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Wahlkampagne der SPD in NRW Ist doch eh alles Curry-Wurst!

 ·  Verspricht die nordrhein-westfälische SPD ein Land, in dem Majo und Ketchup fließen? Oder ist das Wahlplakat eine Hommage an Gerhard Schröder, den großen sozialdemokratischen Currywurst-Esser?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 19.04.2012 17:58 Uhr

Der Antidöner

Die SPD hat etwas gegen Menschen die kein Schweinefleisch essen.
Der Hinweis auf den ExKanzler,oder war es Kaiser Wilhelm und Steckrübenwinter ist ggf gar nicht so abwegig. Damals ging es auch um Kredite allerdings nicht um Griechenland zu retten sondern um den Krieg zu finanzieren. Da schickte man dann auch gerne die Arbeitersöhne so wie heute auch (ich gehe davon aus das die meißten Gefallenen der Bundeswehr Arbeiterkinder waren). Nachdem man fast alle Industrien beschädigt hat fehlt noch die Vernichtung des Braunkohlereviers. Eine wunderbare Energieresource für die man keine Soldaten in den Krieg schicken oder mit Iran+Syrienfreunden geschäfte machen muß. Die Leute haben die Wahl.

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Ulrike Fäuster

Currywurst Rut/wieß?

Liebe Faz, Currywurst isst sich völlig ohne Majo und Ketchup, soviel dazu. Abgesehen davon, habe ich mir auch die Augen gerieben angesichts des Plakats. Jetzt aber ist doch Zeit für höhere Philosophie: das Lied stammt aus dem Ruhrgebiet, von Diether Krebs (Essen), Grönemeyer (Bochum, mit der legendären Bude nähe Schauspielhaus) und, ach Berliner, der Text ist wirklich gut. - Wer sagte da, Hühnersuppe ist SPD?? Sie sind aber gar kein Kenner! Eher kommt da ein ordentlicher Gulasch in Frage, mit viel r o t e m Paprika..... Und noch etwas: ich esse nur Currywurst auf dem Solinger Markt: mit scharfem Curry, soviel man ertragen kann. Das ist nicht daran gebunden, was man wählt.....

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 19.04.2012 10:54 Uhr

Ein Huhn von Heinrich,

grün verschimmelte Currywurst mit Ketchup von der SPD, dann auch noch offiziell geschnitten, kein Feiertag, ein einzig Elend.
Fehlt nur noch Sauce Hollandaise.
Stuss-net hat wohl alle erfasst, virenfreie Politik, der Zukunft zugewandt, erscheint nicht mehr möglich. Dann auch noch EU, "Ein Untergang", es kommt dicke.
Früher wurden solch kulinarischen Fehltritte diskret unter dem Tisch entsorgt, der Hund frass alles.

zum Grusse

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Markus Schmies

Dieses Plakat

ist eine Beleidigung der Currywurst !

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Wolfram Obermanns

Würstchen

Die SPD eine Würstchenpartei, wer hätte das gedacht?

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Wilhelm Friedrich

Gar nicht dumm!

Hauptsache man redet drüber! Und wer redet über Röttgen? ;-)

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Otto Meier

Einfaltspinsel

Der SPD ist auf Dauer auch nicht mehr zu helfen. Dabei wäre es doch ganz einfach gewesen, das perfekte Wahlplakat zu kreieren.

Ein großes durchgestrichenes Hartz-IV und darunter der Satz: Wir haben verstanden.

So muß der Wähler wohl davon ausgehen, daß die SPD den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt hat. Nicht für sich selbst und auch nicht für die Bürger.

Ein derartiges Komplettversagen, oder ist es doch eher eine Komplettverweigerung, noch weiter zu kommentieren, macht einfach keinen Sinn.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 18.04.2012 23:27 Uhr

Die Politiker

halten die Wähler für noch doofer, als sie manchmal sind.

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Calpo Salmrohr

Nichts los hier - keine Meinungen dazu?

Wundert mich, dass hier nicht wüst diskutiert wird. Denn die Frage ist eine gute: Welche Partei ist welches Essen? Ich hätte gesagt: Hühnersuppe ist SPD. Oder Rote Beete, der neuen Farbe wegen. Ist Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpürree CDU? Ein heimliches T-Bone-Steak sind jedenfalls die Grünen. Currywurst ist für mich APPD, dazu ein Freibier für alle. Tofu ist FDP. Haxn ist CSU. Wurstbrot ist Die Linke.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 18.04.2012 22:16 Uhr

Welches Thema liegt dir am Herzen?

„Currywurst ist SPD“.
Das ist noch sinnfreier als der Slogan der Piraten "Wir sind für Transparenz", deshalb werden die meisten Wähler wohl der SPD die Stimme geben. Allerdings bleibt noch Zeit für die FDP, ihre Plakate zu drucken: "Doof ist geil!", damit schafft sie es dann zumindest über die 5%-Hürde.

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Frank Fischer
Frank Fischer (Dr.FF) - 18.04.2012 21:44 Uhr

Huhn - Schweinebraten - Currywurst

Ich hab' lange darüber nachgedacht, was uns die Spezialdemokraten mit "Currywurst ist SPD" wohl sagen wollen.

Ich versteh’ das so: wo sich der Arbeiter unter'm ollen Kaiser Wilhelm noch “ein Huhn im Topf” leisten können sollte, möglichst nicht nur sonntags, ist unter der “S”PD halt nur noch ‘ne Currywurst drin.

Und zwar nur am 13. Mai. (Und mit Ausnahme von “H-4-Empfängern” sowie “geringfügig Beschäftigten”.)

“Huhn im Topf ist Kaiser”, “Schweinebraten ist CDU”, “Einmal Currywurst ist ,S’PD”. Das ist die Sozialgeschichte der letzten hundert Jahre – zusammengefaßt in drei Wahlparolen.

Wohl bekomm's...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.04.2012 15:56 Uhr
Ulrike Fäuster

Wilhelminisches Durcheinander!

Willem I mit dem Bart war der fromme und gleichzeitig der Kartätschenprinz; der mit dem Steckrübenwinter Nr. II, das Großmaul. Nichts, was zu besingen wäre. - Ach, liebe Leute, die Currywurst kann doch nichts dafür, dass sie auf's Plakat muss.

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Reinhard Lauterbach

verehrter Herr Fischer,...

... das mit dem Huhn im Topf war nicht Kaiser Wilhelm, sondern der französische König Henri IV an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert. Wenn schon Kaiser Wilhelm und Kulinarik, dann die Steckrübenwinter im 1. Weltkrieg, in den er Deutschland hineingesteuert hat.

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Ulrike Fäuster

Nein, nicht Wilhelm ....

EF. Fischer: s war le bon roi Henri (IV), der sonntags das Huhn im Topf sehen wollte, bei den Franzosen. Unser Wilhelm dachte nur daran, dass die Leute nicht genügend beteten, sondern so furchtbare Typen wie August Bebel in den Reichstag wählten.... An so banale Sachen, was die Leute wohl essen, dachte der sparsame Monarch nicht....

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Jahrgang 1969, politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

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