22.02.2013 · Nach dem Unfall eines Tiertransporters mussten auf einer bayerischen Autobahn die Metzger anrücken. Hunderte Ferkel mussten noch an Ort und Stelle getötet werden.
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in mehrfacher Hinsicht:
1. Transport von lebenden Tieren von Dänemark nach Italien: purer
Schwachsinn. Verbieten!
2. 73-jähriger LKW-Lenker. Das ist ja wohl der Wahnwitz! Pure
Gefährdung der Tiere und des Strassenverkehrs. Es gehört
sowohl dem Spediteur als auch dem Auftraggeber des Transports ein
sofortiges, lebenslanges Berufsverbot verhängt.
Schweine sind kein Fleisch, sondern TIERE!!
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben (Leo Tolstoi)-; und dieses war eines davon. Man entreisst Babyferkel Ihren Müttern, pfercht sie in einen LKW, karrt sie quer durch Europa und tötet sie entweder nach der Mast in einem Alter von 5 Monaten oder wie in dem Fall an Ort und Stelle. Dazu stellt man dann aber Zelte auf, weil man den omnivor lebenden Menschen ja schlecht zumuten kann, dass sie zusehen müssen, wie Ihr Schnitzel, Ihr Schinken oder Ihre Wurst auf einmal ein Gesicht bekommt. Wann werden die Menschen endlich verstehen, dass nicht nur Hund und Katze Tiere sind, sondern auch Schweine, Rinder, Schafe... Wann verschwindet das Wort Nutztiere? Schweine sind hochemotionale Tiere, deren Intellekt dem von Hund und Katze weit überlegen ist. Wie kann ein Mensch, der sich für tierlieb hält sich an solchen Massakern beteiligen, indem er Fleisch von hilflosen Kreaturen verkonsumiert und ein unsäglichles und nimmerendendes Tierleid in Kauf nimmt? D. Rauh, Rüsselheim e.V
Qualzüchtung, Qualtransport, Qualmästung, Qualschlachtung....Die armen Ferkel hatten Glück, dass ihr Leben vorzeitig zu Ende war. Jetzt werden sie in der Abdeckerei zu Kraftfutterpellets verarbeitet und bald sind sie wieder da. Das nennt man auch Seelenwanderung oder Wiedergeburt. Wiederauferstehung ist den Menschen vorbehalten.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 21:11 UhrSeelenwanderung
Ich bin überzeugt: auch Tiere sind beseelte Wesen und kehren
wieder. Ich bin auch gar nicht sicher, dass Menschen immer nur als
Menschen und in der Zukunft weiter leben. Es gibt keine Zeit, alles ist
immer da. Es gibt Seelenerfahrungen, die gemacht werden wollen, warum
sollte das an eine bestimmte Spezies gekoppelt sein und nicht
übergreifend passieren?
Alleine aus diesem Grund respektiere ich JEDES Lebewesen.
Doch leider ist man ja sogar in spirituellen Kreisen der Auffassung,
dass Fleisch essen in Ordnung sei. Schade. Wenn nicht mal die Bewussten
wahrnehmen möchten, was an Qual passiert, bis das Schniutzel, Ei
oder der Käse auf dem Teller liegt und/oder in der Lage sind, ihre
Handlungen zu ändern. Wer dann sollte die Minderheit, die den Stein
ins Rollen bringt?
Vegan leben ist für persönlich mich die einzige Antwort auf
all das und nichts macht so viel Freude!
"Metzger aus Feuerwehrkreisen"
Nach Meldung der Regionalen Presse ein Hinweis auf die Motivation der
"Einsatzkräfte".
Tatsachenermittlung muß stattfinden, angesichts der winterlichen
Bedingungen am Unfallort können genügend kostenlos erworbene
Spanferkel in Kühlräumen der Beteiligten sein. Auch zum
Weiterverkauf nach Verarbeitung.
Ein Pionier der Spektralanalyse soll im Lokal die abgezehrten Knochen
mit dem Salz eines normal nicht vorhandenen Alkalimetalls bestreut
haben, um es am nächsten Tag in der Suppe wieder zu finden.
Allerdings nicht in Bayern.
Dank für diesen Bericht, die üblichen dürren Worte der
Unfallmeldung werden durch inhaltliche Vervollständigung zu einer
echten Nachricht.
Das Wesen der EU-Fleischwirtschaft mit kontinentweiten Tiertransporten
und außerhalb humaner Kultur liegenden Tötungsgründen
wird aus der Heimlichkeit verschlossener Tore geholt.
In Dänemark subventioniert geboren, in Italien subventioniert zu
"Serrano" gemästet, nach weiterem eventuell weitem Weg
subventioniert woanders weiter verarbeitet.
Wenn nur wenige Tiere unmittelbar "verendet" waren, stellt
sich die Frage nach Sinn und Verhältnismäßigkeit. Der
lebensmittelhygienische Grund mit brutal improvisierter Konsequenz kann
vorgeschoben sein. Welche Geschäftsidee gab es am Unfallort.
