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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Vereinigte Staaten Russisches Adoptivkind starb durch Unfall

 ·  Der Tod eines russischen Adoptivkindes in den Vereinigten Staaten ist laut Autopsiebericht ein Unfall gewesen. Der Fall ist brisant. Unlängst hatte es Streit zwischen den Vereinigten Staaten und Russland beim Thema Adoption gegeben.

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© AFP „Was können Waisenkinder für den Tod Magnitskijs?“ steht auf dem Schild. Damit will die Demonstrantin sagen: Kinder sind kein Spielball der Politik.

Nach dem Tod eines russischen Adoptivkindes in den Vereinigten Staaten haben Gerichtsmediziner die Adoptiveltern entlastet. Der Tod des drei Jahre alten Jungen sei ein „Unfall“ gewesen, die Blutergüsse am Körper des Jungen habe sich dieser selbst zugefügt, hieß es in dem am Freitag veröffentlichten Autopsiebericht. Vier Ärzte im County Ector (Texas) hatten das Kind obduziert, nachdem in Russland Vorwürfe erhoben worden waren, die Adoptivmutter habe das Kind getötet.

Laut dem Bericht starb der Junge an einer gerissenen Arterie im Darm als Folge einer Aufprallverletzung im Magen. In seinem Körper seien keine Spuren von Medikamenten gefunden worden. Allerdings habe das Kind psychische Probleme gehabt, weshalb es sich selbst verletzt habe. Der Sheriff von Ector teilte mit, die Ermittlungen zum Tod würden fortgeführt.

Ein Sprecher des amerikanischen Außenministeriums sagte, die Regierung sei „betrübt über diese schreckliche Tragödie“. Solange die texanischen Behörden ihr Ermittlungen nicht abgeschlossen hätten, sei es aber zu früh, Schlüsse zu ziehen.

Russland wirft amerikanischen Adoptiveltern seit Ende vergangenen Jahres vor, russische Kinder schlecht zu behandeln. Im Januar trat ein Gesetz in Kraft, das amerikanischen Familien die Adoption russischer Kinder untersagt. Das Gesetz war auch eine Reaktion auf das von Präsident Barack Obama unterzeichnete „Magnizki-Gesetz“. Es sieht Sanktionen gegen russische Beamte vor, die mit dem Tod des Anwalts Sergej Magnizki in einem Moskauer Gefängnis in Verbindung stehen.

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