gefahr besteht - seit knapp 100 Jahren kam kein Asteroid der Erde mehr so nahe wie „2012 DA 14“. Auch Satelliten sollen vor ihm sicher sein.

Artikel Interaktiv (1) Lesermeinungen (8)
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Peter Roger

OB ES WIRKLICH KLEVER IST KEINE AHNUNG ....

ALSO ICH SEH DAS MAL SO : EINE 15 MEGATONNEN H-BOMBE VERDAMPFT MAL EBEN IN 1 SEC. EINEN KRATER MIT DEN AUSMASSEN VON 1,2 KM UND ENEM TIEFSTEN PUNKT VON 60 METERN. NAJA H-BOMBEN LASSEN SICH ERSCHRECKENDER WEISE IN UNBEGRENZTER GRÖSSE(MEGATONNEN TNT) HERSTELLEN. Z.B GIBT ES PLÄNE FÜR EINE 1000 MEGATONNEN H-BOMBE UND MEHR. DAMIT LASSEN SICH DANN AUCH 50 KM BROCKEN LOCKER IN GAS UMWANDELN.

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Karl Mohr

Tscheljabinsk und 2012 DA 14 : Sind Menschen wirklich so intelligent im kosmischen Maßstab ?

Es wird in anderen Artikeln im Bereich Astronomie immer wieder die Suche nach "intelligentem Leben im All" thematisiert. Ein faszinierendes Thema , auch weil es impliziert, daß es die Suche nach "anderem intelligentem Leben", außer unserem, ist. Suche nach Brüdern im Geiste unter lauter doofen Amöben, sozusagen. Nun haben wir erlebt, daß heute morgen in Tscheljabinsk ein Meteor beträchtlichen Schaden angerichtet hat. Keiner konnte etwas voraussagen. Killer-Asteroiden der Apollo-Klasse, die praktisch auf Kollisionskurs sind, werden oft erst 1 Jahr vorher entdeckt oder noch später. Der unmittelbaren, größten und existentiellen Bedrohung durch einen derartigen Einschlag steht der Mensch praktisch hilflos gegenüber. Wenn er nicht einmal das meistert und seine Umlaufbahn sauberhalten kann - ist er dann wirklich so arg intelligent, reif für den kosmischen Intelligenz-Club, wie er meint ?

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 15.02.2013 09:37 Uhr

Nachtrag:::

Meteorregen in Tsheljabinsk.
Der Asteorid läßt grüßen und sendet seine Vorreiter mal ins Schlachtfeld, mit der Botschaft:
" Heute noch mal ein Auge zugedrückt, aber nächstes mal wird es ernst"!???

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 15.02.2013 09:22 Uhr

Danke Herr Nastke.

Leider habe ich kein Fernglas, werde dennoch versucht sein einen Blick gen Himmel zu richten, bin aber jenseits des Äquators (Mauritius). Hoffe ich habe etwas Glück und der Himmel ist wolkenfrei.
Zum Artikel: da bekommt so manch einer eine Gänsehaut, schließlich durchquert er die Umlaufbahn der Satelliten. Ist echt knapp vorbei. Makaber die Bezeichnung 2012→wer knüpft da nicht an an die Maya?!

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Olaf Barheine

Ein Denkanstoß aus der Ferne

Dieser Brocken sollte uns daran erinnern, dass es ganz schnell vorbei sein kann mit unserer zivilisierten Welt und dass wir von heute auf morgen, wenn überhaupt, wieder zu Jägern und Sammlern werden müssen, um die eigene Existenz zu sichern. Indianische Ureinwohner oder irgendwelche Steppenvölker hätten wahrscheinlich noch die größte Chance, eine solche kosmische Katastrophe zu meistern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 13:33 Uhr
Helga Zießler

Das aber auch nur im besten Fall, Herr Barheine

Je nach Größe und Einschlagsort wird nix mehr sein zum Sammeln und Jagen...

Was soll's. Jeder sollte eigentlich wissen, dass unser Planet kein sicheres Plätzchen im All ist. Mal ganz abgesehen von der menschlichen Dummheit - die Erde selbst ist ein rechtes Ungeheuer. Eine der größten Katastrophen, der Ausbruch des Krakatau 1883, führte dazu, dass durch die gewaltigen Aschemengen, die in die Atmosphäre geschleudert wurden, über viele Jahre die Temperaturen sanken und Mißernten folgten. Es gibt viele solcher noch aktiven Vulkane auf unserem Planeten, und jeden Tag kann sich solch eine Katastrophe wiederholen.

Aber deshalb werde ich nicht ab heute Trübsal blasen. Vielleicht hat ja unsere liebe Frau Merkel mal wieder eine gute Idee, so wie nach Fukushima. Ob man eventuell alle Vulkane zuschütten könnte? Dann könnten wir doch ganz beruhigt sein...

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Andreas Muench
Andreas Muench (amffm) - 15.02.2013 06:23 Uhr

Und wenn`s

uns treffen würde, wollte ich es nicht wissen.

PS: Abgesehen davon würde ich es wohl auch nicht erfahren.

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Peter Nastke
Peter Nastke (Ysuran) - 14.02.2013 07:45 Uhr

Zur Frage, ob man ihn sehen kann:

Schade, dass im Beitrag kein Wort dazu verloren wird, dürften doch diejenigen, die diesen Beitrag lesen wollen, zumindest auch Interesse daran haben ihn selbst zu sehen.

Ja, er kann gesehen werden, allerdings bräuchte man dafür wohl schon ein Fernglas oder Teleskop. Der Asteroid wird (schätzungsweise) eine Helligkeit von maximal 7,5 mag erreichen und zählt damit zu den eher dunkleren Gestalten am Himmel.

Wer die Suche wagen will sollte sich in Deutschland aufs Sternbild Jungfrau konzentrieren. Durch dieses wird er nämlich fliegen, westlich am Sternbild Löwe vorbei und dann in Richtung nördlicher Himmelspol.

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14.02.2013, 16:51 Uhr

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