Überfällig ein Verbot weiter Tiertransporte, sonst kommt
für weitere teure Subvention demnächst der
Tierunfallbeseitigungszug mit Kohlendioxidkammer und Mazeratorfahrzeug.
Gesundheitlich zuträglich geringer Fleischkonsum kann regional
erzeugt und erjagt werden.
Vor kurzem war noch zu lesen, daß in D ca. 40% aller erzeugten Lebensmittel weggeworfen werden. Hat das jemand interessiert? Ändert sich das irgendwie? Wird das irgendwie geändert?
Noch eine dieser ägerlichen "Pannen"...
... in unserer schönen industriellen Lebensmittelwelt der Frau Aigner hinterherhechelm muss, um die möglichen Konsequenzen der Lebensmittellobby möglichst gering zu halten. Schuld sind doch sowieso nur wir Verbraucher.
... bin ich seit drei Jahren Vegetarier.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 14:59 UhrNett gemeint...
...nur leider müssten Sie komplett auf tierische Produkte verzichten um Tierleid konsequent zu vermeiden. Kühe mit zum Bersten gefüllten und entzündeten Eutern und Küken mit abgeschnittenen Schnäbeln sind auch Tierleid.
Es waere ehrlicher, wenn in der Praeambel zum Tierschutzgesetz stuende:
Tierquaelerei aus Gewinnstreben ist uneingeschraenkt zulaessig. Soweit
Gewinnstreben vorliegt und keine Schosstiere betroffen sind, so werden
Tiere als Sachen angesehen.
Aber Heuchelei ist nun einmal untrennbar mit unserem Gemeinwesen verbunden.
Wir wollen es leider nicht anderst!
Ja wir wollens wirklich so, Herr Berger! Oder anders formuliert: Leider
will es ein Grossteil der Gesellschaft leider nicht ANDRERST!
Wir essen kaum Fleisch, weil solches welches wir mit gutem Gewissen
essen könnten, einfach zu teuer ist für uns. Aber für uns
stimmt das so! Es wäre an der politischen Ebene, faire Tierhaltung
zwingend durchzusetzen, so hätten auch faire Betriebe wieder eine Chance!
Ein 73-Jähriger muss in seinem Alter noch 700 Ferkel von Dänemark nach Italien kutschieren!?!?! Irgendwas läuft da falsch in diesem Staat. Die wahren Abzocker sind die Unternehmer!!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 18:10 Uhr"Irgendwas läuft da falsch in diesem Staat"
Etwas stinkt in Dänemark.
Es tut mir so furchtbar leid, wie wir Menschen mit diesen kleinen
Tierchen umgehen. Es sind keine Menschen, aber sie haben auch ein Leben
und hängen daran. Ich habe zwei Katzen, von denen ich weiß,
wie liebenswert Tiere sind, das gilt sicherlich auch für Schweine,
die ja ähnlich intelligent wie Hunde sein sollen.
Ich war aus diesen ethischen Erwägungen über 20 Jahre
Vegetarierin und habe es aufgegeben, weil ich meine, dass Fleisch in
Maßen wichtig für die Gesundheit des Menschen ist. Kaufe
jedoch nur Bio Fleisch aus der Gegend und esse sehr selten Fleisch.
Meine Katzen essen Fleisch- und Fischreste in Form von Katzenfutter.
Dieses Bild im Artikel ist ein Bild des Horrors. Jeder steuert mit
seinem Kaufverhalten, woher das Fleisch kommt und ob sowas möglich
ist oder nicht.
Keine Ahnung...
woher die Fleischreste für Frau Fox´Kätzchen stammen. Die "Fleischreste" für meine Kätzchen stammen aus nachhaltiger biologischer Tierhaltung und werden nicht grausam an Tieren getestet.
Weit reisende Katzen
Wenn die beiden Katzen von Frau Fox im Sommer Millionen von
Singvögeln in den USA töten und das obwohl sie mit
vegetarischem Kitkat (Schokolade) gefüttert werden...na dann aber
Hallo!
Meiner Ansicht nach vergleichen sie Äpfel mit Birnen. Katzen sind
Raubtiere. Katzen essen Fleisch. Es gibt die Möglichkeit seine
Haustiere jenseits des "Whiskas-Kitekat-Felix-Mist" zu
füttern. Zum Beispiel mit tierversuchsfreiem Biofutter.
Selbstverständlich töten Raubtiere anderen Tiere. Das ist der
Lauf der Dinge. Die Singvögel haben vorher Millionen von Insekten
getötet. Dafür verurteilt sie auch niemand. In wieweit die
Haltung von domestizierten Tieren (Katzen/Hunde) sinnvoll oder -frei
ist, obliegt jedem selbst. Urteilen Sie bitte nicht darüber bevor
Sie in den Schuhen der Leute gelaufen sind. Mancher Sinn ergibt sich
nicht auf den ersten Blick.
Hier geht es eher darum, ob wir Menschen Fleisch essen müssen oder
mit dem Verzicht darauf im Artikel beschriebene Tragödien
verhindern können.
