http://www.faz.net/-gum-74zbf
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Best Ager - Für Senioren und Angehörige

Veröffentlicht: 11.12.2012, 11:30 Uhr

Verkehrssicherheit Todesrisiko im Bus viermal höher als im Zug

Das Risiko, bei einer Busreise in Deutschland tödlich zu verunglücken, ist etwa viermal höher als bei einer Bahnfahrt. Autofahrer gehen in Deutschland nach einer Studie ein 55-mal höheres Todesrisiko ein.

© Claus Setzer Parallelwelten: die Autobahn A3 und die ICE-Strecke bei Weilbach

Beim Autofahren in Deutschland ist das Risiko zu verunglücken nach Darstellung der Eisenbahn-Lobby mehr als 100 mal so hoch wie beim Bahnfahren. Zwischen 2004 und 2011 sei zudem das Todesrisiko für Insassen eines Autos 55 mal größer gewesen als das Risiko für Bahnreisende, wie aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Opferstatistik der Allianz pro Schiene hervorgeht. Das Risiko, bei einer Busreise in Deutschland tödlich zu verunglücken, ist nach der Analyse etwa viermal höher als bei einer Bahnfahrt.

Das Bündnis Allianz pro Schiene wird von der Bahnbranche finanziert und vereinigt Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Automobilclubs und Gewerkschaften.

Für die Statistik mit Daten des Statistischen Bundesamtes wurden die Zahlen der Opfer und Verletzten bezogen auf die Menge der zurückgelegten Kilometer ausgewertet. Europaweit starben demnach mehr als vier Autoinsassen pro einer Milliarde zurückgelegter Kilometer pro Person („Personenkilometer“). In Deutschland waren es knapp 2,8 Tote auf die gleiche Distanz. Im Vergleich dazu standen europaweit weniger als 0,2 getötete Bahnreisende auf eine Milliarde Kilometer, in Deutschland weniger.

Mehr zum Thema

Der Auto-Club Verkehr (ACV) warnte am Dienstag in Berlin angesichts der seit Jahren sinkenden Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr vor vorschneller Entwarnung. 2011 habe es in
Deutschland mehr als 4000 Verkehrstote gegeben, in Europa 2010 insgesamt knapp 31.000, erklärte dessen Geschäftsführer Horst Metzler: „Der europaweite Straßenverkehr löscht jedes Jahr eine Kleinstadt aus.“ Gefahrenquellen müssten auch künftig konsequent
entschärft werden.

Brad Pitt Keine Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung

Gegen Brad Pitt wird wohl doch nicht wegen Kindesmisshandlung ermittelt, Musiker Ben Harper bedankt sich bei den Berlinern für ihren Umgang mit der Flüchtlingssituation, und Amy Schumer reagiert souverän auf eine Kiss-Cam – der Smalltalk. Mehr 1

Frankfurter Allgemeine Stil auf Facebook
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage