14.01.2009 · Sein Vorbild war offenbar James Bond, aber leider ging die Sache schief: Auf der Flucht vor Ermittlern und aufgebrachten Anlegern wollte ein amerikanischer Finanzberater seinen eigenen Tod inszenieren.
Sein Vorbild war offenbar James Bond, aber leider ging die Sache schief: Auf der Flucht vor Ermittlern und aufgebrachten Anlegern wollte ein amerikanischer Finanzberater seinen eigenen Tod inszenieren. Der 38-jährige Manager Marcus Schrenker sprang mit dem Fallschirm von seinem Flugzeug über dem amerikanischen Bundesstaat Alabama ab und flüchtete danach mit einem Motorrad. Doch Schrenker konnte der Wirklichkeit nicht entkommen und wurde drei Tage später am Dienstagabend (Ortszeit) in Florida festgenommen, wie die Polizei mitteilte.
Der Manager wollte offenbar vor Ermittlungen gegen seine Firma flüchten. Anleger beschuldigen ihn, sie um Millionen an Ersparnissen gebracht zu haben. Zudem musste Schrenker eine Scheidung verkraften.
Am Sonntag flog er mit seiner einmotorigen Piper Malibu von seinem Heimatstaat Indiana nach Florida. In einer Höhe von 600 Metern setzte er einen Notruf ab: Die Windschutzscheibe sei gebrochen und er sei blutüberströmt. Daraufhin fingen Militärjets das Flugzeug ab. Die Piloten sahen eine offene Tür und ein dunkles Cockpit. Schrenkers Maschine stürzte schließlich in einem bewohnten Gebiet in Florida ab.
Nach Angaben der Behörden wurde der 38-Jährige gegen 22.00 Uhr (Ortszeit) auf einem Zeltplatz in der Ortschaft Quincy festgenommen. Er hatte demnach einen Schnitt im Handgelenk.