Und Ihre beiden Katzen killen jeden Tag sinnloserweise Singvögel.
Dies können wir im Sommer bei in unserem Garten streunenden
Hauskatzen der Nachbarn jeden Tag beobachten. Gefressen werden diese
Vögel nicht- die Katzen werden ja mit (vegetarischem?)
"Kitkat" gefüttert. Eine amerikanische Studie hat
gezeigt, das Hauskatzen Milliarden an Singvögeln in den USA
töten - nicht zur Ernährung.
Ihre Naturliebe zu Ende gedacht, führt die zweckfreie Haltung von
Raubtieren (Katzen!) als Haustiere zur Menschenbelustigung zu
unnötigem Leid anderer Tiere, die dafür sterben müssen.
Denn was sind Fisch- und Fleisch-"Reste"? Konsequent
wäre der Verzicht auf sinnfreie Tierhaltung - selbst ohne die
Perspektive der gehaltenen Tiere einzunehmen. Die Katze wird
schließlich auch nicht zum Haustier geboren.
Und woher glauben Sie, Frau Fox, …
… stammen denn die Fleischreste für Ihre zwei Kätzchen und all die anderen Millionen hungrigen Vierbeiner? Von glücklichen Bio-Tierchen aus der Gegend?
Bei Aldi Rinderfilet für 20€ das Kilo. Was wundert ihr euch?
Beschwert ihr euch? Es wird gekauft. Und solange der Kunde nicht
informiert wird, wird sich daran auch nichts ändern. Aber
informierte und aufgeklärte Kunden, welcher Konzern möchte das
bitte heutzutage?
So kann man auch Ramschfleisch unter eine Nobelmarke für
60€/Kilo verkaufen, obwohl die Halterungsbedingungen nicht immer
besser sind, als derer für die Discountertiere.
Tiertransporte in solchen Maßen sind Tierquälerei, zum
Glück für die Verantwortlichen ist ein Tier rechtlich immer
noch eine Sache. Und unsere Blockparteien werden den Teufel tuen, daran
zu rütteln.
Welt weit werden rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Eingepfercht in LKWs werden sie oft tagelang quer durch Europa von Mastbetrieben zu Schlachthöfen gekarrt, bei sengender Hitze oder klirrender Kälte, ohne Wasser und Futter.
, als ob die Viecher vor der Schlachtung keine Stresshormone ausschütten.
Auf den Punkt gebracht
Genau das wollte ich auch sagen! Ich bin fast in schallendes Gelächter ausgebrochen als ich die Begründung las. Die armen Viecher hatten während des Unfalls wahrscheinlich weniger Stress als bei einer konventionellen Schlachtung.
Muss man unbedingt mit den Viechern so weit fahren?
Aber Schweinefleisch ist aus den genannten Gründen ohnehin ungesund.
Frau Aigner bitte melden - wieder eine Schweinerei!!
Ich verstehe nicht warum die Tiere getötet werden mussten, vorallem dann auch noch gesunde, unbeschädigte Tiere? Dann hätten diese halt auf einem Gnadenhof ihrem schweinischen Leben weiter frönen können. Losgelöst vom Streßhormon, das die Tiere allein schon wegen des Transports haben mussten, oder wurden die vorher mit Meidkamenten ruhig gestellt? Darf das überhaupt sein, wo es doch verboten ist, Speisefleisch mit Medikamenten zu behandeln laut der Berichterstattung zum Pferdefleischskandal. Wie kann es sowas nur geben, von Dänemark nach Italien? Schande über die Beteiligten!
Die fehlen doch jetzt in den Frikadellen. Wo bekommt man auf die Schnelle so viele Pferde her???
Die Begründung für's Notschlachten verstehe ich nicht
Kann man denn wirlich voraussetzen, daß sich ein nicht
verunfalltes Schwein in seinem Leben nie aufregen muß? Was ist
denn an "mal-ein-bißchen-Adrenalin" so schlimm?
Adrenalin ist weder ein Steroid noch ein Antibiotikum (noch Plutonium).
Wikipedia: Adrenalin wird nach seiner Freisetzung relativ schnell wieder
abgebaut. So beträgt die Plasmahalbwertszeit von Adrenalin bei
intravenöser Gabe nur eine bis drei Minuten.
Fahrfehler des 73 Jahre alten Lenkers. Schöne neue Arbeitswelt.
Unfallverursacher ein vermutlich übermüdeter 73 Jahre alter
Fahrer.
Die armen Schweine (Fahrer inklusive)
Gibt es für die LKW-Fahrerlaubnis keine Altersgrenze ?
Haha!
Fast schon sarkastisch könnte man Ihren Beitrag verstehen, wenn man betrachtet, dass hier 700 Lebewesen brutal dahingemeuchelt werden, weil sie "eventuell nicht mehr perfekt schmecken", und Sie sich Gedanken um einen Fahrer und seine Fahrerlaubnis machen! Irgendwas tief in mir sagt mir jedoch, dass Sie das ernst meinten.