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Veröffentlicht: 09.09.2004, 18:29 Uhr

Unwetter Hurrikan "Ivan" verwüstet Grenada

Hurrikan "Ivan" ist über die Karibikinsel Grenada gefegt: Plantagen sind zerstört, die Einwohner haben weder Strom noch Wasser. 24 Personen sollen ums Leben gekommen sein.

© dpa/dpaweb Blick aus dem All auf Hurrikan Ivan

Im Hurrikan "Ivan" sind auf der Karibikinsel Grenada vermutlich 24 Personen ums Leben gekommen. Das meldete die karibische Nachrichtenagentur CMC unter Berufung auf örtliche Politiker. Außerdem entstand auf der im Süden des Antillenbogens gelegenen Insel großer Sachschaden. Eine offizielle Opferbilanz lag nicht vor.

Der Wirbelsturm zog am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von 255 Kilometern pro Stunde auf Jamaika zu. "Wir sind fürchterlich verwüstet worden. Es ist jenseits aller Vorstellungskraft", sagte Grenadas Premierminister Keith Mitchell. In der Hauptstadt St. George's wurden neun von zehn Häusern zerstört oder beschädigt. Es war der schwerste Hurrikan auf Grenada seit mehr als zehn Jahren.

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Die meisten der 100.000 Einwohner leben vom Tourismus sowie dem Export von Bananen und Muskatnüssen. Die Plantagen wurden vom Sturm verwüstet. "Es gibt kein Wasser, keinen Strom und nur sehr wenige Handy-Verbindungen", meldete das karibische Katastrophenschutzzentrum CDERA aus Grenada.

ivan ruinen © AP Vergrößern Ruinen hinterläßt Ivan auf der Karibikinsel Grenada

Der Orkan zerstörte das Polizeihauptquartier und das Gefängnis. "Alle Gefangenen laufen frei herum", hieß es bei CDERA. Am Donnerstag kam "Ivan" nach Angaben des amerikanischen Hurrikanzentrums in Miami (Florida) auf Jamaika und Haiti zu, wo Hurrikan-Vorwarnung gegeben wurde. Anschließend könnte er sich dem amerikanischen Bundesstaat Florida nähern, den vorige Woche erst der Hurrikan "Frances" heimgesucht hatte.

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