18.04.2012 · Verspricht die nordrhein-westfälische SPD ein Land, in dem Majo und Ketchup fließen? Oder ist das Wahlplakat eine Hommage an Gerhard Schröder, den großen sozialdemokratischen Currywurst-Esser?
Von Reiner BurgerRichtlinien für Lesermeinungen
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Die SPD hat etwas gegen Menschen die kein Schweinefleisch essen.
Der Hinweis auf den ExKanzler,oder war es Kaiser Wilhelm und
Steckrübenwinter ist ggf gar nicht so abwegig. Damals ging es auch
um Kredite allerdings nicht um Griechenland zu retten sondern um den
Krieg zu finanzieren. Da schickte man dann auch gerne die
Arbeitersöhne so wie heute auch (ich gehe davon aus das die
meißten Gefallenen der Bundeswehr Arbeiterkinder waren). Nachdem
man fast alle Industrien beschädigt hat fehlt noch die Vernichtung
des Braunkohlereviers. Eine wunderbare Energieresource für die man
keine Soldaten in den Krieg schicken oder mit Iran+Syrienfreunden
geschäfte machen muß. Die Leute haben die Wahl.
Liebe Faz, Currywurst isst sich völlig ohne Majo und Ketchup, soviel dazu. Abgesehen davon, habe ich mir auch die Augen gerieben angesichts des Plakats. Jetzt aber ist doch Zeit für höhere Philosophie: das Lied stammt aus dem Ruhrgebiet, von Diether Krebs (Essen), Grönemeyer (Bochum, mit der legendären Bude nähe Schauspielhaus) und, ach Berliner, der Text ist wirklich gut. - Wer sagte da, Hühnersuppe ist SPD?? Sie sind aber gar kein Kenner! Eher kommt da ein ordentlicher Gulasch in Frage, mit viel r o t e m Paprika..... Und noch etwas: ich esse nur Currywurst auf dem Solinger Markt: mit scharfem Curry, soviel man ertragen kann. Das ist nicht daran gebunden, was man wählt.....
grün verschimmelte Currywurst mit Ketchup von der SPD, dann auch
noch offiziell geschnitten, kein Feiertag, ein einzig Elend.
Fehlt nur noch Sauce Hollandaise.
Stuss-net hat wohl alle erfasst, virenfreie Politik, der Zukunft
zugewandt, erscheint nicht mehr möglich. Dann auch noch EU,
"Ein Untergang", es kommt dicke.
Früher wurden solch kulinarischen Fehltritte diskret unter dem
Tisch entsorgt, der Hund frass alles.
zum Grusse
ist eine Beleidigung der Currywurst !
Die SPD eine Würstchenpartei, wer hätte das gedacht?
Hauptsache man redet drüber! Und wer redet über Röttgen? ;-)
Der SPD ist auf Dauer auch nicht mehr zu helfen. Dabei wäre es doch
ganz einfach gewesen, das perfekte Wahlplakat zu kreieren.
Ein großes durchgestrichenes Hartz-IV und darunter der Satz: Wir
haben verstanden.
So muß der Wähler wohl davon ausgehen, daß die SPD den
Ernst der Lage immer noch nicht erkannt hat. Nicht für sich selbst
und auch nicht für die Bürger.
Ein derartiges Komplettversagen, oder ist es doch eher eine
Komplettverweigerung, noch weiter zu kommentieren, macht einfach keinen Sinn.
halten die Wähler für noch doofer, als sie manchmal sind.
Nichts los hier - keine Meinungen dazu?
Wundert mich, dass hier nicht wüst diskutiert wird. Denn die Frage ist eine gute: Welche Partei ist welches Essen? Ich hätte gesagt: Hühnersuppe ist SPD. Oder Rote Beete, der neuen Farbe wegen. Ist Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpürree CDU? Ein heimliches T-Bone-Steak sind jedenfalls die Grünen. Currywurst ist für mich APPD, dazu ein Freibier für alle. Tofu ist FDP. Haxn ist CSU. Wurstbrot ist Die Linke.
Welches Thema liegt dir am Herzen?
„Currywurst ist SPD“.
Das ist noch sinnfreier als der Slogan der Piraten "Wir sind
für Transparenz", deshalb werden die meisten Wähler wohl
der SPD die Stimme geben. Allerdings bleibt noch Zeit für die FDP,
ihre Plakate zu drucken: "Doof ist geil!", damit schafft sie
es dann zumindest über die 5%-Hürde.
Huhn - Schweinebraten - Currywurst
Ich hab' lange darüber nachgedacht, was uns die Spezialdemokraten
mit "Currywurst ist SPD" wohl sagen wollen.
Ich versteh’ das so: wo sich der Arbeiter unter'm ollen Kaiser
Wilhelm noch “ein Huhn im Topf” leisten können sollte,
möglichst nicht nur sonntags, ist unter der “S”PD halt
nur noch ‘ne Currywurst drin.
Und zwar nur am 13. Mai. (Und mit Ausnahme von
“H-4-Empfängern” sowie “geringfügig Beschäftigten”.)
“Huhn im Topf ist Kaiser”, “Schweinebraten ist
CDU”, “Einmal Currywurst ist ,S’PD”. Das ist die
Sozialgeschichte der letzten hundert Jahre – zusammengefaßt
in drei Wahlparolen.
Wohl bekomm's...
Wilhelminisches Durcheinander!
Willem I mit dem Bart war der fromme und gleichzeitig der Kartätschenprinz; der mit dem Steckrübenwinter Nr. II, das Großmaul. Nichts, was zu besingen wäre. - Ach, liebe Leute, die Currywurst kann doch nichts dafür, dass sie auf's Plakat muss.
verehrter Herr Fischer,...
... das mit dem Huhn im Topf war nicht Kaiser Wilhelm, sondern der französische König Henri IV an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Wenn schon Kaiser Wilhelm und Kulinarik, dann die Steckrübenwinter im 1. Weltkrieg, in den er Deutschland hineingesteuert hat.
Nein, nicht Wilhelm ....
EF. Fischer: s war le bon roi Henri (IV), der sonntags das Huhn im Topf sehen wollte, bei den Franzosen. Unser Wilhelm dachte nur daran, dass die Leute nicht genügend beteten, sondern so furchtbare Typen wie August Bebel in den Reichstag wählten.... An so banale Sachen, was die Leute wohl essen, dachte der sparsame Monarch nicht....