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Unwetter : Gewitter und Starkregen ziehen über Hessen

  • Aktualisiert am

Gewitter am vergangenen Mittwoch in Baden-Württemberg Bild: dpa

Unwetter haben in Teilen Hessens schwere Schäden verursacht. Bäume stürzten um, Wassermassen strömten über die Straßen. Blitzschläge setzten mehrere Gebäude in Brand.

          Ein schweres Gewitter ist in der Nacht zu Sonntag über Hessen hinweggezogen. In Wiesbaden stürzten in Folge des Unwetters mehrere Bäume um, wie die Polizei mitteilte. Am Übergang der A3 zur A66 stießen mehrere Autos gegen Gullydeckel, die die Wassermassen hochgedrückt hatten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor heftigem Unwetter mit Regenfällen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter gewarnt.

          Auch im Saarland, Baden-Württemberg, Thüringen und Rheinland-Pfalz gab es heftigen Regen. Über erhöhte Einsatzzahlen lagen jedoch zunächst keine Angaben vor, auch der Zugverkehr lief laut Bahn-Angaben vom Sonntagmorgen bundesweit nach Plan.

          Sachschaden von 200.000 Euro

          Blitzschläge setzten in mehreren hessischen Landkreisen Häuser in Brand. In Uengsterode (Werra-Meißner-Kreis) brannte eine freistehende Scheune mit land- und forstwirtschaftlichem Gerät aus, der Sachschaden liegt laut Polizei bei mindestens 200.000 Euro. In Bad Sooden-Allendorf setzte vermutlich ebenfalls ein Blitz einen Dachstuhl in Brand. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen, die Löscharbeiten zogen sich bis in den Sonntagmorgen hin.

          In Darmstadt und Frankfurt kam es nach ersten Angaben der Behörden nicht zu vermehrten Einsätzen. Auch der Rest des Landes kann aufatmen: Laut DWD löst eine Kaltfront die schwül-warme Luft ab, am Sonntag müsse bei 22 bis 25 Grad nur noch vereinzelt mit Gewittern gerechnet werden.

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